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Buchhaltung und Ordnung

Hier kannst Du allgemeine technischen Fragen stellen und antworten auf selbige geben.

Moderator: Administratoren


Beitrag Mittwoch 7. September 2011, 16:36
revfan Lebende Forenlegende
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Beiträge: 677
Hallo,

ich wollte mich mal erkundigen, wie Ihr es anstellt, eine bestimmte Bandaufnahme rasch aufzufinden. Trotz Suche habe ich in diesem Forum hierzu noch kein Thema gefunden.

Ich habe da ein recht kompliziertes System, das auf eine dreifache Buchhaltung hinausläuft (kleine Karte bei Band mit Inhalt und technischen Angaben, Karteikasten alphabetisch nach Komponist/Musiker, weiterer Karteikasten in der Reihenfolge der Bandbezeichnungen mit erweiterten Angaben, wie Satzbezeichnungen, Mitwirkende, meist als Kopie der CD/Schallplattenhülle).

Die Bandbezeichnung selbst setzt sich zusammen aus einer Zahl oder Buchstaben für die Art des Bandes (Durchmesser Spule oder Offenwickel, einem Weiteren für die Art der Musik (Klassik, U-Musik, alte Musik usw) und einer fortlaufenden Zahl.

Kurzum, das Ganze ist etwas ausgeufert, aufwendig und auch nicht immer stringent. Hat jemand da etwas Besseres, aber nur "analog" ? Mit dem Computer möchte ich da nicht ran, damit ich nicht jedesmal den Rechner hochfahren muss und da es schwierig ist, umfangreiche Angaben zu den einzelnen Aufnahmen in eine Datenbank zu pressen.

revfan

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Beitrag Mittwoch 7. September 2011, 19:39
Willi Routiner
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Von links nach rechts,
alphabetisch nach Interpret :)

Beitrag Mittwoch 7. September 2011, 19:56
cavemaen Benutzeravatar
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... und für was hast Du dann Deinen Rechner?

Kannst doch die Dateien hinterher ausdrucken, sortiert nach

- Titel
- Interpret
- Jahr
- Komponist
- Tonträgerart
- Original oder Raubkopie ect.

Rudy

Beitrag Mittwoch 7. September 2011, 20:24
revfan Lebende Forenlegende
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Beiträge: 677
Den Rechner habe ich, um hier unsinnige Fragen zu stellen.

Nein im Ernst. Mp3 und flac Dateien für unterwegs und den Urlaub sind über die Tags automatisch in einem Datenbankprogramm (amarok) auf dem Rechne erfasst. Da brauche ich gar nichts (Rechner an, suchen, fertig) Für Klassik passt da aber zu wenig an Informationen hinein (wann aufgenommen, wo, welche Instrumente, der Mädchenname der Schwiegermutter des Flötisten...........:-).

Auch möchte ich die Bandarten zusammenhalten (vgl eben) und die Musikrichtungen etwas trennen (Totenmessen müssen ja nicht unbedingt zwischen U-Musik stehen).

revfan

Beitrag Donnerstag 8. September 2011, 13:40
cavemaen Benutzeravatar
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Du sammelst Totenmessen???

Jetzt mache ich mir aber ernste Sorgen um Dich (grübel, nachdenk)....

Beitrag Donnerstag 8. September 2011, 13:59
Krottendorf Benutzeravatar
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Hallo refan.


Ich weiß ja nicht welch eine Größenordnung Deine Sammlung hat, aber wie schon erwähnt, von links nach rechts nach Interpret, mach ich auch.
Ich habe aber nur rund 300 bespielten Bänder, eigenartigerweise weiß ich ziemlich genau wo ich nach was suchen muss. Was mir dabei aber immer wieder Spaß macht ist die Suche nach einer bestimmten Aufnahme und das Ergebnis das dann auf der Maschine landet.

Ich verwende für die Beschriftung eine A4 Selbstklebe Etikette die eingeteilt ist in die Front Beklebung und in die Kanten Beklebung, über die ganze Höhe eines Bandkartons bringe ich da schon einiges an Information unter und habe so wenig Schwierigkeiten was zu finden.

Ein Bekannter hat allerdings für eine Buchhandlung ein System entwickelt um Bücher so wie Du es gerne hättest zu finden: In jedes Buch kommt ein RFIT Chip geklebt. Mit einem Scanner kann er dann an dem Regal entlang gehen und das Gerät findet das Buch oder in unserem Fall die Aufnahme. Die Exklusiv Variante ist dann ein an der Decke montierter Laser der auf Knopfdruck seinen Laserstrahl auf das archivierte Band zeigt, ehrlich das hat er mir gezeigt, aber dafür muss halt auch wieder ein PC eingeschaltet sein.....


L.G. Konrad
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Beitrag Donnerstag 8. September 2011, 16:32
revfan Lebende Forenlegende
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Hallo Krottendorf,

das mit den Chips oder dem Laser wäre schon ein schönes Spielzeug, aber doch wohl ein "Overkill" zur Problemlösung. Dein Aufkleber kommt meiner Datensammelwut schon sehr nahe. Wie machst Du das aber, wenn du bei Band 301 angekommen bist und z.B.: Brahms "Ein deutsches Requiem" neu aufnimmst. Das müsste doch alphabetisch nachträglich irgendwo hinter Deiner Beethovenaufnahme "hineingequetscht" werden ? Klebst du dann um und verschiebst alles um 1? Und wie gesagt, mein Gedächtnis..........

Auch scheinst Du nur Kartons für Offenwickel zu benutzen. Die klassischen Revoxschuber für Spulen kann man so wohl nicht einsetzen. Ich habe auch einen ganzen Schwung (ca 50) 13 cm Bänder für meine transportablen Lieblings "mp3player" von Uher. wenn ich die alphabetisch zwischen die Per 528 Kartons stelle, sieht das nicht nur besch.......... aus, die purzeln auch übereinander.

@cavemean: Super dass sich wenigstens einer um mich Sorgen macht :-))
Das war nur ein Beispiel für systematische Unzusammenhänge. Aber bei Messen gibt es schon super Musik (h-moll von J.S Bach, Nelson Messe von Haydn, okay für Österreicher auch Mozarts Requiem)

revfan

Beitrag Freitag 9. September 2011, 19:54
cavemaen Benutzeravatar
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Da bleibt nur eine Excel-Datei übrig; alle bDaten in Spalten hau'n und bei der Suche wirst Du (hoffentlich) fündig.

Der Hessische Rundfunk verwaltet seine Server mit dem System d'accord.

Vielleicht hat Thum+Mahr oder Thomann was billiges anzubieten (was sich mit Deine Software beißt)...?

Mein Handlisten aus den 70ern verwiesen auf:
S - Single
LP
B - Band unterteilt in Blau = kleine Bänder mit 19cm, Rot=38cm große Wickel
CC - Kassette
DC - DCC
DA - DAT
SE - Schellack
MP - im Rechner oder eigene digitalisierte Werke nun in
WA - Wave.

Rudy

Beitrag Freitag 9. September 2011, 21:49
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cavemaen hat geschrieben:
Du sammelst Totenmessen???

Jetzt mache ich mir aber ernste Sorgen um Dich (grübel, nachdenk)....


Aber Rudy... ich wundere mich

Was hast Du gegen Totenmessen, ich sammle die auch, viel fehlt mir da gar nicht mehr.
Ich finde die Qualität dieser Musik ausgesprochen gut gelungen, liegt vielleicht daran, weil die Komponisten sich vielleicht durch besonderes bemühen nicht zuletzt für ihr "nächstes" Leben was erhofft haben??!!
Ich würde das Mozart Requiem sogar unter den ersten 10 meiner Favoritenliste einreihen, davon habe ich gezählte 26 Aufnahmen in meinen Regalen stehen. ( Band/LP/CD gerechnet)

Also wenn Du in ferner Zukunft eine passende Musik für Deinen Abgang suchst ruf mich einfach an. ;-)

L.G. Konrad

Beitrag Freitag 9. September 2011, 22:02
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revfan hat geschrieben:
Hallo Krottendorf,

das mit den Chips oder dem Laser wäre schon ein schönes Spielzeug, aber doch wohl ein "Overkill" zur Problemlösung. Dein Aufkleber kommt meiner Datensammelwut schon sehr nahe. Wie machst Du das aber, wenn du bei Band 301 angekommen bist und z.B.: Brahms "Ein deutsches Requiem" neu aufnimmst. Das müsste doch alphabetisch nachträglich irgendwo hinter Deiner Beethovenaufnahme "hineingequetscht" werden ? Klebst du dann um und verschiebst alles um 1? Und wie gesagt, mein Gedächtnis..........


Auch scheinst Du nur Kartons für Offenwickel zu benutzen. Die klassischen Revoxschuber für Spulen kann man so wohl nicht einsetzen. Ich habe auch einen ganzen Schwung (ca 50) 13 cm Bänder für meine transportablen Lieblings "mp3player" von Uher. wenn ich die alphabetisch zwischen die Per 528 Kartons stelle, sieht das nicht nur besch.......... aus, die purzeln auch übereinander.



@cavemean: Super dass sich wenigstens einer um mich Sorgen macht :-))
Das war nur ein Beispiel für systematische Unzusammenhänge. Aber bei Messen gibt es schon super Musik (h-moll von J.S Bach, Nelson Messe von Haydn, okay für Österreicher auch Mozarts Requiem)

revfan



Das mit dem Laser war natürlich für unsere Sache nicht ernst gemeint, aber wie gesagt das gibt es wirklich. Wenn ich mir das leisten könnte hätte ich das sicher. Ich meine gehört zu haben das die Bibliothek an die Euro 350.000,-- dafür investiert hat, war natürlich ein gefördertes EU Projekt von meinem Bekannten??!! :idea:

Ja, da hast Du recht ich habe nur offene Wickel und nur Schuber Kartons, mit Revox PVC Schuber inkl. des im Normalfall beherbergten Bandmaterial habe ich nie was angefangen, einmal ein solches Band ganz am Anfang meiner Kariere hat mir gereicht, danke.

Laufend habe ich Aufnahmen die immer wieder mal vorne dazu eingereiht werden müssen die heißen dann 301A, 301B da kann ich zwischen jeder Nr. nochmal 26 Bänder einsortieren, das sollte dann reichen, hat den Vorteil das ich bei Aufnahmen von gleichen Stücken sofort sehe welche die jüngste Aufnahmen ist.

Laufend habe ich Aufnahmen die immer wieder mal vorne dazu eingereiht werden müssen die heißen dann 301A, 301B da kann ich zwischen jeder Nr. nochmal 26 Bänder einsortieren, das sollte dann reichen, hat den Vorteil das ich bei Aufnahmen von gleichen Stücken sofort sehe welche die jüngste Aufnahmen ist.


L.G. Konrad

Beitrag Freitag 9. September 2011, 22:32
revfan Lebende Forenlegende
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Hallo Krottendorf,

bei derartig homogenem Bandmaterial ist die Sache natürlich leichter. Aber - um auch cavemean zu beruhigen - ich möchte auch die Möglichkeit haben, verschiedene Stilrichtungen zu unterscheiden. Also nicht nur Barockmessen, sondern auch mal mittelalterliche Musik, Benjamin Brittens war requiem (okay...), Stockhausen, harten Rock, Led Zeppelin auf´s Band oder mal ein altmodisches Hörspiel. Da finde ich es einfach praktisch, alles in einer Ecke des Regals stehen zu haben, was in etwa zusammenpasst.

Exel ist digital und daher ekelig - nein im Ernst. Es ist mir einfach auch zu aufwendig, ewig lange Listen von Mitwirkenden abzutippen und die Tabelle würde wohl auch gigantisch unübersichtlich. Da ist es einfacher, ein Booklet auf den Scanner zu legen, auszudrucken und es dann auf eine DIN A5 Karteikarte zu kleben.

Aber vielleicht sehe ich das Ganze auch einfach zu perfektionistisch und sollte mehr kreatives Chaos anrichten. Wie Krottendorf schon geschrieben hat, wenn man etwas suchen muss, fallen einem in der Tat lang nicht mehr gehörte Sachen wieder in die Finger.

revfan

Beitrag Samstag 10. September 2011, 12:21
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Hallo Konrad!

Das mit der Tonqualität stimmt (leider), die handwerklich besten Aufnahmen sind nun mal im Jazz und in der E-Musik zu finden.

Ich habe meine besten Aufnahmen stets in einer dafür angemieteten Kirche gemacht, denn weder eine EMT Hallplatte noch ein anderer elektronischer Eimerkettenspeicher (Digitalhall) bringt diese ausgezeichneten Hall-Laufzeiten zu stande.

In New York (Manhatten) arbeitet ein Tonstudio Nachts mit Boxen und abgehängten Mikrofonen im Nottreppenhaus und holt so seine Hall-Laufzeiten.

Bunker-Records in Bad Wildungen hatte sogar einen Hallraum für die Effekte in einem Luftschutzbunker!

Rudy

Beitrag Sonntag 11. September 2011, 09:32
revfan Lebende Forenlegende
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also ich versuche jetzt noch mal meine derzeitige Lösung darzustellen:

Jedes Band bekommt erst mal eine Zahl oder Buchstaben der sich auf die Art der "Bandspule" bezieht, z.b.: B für 760m Bobbies B30 für 1000 m Bobbies, R für Revoxschuber, 18 für 18 cm Spulen usw.

Sodann folgt ein weiterer Buchstabe für den groben Inhalt wie z.B.: K für Klassik (nicht im engeren Sinne), P für Pop, W für Wortbeitrag, S für Mittelalter und Neuzeit. Hinter beide kommt dann die fortlaufende Nummer.

Ergebnis ist insoweit, dass das Regal ordentlich aussieht und ich die Musikrichtungen zusammen stehend habe bei beliebiger Möglichkeit der Erweiterung. Die Nummer wird mit einem kleinen gedruckten abziehbaren Aufkleber auf den Rücken aufgeklebt, ein kurzer Flyer wird beigelegt, so dass die Verpackungen (z.B.: für die orangfarbigen alten Agfa P31 Kartons von Revox) möglichst wenig beschädigt werden.

Das Problem ist dann natürlich , die einzelne Aufnahme zu finden. Dafür habe ich eine alphabetische Kartei mit Interpret, Titel und Bandbezeichnung und eine nach Bandnummern sortierte, in der "alles" verzeichnet ist (Satzbezeichnungen, Mitwirkende, Platten/CD Firma, Satzlängen, Aufnahmezeit, Technische Angaben).

Vielleicht etwas perfektionistisch ? Ich suche nach einer Idee, wie ich mir die alphabetische Kartei erspare - ich muss Schluss machen, ich hab eine Idee :D

revfan

Beitrag Sonntag 11. September 2011, 12:56
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Hallo refan.

Bis auch ein hartnäckiger, gut so, nur die „echten“ Probleme bringen uns letztendlich weiter.

Da wäre gut einen pensionierten Archivar aus einem Rundfunkstudio zu erwischen, aus der Zeit als es noch keine PCs gab, (einige müssten ja noch am Leben sein).
Die konnten auch nicht 3 Wochen vor einer Sendung anfangen zu suchen, also musste deren System sehr gut gewesen sein um bestimmte Titel zu finden.
Aber lieber Kollege vergiss nicht wir sind, zumindest in den meisten Fällen, Musikbegeisterte Hörer nicht Musikbegeistere Archivare, oder täusche ich mich da? Möglich! Musikhören kann was schönes sein, wenn man nicht darauf vergisst.

L.G. Konrad

Beitrag Sonntag 11. September 2011, 18:17
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Das wäre wirklich einmal interessant zu wissen, wie die das beim Rundfunk in der Vor-EDV Zeit (oder auch nachher) gemacht haben. So eine große Rundfunkanstalt muss doch Millionen von Bändern gehabt haben und jede Menge Leute, die sie suchen mussten. Die haben sich doch sicher etwas einfallen lassen.

Weiß das allwissende Forum etwas dazu ?

revfan

P.S.: Ich darf auch noch mal auf meine Frage zum Telcom hinweisen, wobei ich weiß, dass die Fehlerbeschreibung unsäglich ist. Aber vielleicht gibt es da einen Standarddefekt (C xy hin oder so)

Beitrag Sonntag 27. Januar 2013, 18:18
revfan Lebende Forenlegende
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Heureka, ich habe fertig :-) :-) :-)

wie ihr seht, hat mich dieses Thema über die Jahre nicht in Ruhe gelassen (wie die Zeit vergeht.......) und ich habe in den letzten Monaten (!) meine Bänder; CDs und die paar LP's mit einem speziellen Programm zur Verwaltung von Sammlungen (Musik, Bücher, Comics, Münzen, Briefmarken, Weine o.ä.) erfasst.

Jetzt kann ich einzelne Flyer zu den Bändern einfach so rasch neu ausdrucken und diese einzeln auch noch einmal "konventionell" in einen Ordner abheften, um nicht jedesmal den Rechner anwerfen zu müssen. Auf diesem kann ich aber nach allem Möglichen suchen (wo war noch diese spezielle Spule, der bestimmte Titel, besondere Bandsorte, Voll/Viertelspuraufnahme, wie lang ist dieses Band, Stück, was habe ich alles mit einem bestimmten Dirigenten usw).

Bei Neuaufnahmen von CD's kann man diese einfach in das Rechnerlaufwerk legen und schon sind alle Titel mit Zeitangabe da. Über eine spezielles API (kostenlose Anmeldung erforderlich) kann man auf die Datenbestände von amazon und discogs zugreifen (sehr praktisch um die Cover zu holen und bei Schallplatten), Import von Metadaten ist auch möglich, z.B.: von flac Dateien, die auf dem Rechner liegen. Man kann endlose Kommentare eintragen, Fotos (Cover) können integriert werden. Felder können problemlos selbst definiert und abgeändert werden.

Ich habe dazu das open source Programm tellico http://tellico-project.org/ verwendet, das es nur für Linux gibt (ja auch so etwas gibt es). Das Programm hat für mich den besonderen Vorteil, dass es ohne Datenbank und besondere Binärformate auskommt, sondern das Ganze als normale xml Datei abspeichert. Der Export in verschiedene Datenformate (ua.: html, csv) ist möglich. Wenn der Programmierer also einmal schlapp machen sollte, kann ich die Daten relativ einfach wieder herauslösen.

Das Ganze war trotz der Erfassungshilfen eine Schweinearbeit. Neue Aufnahmen zu erfassen geht jetzt aber ruckzuck (einfach CD in den Rechner) und ich habe dabei aber auch gleich mal ordentlich ausgemistet und z.T. auch neu aufgenommen)

revfan

Beitrag Sonntag 27. Januar 2013, 19:03
hugohabicht Lebende Forenlegende
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hmmm.... laß mich mal rechnen. 7. September 2011 bis 27. Januar 2013. So ca. 15 Monate. Der break-even point für die Zeitersparnis bei der Suche liegt dann so ca. im Mai 2216. Laufen Deine Bandgeräte dann noch? Ich gehe hier davon aus dass Deine Erben und deren Erben (und deren Erben...) die Software weiter benutzen... :lol: :lol: :lol:

Ok, Ernst bei Seite; die Software werde ich mir auch mal ansehen obwohl ich mit meiner Zettelwirtschaft (nicht rechnergebunden, wohlgemerkt) bisher auch ganz gut zurecht gekommen bin. Danke für den Tip !

Viele Grüße,
Hagen

Beitrag Montag 28. Januar 2013, 12:58
cavemaen Benutzeravatar
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Ich benutze (nach 3 Programmabstürzen div. Weichware) wieder meine bewährten kleinen Ringbuchordner, in denen auch vor jedem Titel die Spielminuten des Bandes stehen, wo jeder Titel beginnt und die Spieldauer.

Früher habe ich mit Gelbband getrennt, macht aber niemand mehr aus Sicherheitsgründen.

- Jede Klebestelle kann sich lösen
- das Band kann schwer wieder überspielt werden
- schlechte Klebestellen mit Lücken sind voll Staub und zerstören auf Dauer den Kopfspalt.

Rudy

Beitrag Montag 28. Januar 2013, 19:11
revfan Lebende Forenlegende
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Hallo Hagen, hallo Rudy

wenn Hagen mir ab und zu mit einem nicht mehr beziehbaren Ersatzteil (z.B.: Lager für T26) und Rudy bei der M15A hilft, habe ich keinen Zweifel daran, dass meine Maschinen auch noch im Mai 2216 laufen. Gerade 2216 ist ein historisches EDV Archiv sicher sehr gesucht und ich werde es mit großem Gewinn verkaufen :lol:

Aber mal im Ernst: Ich habe versucht, gerade Rudys Bedenken, die ich voll teile, zu berücksichtigen. Abgesehen von automatischen Sicherungskopien, die von diesen Teilen meines Rechners alle 20 Minuten auf eine andere Festplatte gezogen werden und weiteren Sicherungskopien auf anderen Rechnern , war es mir ja deshalb so wichtig, ein Programm zu finden, dass nicht nur eine große Datei produziert, sondern recht einfach für jedes Band auch noch zwei Blatt Papier ausdrucken kann, von denen eines als Flyer zum Band und das andere in einen Ringordner wandert.

Bei Neuaufnahmen geht das Archivieren jetzt deutlich schneller und genauer.. Das Erfassen des Altbestandes hat auch so manches Band wieder zum Überspielen freigegeben, so dass wenigstens ein "Stundenlohn" von 10 Cent herauskam. Ich habe auch manche Inkonsequenzen bereinigt, wie z.B.: Offenwickelbänder mit NAB Entzerrung. Außerdem sieht jetzt das Ganze jetzt ordentlich aus mit kleinen hübschen bunten Bildchen :-) .

Dass Problem ist wieder mal der Anfang. Wenn das Prog. erst mal läuft, spart es beim Aufnehmen und vor allem der Suche nach einem bestimmten Stück, Musiker, Dirigenten, Orchester usw richtig Zeit. Je später man damit anfängt, umso mehr Arbeit macht alles.

revfan

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