Start Der ganz normale Wahnsinn... Musik Bandkopie, diesmal aber 100% legal.

Bandkopie, diesmal aber 100% legal.

Neben der Technik von Bandmaschinen & Tontechnik möchte ich dieses Forum rund um das Thema moderieren, um das es uns allen geht: Wer hört welche Art von Musik bzw. was gibt es auf dem Musikmarkt Interessantes zu entdecken?

Moderator: Administratoren


Beitrag Mittwoch 9. Mai 2012, 22:19
cavemaen Benutzeravatar
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Ganz meiner Meinung...

Ich wende mich nun dem letzten Glas Apfel-Cidre für heute zu und rufe aus: Prostata!!

Rudy
Zuletzt geändert von cavemaen am Sonntag 2. März 2014, 19:43, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag Sonntag 23. Februar 2014, 23:40
rudi Routiner
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Auch wenn mein Beitrag terminlich sehr spät kommt, für gute Musik und gute Aufnahmen ist es nie zu spät.

Schaut mal bei http://www.hemioliarecords.com/Hemiolia ... /Home.html
rein. Sie waren 2013 auf der HighEnd. Tolle Qualität !

Rudi

Beitrag Montag 24. Februar 2014, 09:44
hugohabicht Lebende Forenlegende
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Kein Wunder.

http://www.hemioliarecords.com/Hemiolia_Records/About_us.html hat geschrieben:
...in order to assure the generation of copy distribution tapes which are so consistent with the source master tape that they can be titled “distribution masters”, as the two are absolutely indistinguishable.

Sie haben die verlustlosen Bandkopie erfunden.

Ist aber eigentlich nur möglich wenn man außerhalb der physikalischen Gesetze arbeitet....

Beitrag Montag 24. Februar 2014, 20:10
revfan Lebende Forenlegende
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Hallo,

Hagens Ausführungen ist technisch nichts hinzuzufügen, was jedoch nicht ausschließt, dass man Unternehmen, die noch aktiv (?) Magnetbandtechnik anwenden, nicht dennoch unterstützt - um der Magnetbandtechnik- Sache wegen :sound: :sound: :sound:

Hier scheint es aber wohl schief gegangen zu sein:
Our e-commerce website is still under construction

revfan

Beitrag Montag 24. Februar 2014, 20:48
cavemaen Benutzeravatar
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Es gibt 38cm Direktkopien vom Mastertape von der AAA zu kaufen, je Titel um die 200,-€ soweit ich mich erinnere.

Bin mal gespannt, wann in der Zukunft die Bandmaschinen wieder neu erfunden werden, mit Sicherheit werde diese dann

- nicht abwärtskompatibel sein,
- permanent mit Updates am Laufen gehalten werden,
- neue Treiber brauchen,
- per IPhone oder Shitbook steuerbar sein,
- Bandmaterial sich sortenrein rasch auflöst
- nur gegen Schutzgeldzahlungen laufen
- man ein Zählwerk für jede Wiedergabeminute haben, um auch
- für jeden Titel abdrücken zu müssen! :lol:

Beitrag Montag 24. Februar 2014, 22:23
hugohabicht Lebende Forenlegende
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sorry, mein Kommentar musste einfach sein. Ich habe ja nichts dagegen wenn jemand Bandaufnahmen macht und diese für sehr teures Geld verkauft (muss man auch um davon leben zu können) aber wenn ich dann immer den Schwachsinn lese was sie denn für ach so tolle Modifikationen an den Geraten vorgenommen haben um diese Qualität hinzubekommen dann frage ich mich: hat Studer damals Schrott ausgeliefert? Oder waren deren Ingenieure zu blöd für zig tausende von Franken ein gutes Tonbandgerät zu bauen? Ich glaube nicht....

Beitrag Montag 24. Februar 2014, 23:02
Krottendorf Benutzeravatar
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Hallo miteinander

Ich habe die Bänder alle probiert, also teures Geld dafür bezahlt, Gott sei Dank konnte ich die Bänder teilweise wieder verkaufen, denn sooo dramatisch ist die Qualität nicht. Auf keine Fall sind sie das Geld wert. ( Und Achtung; es werden von diesen Bändern schon Kopien gemacht und als original angeboten!!) Nein nicht das ich sie schlecht reden will, ist schon ein Erlebnis, aber wie gesagt für 1000meter über Euro 250,-- da geht einem schnell die Luft aus.


Ich schaffe mit meinen Röhrentunern und C37 wirklich sehr gute Aufnahmen für rel. sehr wenig Geld. ( Wenn das Wetter passt !!)
Tuner direkt in die Maschine ohne Mischpult und fertig und ich bin kein Tontechniker... hab nur ein gutes Gehör.

L.G. Konrad

Beitrag Dienstag 25. Februar 2014, 15:17
cavemaen Benutzeravatar
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Salve Conradus!

Lange nichts mehr von Dir g'höat, wie schaut's?

Hast Du die Riesenantenne von mir noch nicht aufgebaut?

Der ist das Wetter doch egal, 14 Elemente blenden das schlechte Wetter doch aus.... :lol:

Auf Dich warten noch 528er Jazz-Bänder!

Rudy
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Beitrag Dienstag 25. Februar 2014, 15:28
rudi Routiner
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Hallo Konrad und manch andere Diskussionskollegen,

da muss ich nun heftig widersprechen. Ich vergleiche vorbespieltes Band, (Master)-kopie, Platte, CD, SACD und nein, nicht mehr mit MP 3. Die gleichen, um nicht zu schreiben, die selben Musikstücke.
Das Band ist bei weitem die beste Wahl. Wobei natürlich nicht alles gut ist. Wie überall kommt es auf die Sorgfalt der Arbeit an.
Die Tape-Project Bänder sind ausgezeichnet. Und auch die Hemiolia-Bänder, deren Leute sich den Spott nun wirklich nicht verdienen. Von wegen, "die haben die verlustlose Kopie erfunden". Sicherlich werden auch die AAA-Bänder technisch gut sein, allein mir gefällt die Musik nicht. Hier soll sich ja demnächst ein breiteres Repertoire auftun.
Dann besitze ich noch zahlreiche, nicht auf anderen Medien erhältliche, teilweise in 4-Kanal-Technik aufgenomme Musik. Unglaublich, wie diese Bänder klingen.

Rudi

Beitrag Dienstag 25. Februar 2014, 16:25
cavemaen Benutzeravatar
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Ich hatte die Ehre, zahlreiche Tonmeister und Ton-Ingenieure in meinem Leben kennlernen zu dürfen, die am Mischpult sitzend Hits oder große Meisterwerke abgemischt haben, auch mehrere bekannte Musiker, Konzertmeister und studierte Berufsmusiker waren darunter.

Das was diese Leute sagen, habe ich mir verinnerlicht und zum großen Teil basiert meine persönliche Meinung darauf und 11 Jahren Hörfunk-Produzent.

Leider bekomme ich immer wieder einen Kamm im Nacken, wenn Leute aus hunderten Tonabnehmersystemen glauben das allerbeste herauszuhören, sauteure links herum verdreillte berylliumbeschichtete in mit Samt ausgeschlagenen Edelholzschatullen verkaufte Spezialkabel als "gut klingend" bezeichnend die Menschen verarschen wollen!

Hagen wird bestätigen, dass niemand die Physik auf den Kopf stellen und eine verlustfreie analoge Bandkopie herstellen kann!

Es mag zwar nicht hörbar sein, aber es ist messbar - auch bei CDs.

Die AAA bietet legale Bänder an, deren Kaufpreis auch die GEMA - Schutzgelder beinhalten.

Leider gibt es viel zu wenige Musiker, Komponisten oder andere Rechteinhaber, die eine Vervielfältigung ihrer Werke strikt untersagen und man daher auf unbekannte Werke und Darsteller zurückgreifen muß.

Einfacher wird es, als Plattenlabel einen Sampler zu planen. Man bekommt von der Konkurrenz ganz leicht an die Genehmigung zur Vervielfältigung, drückt seine Schutzgelder an die GEMA / GVL ect. anhand der vom Presswerk ausgestellten Rechnung mit Stückzahlangeben und hat seine Ruhe.

Vor einigen Jahren wollte ich zur Produktion eines Werbespots die Erlaubnis vom Rechteinhaber haben.

Dieser verlangte vorab 500,- Bearbeitungsgebühr, um meine Anfrage überhaupt zu bearbeiten plus 5,- für jede Einzelaufführung auf der Messe, im Kino und Radio (fernmündliche Auskunft).

Kollege Rudi, die in 5.1 oder 7.1 aufgenommene Sourroundaufnahmen haben interessante Effekte, mit Kompressoren verdichtete Druckwellen, die durch den Raum laufen und sich an den Wänden brechen sind im Kino ganz gut.
Aber durch Laufzeitverhalten sind diese Aufnahmen in Mehrkanaltechnik nicht sendefähig, da sich Quattrofonie auch nicht durchsetzen konnte.

Ich vergleiche das gerne mit dem Klangbild, wenn ich neben dem Dirigent stehe und ein großes Streichorchester auf mich einwirken lasse, genau dieses Erlebnis hätte ich gerne zu Hause.

Leider haben wir zwar gute Technik für zum Teil übertriebene Preise zur Verfügung, aber keinen Konzertsaal mit dieser phänomenalen Akustik, dämpfenden und schallbrechenden Wänden, korrigierenden Klappen an Decken und Wänden, laufzeitbeeinflussende Elemente und Raumresonanzen, die uns Konzertsaalatmosphäre zu Hause verwehrt.

Wer - wie die Eingangs erwähnten Herrschaften - Noten kennt, ein oder mehrere Instrumente spielen kann, eine Partitur lesen und damit arbeiten kann, hat mehr Erfahrungen, als Spezialkabelproduzenten und Scharlatane, die nur an unser Konto wollen.

So liegen in unseren Staatstheatern und Funkhäusern jeweils kilometerlange Siemensdrähte im Kaliber 2x0,14qmm und jetzt auch Glasfaserkabel mit einer Technik, welche für uns unerschwinglich ist.

Unser Staatstheater Kassel beispielsweise hat alle Studer ausgesondert und nutzt einheitlich Mischpulte von Salzbrenner-Stagetec.

Bekannte Top-Tonstudios haben Neve oder SSL-Konsolen stehen, vereinzelt hat man noch Studer, Neumann, Lawo ect. mit Mikrofonen von Neumann, Schoeps und Sennheiser und wir kleinen Konsumenten machen uns den Hals über Kabel, Masselaufwerke, Tonabnehmer-Gurus, Bandsorten und darüber welche Maschine die wohl bessere ist.

Aber mit was auch immer man produziert, abmischt, mastert und konserviert, spätestens im CD-Presswerk sitzt vermutlich eine "Aushilfsarbeitskraft", welche die gesamte Arbeit und Qualität auf Einheitsklang bringt, der uns von selbsternannten Hitradios Tag und Nacht mit wiederholter Kompression und Wiederholung der Playlists uns die Nerven rauben und wir nur noch unsere Ruhe wollen.

Er hier ärgert sich jetzt mit veralteten Kondensatoren rum, warum die alten Aktivboxen nichts mehr taugen, Kartons voller schöner VHS Videofilme vernichtet werden müssen, durch Obsoleszens Teile vom Auto verrecken und der Heizöltank schneller leer wird als man Kohle zurücklegen kann.

Selbst die jungen braungebrannten mit neuester IPhone & Laptoptechnik und BMW-Schlüsseln ausgestatteten Bürschchen auf den Musiker & High-End-Messen widersprechen sich, wenn die Top-Technik vom Vorjahr belächelt wird und man wie von einem Autoverkäufer auf das aktuelle auf Hochglanz poliert auf einem beleuchteten vergoldeten Sockel präsentierte Produkt verwiesen und mit Katalogtexten präsentiert wird, als hätte man damit das Rad gerade neu erfunden!

Dann beneide ich die Tonmeister, Ingenieure und Musiker, die ein Masterband abspielen, über Geithain RL901 im Studio sich Konzertatmosphäre schaffen - oder einfach ordinär nach Feierabend mit dem Hund rausgehen....

Uff, das mußte mal raus.

Nachher hole ich mir unterm Bett eine Schellack raus und geniese mit 78 knacksenden Umdrehungen das, was ein Solointerpret mit Orchester über eine Neumann-Flasche auf einen Decelith Folienschneidegerät damals in den 1930er Jahren mit Netzsynchronmotor und ca. 5% Klirrfaktor eingespielt hat.

Beitrag Dienstag 25. Februar 2014, 18:06
hugohabicht Lebende Forenlegende
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rudi hat geschrieben:
Von wegen, "die haben die verlustlose Kopie erfunden".

Das ist ein Zitat von deren Webseite: "...as the two are absolutely indistinguishable"; d.h. Masterband und Kopie sind nicht voneinander zu unterscheiden; ergo die verlustlose Bandkopie.

Mit einem 9,95 Euro Multimeter von Conrad kann ich Dir zeigen welches das Masterband ist und welches die Kopie. Wow and Flutter haben deren Tonbandgeräte wohl auch nicht (obwohl sie angeblich einen riesigen Messgerätepark haben). Wenn deren Qualität so gut ist dann sollten sie nicht so einen Schwachsinn schreiben.

Ich habe übrigens nie die Qualität der Hemiolia Bänder bezweifelt; woran ich mich störe ist dass jeder der Bandaufnahmen macht "besondere Modifikationen" an den Geräten vorgenommen hat ohne die wohl nur mangelhafte Aufnahmen produziert werden können.

Zu Röhrengeräten schreibe ich nichts mehr; dem interessierten Leser sei die Suchfunktion empfohlen.

Und noch was: eine 24bit 192kHz Abtastrate Digitalaufnahme schlägt jede Magnetbandaufzeichung.

Beitrag Dienstag 25. Februar 2014, 18:29
revfan Lebende Forenlegende
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Hallo,

ich finde Krottendorf hat Recht. Da steht doch die Leistung in keiner Relation zum Preis.

Und ab der zweiten Kopie kann man die Sache sowieso vergessen, wenn nicht mit Dolby SR oder Telcom C4 aufgenommen wurde, was ich in letzter Zeit nirgendwo zum Kaufen gesehen habe. Ich kenne nur ältere Fertigbänder aus den USA , die mit Rauschunterdrückungssystemen aufgenommen waren.

revfan


P.S.: Was auch gerne übersehen wird, ist dass man erst einmal eine Aufnahme haben muss, die musikalisch begeistert und die dann zweitens auch noch hervorragend produziert wurde um den Preis zu rechtfertigen. Irgendein drittrangiges Zeugs irgendwie auf Band zu donnern und dann teuer an den Analogfan zu verkaufen ist auch nur eine Ab........

Beitrag Sonntag 2. März 2014, 18:02
Krottendorf Benutzeravatar
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Hallo miteinander.

Nein, nein ich will niemanden und nichts schlecht machen.

Es ist halt so dass jeder seine Erfahrungen gemacht hat oder erst machen muss.
Unser Hobby hat den großen Nachteil, wenn Du etwas mehr Kohle zu Verfügung hast, die durch hoffentlich redliche Art mit entsprechend vielen Stunden verdient wurde ( was ich für mich behaupten kann ) ist man halt bereit die schönen (teuren) Angebote zu bezahlen und hofft damit "die bessere Qualität" zu bekommen, leider wird man oft eines besseren belehrt.
Nein, ich will niemanden ein richtig gutes um nicht zu sagen teures Bandmaterial ausreden!! Und was klingt schon besser und schöner und wärmer und.....
Ich habe halt die Bänder und viele, nein sehr viele Geräte wirklich gekauft und probiert ( daher ich rede nicht nach was ich irgendwo gehört habe, sondern berichte über meine Erfahrungen ) und wollte eher etwas mahnen, denn das Geld ist weg und die Freude nach dem Kauf kommt nicht immer 1:1 mit.
Allein wenn ich an meinen Accuphase CD Player oder wie sagt Rudy Plärrer, denke Euro 25.000,-- irre wenn ich das schreibe wird mir noch schlecht. Hier war ich auch der Meinung mit einem der teuersten ( leider nicht besten ) Player kann ich "den" Klang kaufen, leider wieder mal ein Reinfall, Gott sei Dank habe ich das Teil einigermaßen wegbekommen!!
Der einzige Vorteil bei überteuerten Geräten ist doch, dass Du beim Verkauf noch so viel bekommst das man mit dem Erlös noch immer ein Gutes Gerät kaufen kann das vermutlich nicht viel schlechter klingt oder gar besser?? Na, lassen wir das.

Lieber Rudy, ja die Bänder ehrlich auf die habe ich schon vergessen, schick mir ein Mail ich überweise Dir das Geld, schicke mir die Kiste, ich habe keine Ahnung wann ich zu Dir hoch kommen kann.


L.G. Konrad

Beitrag Sonntag 2. März 2014, 19:46
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Hallo Konrad!

Kommst Du irgendwann ein paar Tage auf Urlaub her?

Bis dahin hat das Zeit, kann Dir die Bänder auch schicken.

Wieviele möchtest Du haben, reicht ein Umzugkarton voll, oder mehr?

Gruß,

Rudy

Beitrag Montag 3. März 2014, 22:02
rudi Routiner
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Liebe Freunde,

ohne auf jedes Detail meiner Vorschreiber einzugehen, zur Klarstellung meiner Position:
Ich stehe Messen wie z.B. der HighEnd, ebenfalls skeptisch gegenüber. Zum Schauen, was es Neues oder Nicht-Neues gibt und zum Fachsimpeln taugen sie allemal.
Voodoo-Zeugs nehme ich nur, wenn es tatsächlich klangverbessernd wirkt.
"Meine" 4-Kanal-Aufnahmen sind nicht mit DVD-Mehrkanal oder Quadrophonie-Vinyl zu vergleichen. Sie wurden privat von einem Tonmeister aufgenommen und sind nicht in anderen Medien erhältlich.

Zu 24/192: Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Ein Praxistest, vielleicht nicht ganz korrekt zum Vergleich, ergab folgendes:
Ein Musikstück, das von einem analogen Master stammt, wurde analog kopiert. Gleichzeitig auch in 24/192. Die analoge Kopie wurde unterschiedlich beurteilt und unterlag eher geschmacklichen Unterschieden. Die digitale Version wurde sofort erkannt und als hart und weniger musikalisch, jedenfalls nicht so angenehm und natürlich klingend, beschrieben.
Ich würde gerne eine wirklich durchgehend analog und gleichzeitig durchgehend digital produzierte Aufnahme vergleichen. Ich kenne bislang nur Günter Pauler`s Bassface Trio-Aufnahme (CD, SACD, Vinyl), die aber auch nicht wirklich endgültig klärend für diese Streitfrage ist.

Bisher hat mich digital, und sei es auch noch so hoch auflösend, nicht überzeugt. Einzig das Handling mag dafür sprechen.

Rudi

Beitrag Dienstag 4. März 2014, 10:50
hugohabicht Lebende Forenlegende
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Hallo Rudi,

von einem analogen Master brauche ich eigentlich keine digitalen Kopie mehr machen.

24/192 ist auch nicht gleich 24/192. Gerade bei digitalem Equipment gibt es viel Schrott. Gute Elektronik ist hier nicht billig und normalerweise bei Nicht-Profis nicht zu finden. Ich traue nur was ich selber berechnet und gemessen habe (oder sagen wir mal: nicht mehr messen kann).

rudi hat geschrieben:
Ich würde gerne eine wirklich durchgehend analog und gleichzeitig durchgehend digital produzierte Aufnahme vergleichen.

Das ist die einzig sinnvolle Methode. Ich würde sogar noch weiter gehen: ein Vergleich ist eigentlich nur möglich wenn die analoge und digitale Aufnahme zeitgleich erstellt wird (und die Testpersonen das Original auch gehört haben). Einer subjektiven Beurteilung stehe ich dann aber trotzdem skeptisch gegenüber; ich denke da z.B. an Leute die Röhrenverzerrungen (die ganz klar im Original nicht vorhanden waren) als qualitativ gute Aufnahmen beurteilen.

Viele Grüße,
Hagen

Beitrag Dienstag 4. März 2014, 15:40
cavemaen Benutzeravatar
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Nun, ich kenne das Studio von Günther Pauler (Stockfish-Records) und sein Equipment und die vorletzte gebaute Neumann VMS-80 Schallplatten-Schneideanlage in Northeim.

Muß aber auch sagen, dass seine letzten digital aufgenommen Aufnahmen leider auch so klingen; klar aber kalt und synthetisch, Digital halt.

Umgekehrt habe ich mir das Ergebnis mehrerer Digitalaufnahmen angebört, die mit Tascam X-48 und externen analogen Tascam Rack-Vorverstärkern schließlich in 24/192 aufgenommen wurden und war begeistert, was auch die Sennheiser MKH-20 / MKH-40 an diesem System können!

Rudy

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