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TELEFUNKEN M5 mal anders...

Alles zum Thema "Fragen und Technik" bei professionellen Studio- und Tonbandgeräten der Firma Telefunken

Moderator: Administratoren


Beitrag Mittwoch 10. August 2011, 12:52
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Was verstehst Du unter "ruppig" beim Band? Beschreibe das bitte.

Rudy

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Beitrag Mittwoch 10. August 2011, 18:23
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Hallo Rudy,

nun ja, vielleicht das Gegenteil von feinfühlig. Vermutlich provoziert durch zu hohen Bandzug bei "Play"-Funktion.
Wobei sich diese Unsensibilität auch beim Hin- und Herschalten zwischen schnellem Vor- oder Rücklauf erkennenlässt und natürlich schon beim einfachen Bremsvorgang nach Betätigung der Stoptaste.
Also führe ich es nicht nur auf eine zu hohe Zugleistung (zu hohe Spannung?) des rechten Wickelmotors, d.h. der aufwickelnden Spule zurück.
Da der rechte Fühlhebel, ausser der mechanischen Beruhigung, keine elektrische Funktion bewirt denke ich dass hier das Problem zu suchen ist. Es käme dann ja tatsächlich für beide Fälle (Play + << / >> ) in Betracht.

Gruß

JR

Beitrag Mittwoch 10. August 2011, 19:56
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Wenn ich mich recht erinnere, gibt es dicke Zementwiderstände, mit denen der Bandzug justiert werden kann ect.

habe Unterlagen u.a. der M5 und kann online was schicken, Adresse bitte per PM.

Rudy

Beitrag Donnerstag 11. August 2011, 10:32
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Hallo Rudy,

... leider nein. Da gibt es keine fetten Wiederstände...
Das wäre dann ja auch recht übersichtlich und möglicherweise sogar ohne Handbuch handhabbar.

Die hier angesprochene M5 (ich habe sie daher auch M5 Spez. genannt) hat ja nur das Chassis mit der bekannten M5 gemein. Alles andere ist modifiziert. So auch die Steuerung der Wickelmotoren. (Siehe auch die Fotos unter "Picasa")
Daher meine Inintiative hier im Forum nach dem Motto: Wer kann helfen?

Offenbar, so wurde ja zu beginn der Diskussion klar, kann da wohl nur der Herr Pauly helfen.
Die Frage ist halt nur: Wie komme ich an ihn ran?

Oder kennt sonst noch jemand die Maschine (und die Zusammenhänge)?
Ich nehme an dass es für diese Kleinstserie wohl kein Manual gibt oder gab.

Gruß

JR (Joseph Reip)

Beitrag Donnerstag 11. August 2011, 15:00
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Hallo JR,

klar gibt es Unterlagen dazu.

Tel. vom Hilmar kommt per Privatmail.

Rudy

Beitrag Montag 7. November 2011, 22:50
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Hallo Rudy,

inzwischen ist einige Zeit vergangen, in der ich beruflich sehr eingespannt war. Nun beginnt hoffentlich wieder die etwas ruhigere Zeit mit die langen Abende zum Basteln.
Deine letzten Zeilen damals kündigten eine Nachricht via eMail an. Nun habe habe ich aber nichts erhalten. Oder habe ich etwas übersehen oder gar verpennt?
Können wir die Diskussion noch mal anwerfen? Bzw. wie komme ich an die Kontaktdaten von Herrn Pauly oder gegebenenfalls anderen Spezialisten für diese seltene Version der M5 ? Wie komme ich an Unterlagen oder sogar einem Manual, wenn es denn soetwas dafür je gegeben hat...

Freue mich schon sehr auf eine Reaktion.

Gruß

JR

Beitrag Dienstag 8. November 2011, 03:15
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Grüße Dich!

Hilmar firmiert unter http://paulyton.de/

Eine weitere dieser Maschinen kann ich kurzfristig (Zwischenverkauf vorbehalten) organisieren.

Gruß,

Rudy

Beitrag Dienstag 8. November 2011, 23:05
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Hallo Rudy,

was würde denn so ein Teil kosten???

Viele Grüße
Frank

Beitrag Mittwoch 9. November 2011, 19:27
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Hallo Frank, Hallo Josef!

Wenn die Maschine länger gestanden hat, kann das "ruppige" auch eine verschmutzte Bremse links sein. Wenn man den Fühlhebel nach innen zur Maschinenmitte drückt, öffnet sich die Bremse und das "rupfen" müßte weg sein - aber Vorsicht, es kann so auch zu Bandsalat kommen!

Frank, ich schätze den Preis auf mind. 500,- bis 600,-€, da allein die Maschinensteuerung von Heyligenstaedt 6.000,-DM kostete.

Hinzu käme eventuell unter Umständen vielleicht noch die Durchsicht, falls ein Standschaden entstanden sein sollte.

Einen Bekannten koche ich gerade noch weich, mir seine M5 Röhren-Doppeldecker zu vermachen, eine M5M mit VU-Metern in fahrbarer Truhe.

Aber die wird teuer... (seufz)

Rudy
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Beitrag Mittwoch 9. November 2011, 19:28
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Passend dazu der Aufnahmeverstärker:
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Beitrag Mittwoch 9. November 2011, 19:30
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... und ein Beispielbild eine Redakteurs mit seinen privaten M5en (entnommen aus einem Werk der Journalistenschulung):
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Beitrag Freitag 11. November 2011, 19:41
firstthird Routiner
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Hallo Rudy,

so ein Teil ist mir im Moment zu teuer. Aber wenn Du ´mal eine auftust, die etwas preiswerter ist....
(ich habe 3 M5c hier herumstehen, brauche eine M5 "Rapid", wie der Evangelische Rundfunk sie nannte, nicht wirklich, finde das Teil aber interessant...)

Wenn Du die M5 stereo bekommst, wäre es toll, wenn Du einen thread darüber aufmachst:
zum einen interessiert mich, wie die Entzerrung umgeschaltet wird: bei M5 greift ja eine Nockenscheibe unter dem Geschwindigkeitswählschalter in eine runde Scheibe im Verstärkerchassis ein, die dann mit 2 Hebeln die Entzerrung mittels zweier Drehschalter in den Verstärkern umschaltet. Mich würde interessieren, wie die Mechanik auf die untere Ebene weitergeführt wurde...
Zum anderen, wie der Stecker am Kopfträger aussah, ob man das "stereo" mit dem alten Stecker der M5 und M5A realisiert hat, oder mit dem der MB und M5C.
Zum dritten: wie kommt der Strom in die untere Ebene? Meines Wissens hatte ja die untere Ebene/2. Kanal einen eigenen Netztrafo: dazu müßte eine Verbindung ins obere Verstärkerchassis existieren, was bei den damaligen Konstruktionsprinzipien mit einer Steckverbindung im Gerät realisiert worden sein sollte, die aber in der mono-Ausführung nicht vorhanden ist...

Von M5A mit direktem Antrieb der Tonwelle, 2 Geschwindigkeiten ( es wurde behauptet, der direkte Antrieb würde die Gleichlaufschwankungen so reduzieren, daß die der M5 von der M5A bei halber Geschwindigkeit erreicht wurden) hat es nach meinen Infos (D.Gipp und H.Andrä) nie eine stereo-Version gegeben, weshalb M5 und M5A eine zeitlang (bis zur Markteinführung von M5B?) parallel gebaut wurden...

Viele Grüße
Frank

Beitrag Samstag 12. November 2011, 16:29
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Hallo Frank!

Das stimmt; ab Werk gab es nie den "Röhrendoppeldecker". Die Schaltwelle wurde verlängert bis zur unteren Ebene und mußte nach dem Zusammenklappen der Maschine Welle in Welle über je eine Führungsscheibe einrasten.
Diese sah aber aus wie ab Werk, da identisch eloxiert.

Im Kopfträger waren die Multipin-Armaturen in quadratischer Form eingebaut, wie in der Pilotversion.

Die M5A bekam einen Papstmotor, da das Getriebe teuer war und immer wieder vergessen wurde, die Capstanmotorenkupplung auszuschalten, was Flachstellen in den Zwischenrädern gab und es dann rumpelte wie ein alter Plattenspieler (mit Zwischenrad).

Von Gleichlaufschwankungen ist mir nichts bekannt, aber ab der A-Version gab es auch überarbeitete Verstärker mit Programmiersteckern für 19/38 oder 38/76 und eine Adapterhülse zum Verdicken der Tonwelle, wie zuvor bei der T9.

Ab der M5B kamen die ersten Transistorkarten raus, welche aber die eingestellten Arbeitspunkte nicht lange hielten.

Rasch gab es dann die V396/97-Technik, die M5 wurde dann M5C bekannt, auch die M10A bekam diese und die M15.

Viele der B-Maschinen wurden umgebaut auf C, bis auf ganz wenige private und Theatermaschinen.

Letztere wurden extrem verbilligt verkauft (man spricht von bis zu 50% Rabatt), so dass eine Modifizierung unterblieb.

Aus Platzgründen lief die M5 sehr lange in Ü-Wagen und wurde durch die M28 - später M12 ersetzt.

Allgemein ist bekannt, dass es eine Main-Grenze gab; nördlich wurden fast nur Telefunken verkauft, südlich kamen Geräte von Studer dazu.

So verhält es sich auch bei Sendern; südlich Rohde + Schwarz, sonst Telefunken (früher: Transradio).

Das ist mein Wissensstand.

Rudy

Beitrag Mittwoch 22. Februar 2012, 18:58
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Habe gerade eine dieser 20 modernisierten Telefunken M5 bekommen.

Allerdings ist die eingestaubt, die Tonköpfe und die Audiokarten wurden beraubt.

Am Wochenende teste ich die. Falls das Laufwerk in Ordnung ist, kann die von mir als Wiedergabemaschine angeboten werden.

Original kommen Steckkarten der Fa. ADT rein.

Hat jemand Interesse?

Rudy

Beitrag Freitag 26. Oktober 2012, 14:00
Thommmy40 Neuling

Beiträge: 1
Meine Maschine hat sehr lange rumgestanden.. Jetzt ist sie einsatzbereit und wird auf einer Messe (nicht in der Kirche) in Krefeld am 4/5 November als NF-Quelle genutzt.. Ich bin gespannt ob mir vorher noch Aufzeichnungen in hoher Qualität gelingen :-)
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Beitrag Sonntag 28. Oktober 2012, 01:17
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Grüße Dich!

Habe auch eine solche Maschine als Ruine hier stehen - ohne Audiotechnik.

Das Poti war entweder für Variospeed oder Wickelgeschwindigkeit, weiß das auch nicht mehr genau.

Pauly habe ich angerufen, drückt sich und zeigt kein Interesse daran die Schaltungen zu suchen. :?

Die Maschine hier bei mir stand als Ersatzlaufwerk Cognac - äh: Rum, da das Audiokartenmagazin unverkabelt ist. Eine der sekundären Netzteilspannungen zum Zählwerk hat vollen Kurzschluß und jemand hat die Tonköpfe geplündert!

In Kürze habe ich ältere Dinge abgearbeitet und diese "Evangeliumsrundfunkmaschine" aus Wetzlar wird gemacht. Dann bekommt sie neue Wiedergabekarten und einen 2mm Wiedergabekopf und kann dann weg.

Habe gerade meine M15A Mehrspur überarbeitet und einen Beutel Kondensatoren getauscht. Dafür zickt jetzt mein EMT 948 rum, hat mehr Zeit nötig, um hochzulaufen und das mit wenig Kraft.
Entweder Netzteil oder Steuerplatine schwächelt... :?

Lass uns jetzt erstmal die M5 abarbeiten. Habe noch zwei Monokopfträger gefunden, einer mit Pilotton. In der Garage ist ein Röhrenverstärker für Pilotton Aufnahme und Wiedergabe aufgetaucht, passend auch für de M10 und 3 Tastensätze dazu.

Aber der Kram vom Fernsehstudio liegt noch dafür, der Kram muß weg.

Und ein einzölliges Digitalband fand sich heute im Schlafzimmer, die Mietz hatte ihr Bettchen darauf und die Mietz ist jetzt verstorben (seufz). :(

Etwa ein Dutzend 2" Bänder sind übrig, ein 2" Laufwerk M15A kann raus, damit ich meinen Messtisch endlich aufbauen kann.

In Kürze entscheidet es sich, ob ich auf Montage nach Halberstadt fahre..... und so kommt man wieder zu nix.

Rudy

Beitrag Dienstag 27. Oktober 2015, 12:55
Rothhp Neuling

Beiträge: 3
[size=150][size=150]Die hier angesprochene M5 (ich habe sie daher auch M5 Spez. genannt) hat ja nur das Chassis mit der bekannten M5 gemein. Alles andere ist modifiziert. So auch die Steuerung der Wickelmotoren. (Siehe auch die Fotos unter "Picasa")

Die Elektronik dazu habe ich "gestrickt" vor vielen Jahren. Teile davon habe ich noch, auch Bremsbänder und Teile für "normale M5 A B C" und Service Manuals. Wer etwas braucht einfach mal bei mir nachfragen. hanspeter-roth (at) t-online.de Ich habe 40 Jahre beim Rundfunk Service für Telefunken, Studer, EMT, Otari und wie die Firmen alle heißen, gemacht. Da liegt noch so einiges rum.

Beitrag Dienstag 27. Oktober 2015, 17:58
revfan Lebende Forenlegende
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Beiträge: 670
Hallo Hanspeter,

herzlich willkommen im Forum. Falls meine "normale" M5b R mal schlapp machen sollte, komme ich gerne auf Dich zu


revfan

Beitrag Dienstag 27. Oktober 2015, 21:21
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Beiträge: 2483
Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Die Laufwerklogik stammt von Heyligenstedt Gießen, gibt es nicht mehr.

Diese 20 Maschinen M5 wurden von einem Herrn Roth vom Evangeliumsrundfunk Wetzlar in Auftrag gegeben.

Die Planung war gemäß Zeichnungs-Notiz im Juni 1986.

Inzwischen habe ich Unterlagen in Form von Zettelwirtschaft in Gießen geholt, aber die von der Steuerung fehlt.

Gegenwärtig liegt eine M10A von 1964 auf meinem Tisch.

Rudy
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Beitrag Mittwoch 28. Oktober 2015, 11:54
revfan Lebende Forenlegende
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Beiträge: 670
Rudy schrieb:

von einem Herrn Roth...



Roth und unser neues Forumsmitglied Rothhp......... diese Namensgleichheit.......was für ein Zufall... :o ... :-) ... ;-)

revfan

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