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ReVox B-252 Hi und Lo Ausgänge

Fragen und Antworten zur Technik bei ReVox Geräten...

Moderator: Administratoren


Beitrag Samstag 16. September 2017, 23:36
AAAMusik Doppel As
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Beiträge: 80
Hallo Forum,
ich habe heute einen wunderbaren gepflegten Vorverstärker B-252 und ein Kassettendeck B-215 von einem Erstbesitzer aus der Nähe abgeholt und freue mich erstmal. Aufgefallen sind mir die Hi und Lo Ausgänge am B-252 (Wirkungsgrad der Boxen ?), die ich nicht wirklich erklären kann, ich habe mal Lo angeschlossen. Gut funktioniert jetzt das An- und Aussteuern des MM-Plattenspielers (Technics 1210), besser zumindest als das Eingangssignal des TT direkt an das Mischpult anzuschließen...mit dem B252 habe ich kein nennenswertes Rauschen hören können. Angeschlossen habe ich das Tapedeck, wie erwartet ist das Aufnahmeergebnis auf einer alten Kassette aber deutlich muffiger und tiefenbetonter als z.B. eine parallel laufende A810, eine neue Produktion einer bespielten Kassette ist perfekt.
Beide Geräte sind bislang nicht revidiert, ich habe nur >30J alte Maxell Chromkassetten zur Verfügung, da gibt es noch Verbesserungspotential, hoffe ich. Nutzt ihr denn DI-Boxen? Macht denn eine Telecom C4 eine Verbesserung? Tonkopfreinigung? Nachjustierung? Doch eine Studer A721? Oder bleibt es eben so, wie es ist ? Letztlich ist es hoffnungslos altmodisch und völlig sinnbefreit, von einem Tuner wie dem B-760 will ich gar nicht erst anfangen. Schön ist es trotzdem.

Grüße Gerald

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Beitrag Sonntag 17. September 2017, 14:28
cavemaen Benutzeravatar
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Telcom C4 nutzt Dir leider nichts, da dieses Kompandersystem ausschließlich für Studiobandmaschinen mit +6dB Pegel und entsprechendem Bandfluss konzipiert und eingemessen wurde.

Bei dem Versuch an Serviceunterlagen zu kommen, welche über den Schaltplan hinaus gehen konnte ich recherchieren, dass der C4-Mitentwickler Dipl.-Ing. Schneider verstorben ist und der noch lebende Dipl.-Ing. Schroeder weit über 80 Jahre alt ist.

Ich kenne sonst niemanden mehr, der den Messaufbau kennt und die Schaltungen reparieren kann.

Rudy

Beitrag Sonntag 17. September 2017, 20:00
Alfred Trippel As
Trippel As

Beiträge: 162
Wohnort: Heidenheim
AAAMusik hat geschrieben:
Hallo Forum,
ich habe heute einen wunderbaren gepflegten Vorverstärker B-252 und ein Kassettendeck B-215 von einem Erstbesitzer aus der Nähe abgeholt und freue mich erstmal. Aufgefallen sind mir die Hi und Lo Ausgänge am B-252 (Wirkungsgrad der Boxen ?), die ich nicht wirklich erklären kann, ich habe mal Lo angeschlossen. Gut funktioniert jetzt das An- und Aussteuern des MM-Plattenspielers (Technics 1210), besser zumindest als das Eingangssignal des TT direkt an das Mischpult anzuschließen...mit dem B252 habe ich kein nennenswertes Rauschen hören können. Angeschlossen habe ich das Tapedeck, wie erwartet ist das Aufnahmeergebnis auf einer alten Kassette aber deutlich muffiger und tiefenbetonter als z.B. eine parallel laufende A810, eine neue Produktion einer bespielten Kassette ist perfekt.
Beide Geräte sind bislang nicht revidiert, ich habe nur >30J alte Maxell Chromkassetten zur Verfügung, da gibt es noch Verbesserungspotential, hoffe ich. Nutzt ihr denn DI-Boxen? Macht denn eine Telecom C4 eine Verbesserung? Tonkopfreinigung? Nachjustierung? Doch eine Studer A721? Oder bleibt es eben so, wie es ist ? Letztlich ist es hoffnungslos altmodisch und völlig sinnbefreit, von einem Tuner wie dem B-760 will ich gar nicht erst anfangen. Schön ist es trotzdem.

Grüße Gerald


Hallo Gerald,

Der B215 misst sich auf das Bandmaterial ja ein, möglicherweise ist das alte Band schon zu sehr gealtert oder zu oft benutzt worden.
Mit den neuen Kassetten hast du ein gutes Klangbild. Der B215 hat ja standardmäßíg Dolby B und C an Bord, von daher würde ich auch kein Telcom dazwischen schließen, macht es nur unnötig kompliziert.
Kopfreinigung ist auf jedenfall ratsam?
Nachjustierung im Rahmen einer Generalüberholung, dürfte eine Frage der Kosten werden!

Nochmals zum Telcom, es ergeben sich zwei Probleme:
1: B215 hat asymmetrisches Signal ( Cinch), Telcom hat symmetrische Eingänge, die grauen Telefunken sind elektronisch symmetriert, die neueren von ANT gab es auch mit Übertrager!
2: Der Standardbandfluß ist bei den neueren Modellen auf 320 nWb eingestellt, die alten grauen haben Präzisionswiderstände und sind meist auf 510 nWb eingestellt.
Bei entsprechender Anpassung könnte das Telcom sicherlich an der B215 betrieben werden, nur wird es nicht den Gewinn bringen wie bei einer A81x!

Gruß Alfred

Beitrag Montag 18. September 2017, 23:22
AAAMusik Doppel As
Doppel As

Beiträge: 80
Hallo Alfred,
mal weiter gedacht....die identische A721 (im Vgl zur B215) von Studer hat symmetrische Ein- und Ausgänge...ist das technisch dann denkbar?
Prinzipiell sind Dolby B und C unbrauchbar nach meinem Verständnis wegen der Dämpfung der Höhen, ich werde vermutlich das Gerät zur Revision geben, ich warte jetzt mal das Ergebnis mit Reineisenbändern ab. So schlecht kann die Tonkopfjustierung nicht sein , eine 2016 produzierte Kassette ist tadellos. Danke für die Antworten

Grüße Gerald

Beitrag Dienstag 19. September 2017, 14:07
cavemaen Benutzeravatar
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Sym. Ein und Ausgänge braucht niemand zu Hause. Das ist Standart im Rundfunk, wo es von Hörfunk große Magnetfelder gibt oder bei TV-Sendern gab.

Da hat man trafosymetriesche Leitungswege gewählt, um die Geräte und langen Leitungen in Funkhäusern unempfindlich zu machen.

Zu Hause gebe ich nur den Tipp, dass die Sereoanlage (auch Verstärkeranlage bei Musikern) an der gleichen Phase (Steckdose) betrieben werden sollte, um die Differenz der Phasenverschiebung (selten, kommt aber vor) zu vermeiden.

Noch was; Kabel klingen nicht. Wenn der Kabeldurchmesser stimmt und die Stecker gut verlötet sind, braucht man auch keine schweineteuren in samtausgeschlagenen Teakholzschachteln, das macht nur den Verkäufer reich!

Wenn man aber den PC an die Sereoanlage anschließen möchte, macht die durch das Schaltnetzteil im PC auftretende Kapazität Störungen.
Hier einfach je Kanal eine DI-Box oder ein Paar Übertrager zwischenlöten, besser ist das.

R.

Beitrag Dienstag 19. September 2017, 18:13
AAAMusik Doppel As
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Beiträge: 80
Hallo cavemaen,
Die Kommunikation vom und zum PC/Mac erfolgt über USB/Thunderbird , ggf Firewire, da geht keine DI-Box. Die DI hängen aber am Vorverstärker out und an einzelnen Synth.-Maschinen vor dem Mischpult , bzw. dem audio-Interface. Alle werden über eine Steckdose betrieben via einem Furman-Stromgleichrichter (conditioner)
Ich halte auch nichts von Spezialkabeln, aber bei der Gitarre ist die Kabelwahl deutlich zu hören (liegt eher an den Steckern), und symetrische Kabel sind doch vom Prinzip weniger brummanfällig, vom Preis macht das keinen großen Unterschied...es ist schon mühsam genug, Brummen und Rauschen zu elimieren, dann fällt das als Quelle eher weg
Grüße Gerald

Beitrag Mittwoch 20. September 2017, 10:56
cavemaen Benutzeravatar
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Prima, eine externe Soundkarte mit Übertragern ist immer die bessere Wahl, wenn diese sym. ist.

Ich liebäugele gerade mit der RME HDSP 9632.

Kann mir jemand noch externe Alternativen empfehlen?

R.

Beitrag Mittwoch 20. September 2017, 17:02
heinzmen Benutzeravatar
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@ Rudy....

" Ich liebäugele gerade mit der RME HDSP 9632 " und dann läuft die Scheiße nicht unter Windoof 10...

EDIROL UA25EX läuft perfekt... und alles ohne irgendwelche sinnlose Software.... rein stecken und läuft...

Gruss Heinzmen

Beitrag Mittwoch 20. September 2017, 19:17
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... die gibt es aber nicht mehr, finde keine. :?

Beitrag Mittwoch 20. September 2017, 23:05
AAAMusik Doppel As
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Beiträge: 80
Hallo Cavemaen,
es gibt die Möglichkeit über ein Mischpult, vermutlich analog wie Macke 1604 VLZ4 oder an ein Studer/Revox Mischpult ein stand alone, ich habe eine RME 802, gemischt wird über ein systemunabhängiges Programm für Mac oder PC .
über eine DAT/Minidisc per SPDIF oder Toslink zum PC habe ich noch nicht getestet, in den Geräten soll ein guter D/A Wandler drin sein

@Heinzmen, ich träume von einem Paar sagenumwobene Holzseitenteile mit Griff für eine A810, geht da was?


Grüße Gerald

Beitrag Donnerstag 21. September 2017, 08:21
heinzmen Benutzeravatar
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EBay-Kleinanzeigen... stehen 3 Stück drin ... zwischen 50 und 80 Euros....

Gruss Heinzmen

Beitrag Donnerstag 21. September 2017, 10:06
AAAMusik Doppel As
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Beiträge: 80
QHeinzmen: ich hatte vorher schon geschaut , ich finde nur nix unter Seitenteile, Verkleidung , Wangen, Holzseiten, A810 auf Kleinanzeigen...hm

Grüße Gerald

Beitrag Donnerstag 21. September 2017, 12:41
cavemaen Benutzeravatar
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Danke für Eure Tipps, aber ich sträube mich davor, vom Neumann-Mischpult in ein Mackie (Behringer-Fischdosenklasse) zum PC zu kommen.

Zitat Meister Röhrich: Dat tut nicht not!

Beitrag Donnerstag 21. September 2017, 13:05
AAAMusik Doppel As
Doppel As

Beiträge: 80
Hallo cavemaen,
wenn ein Mischpult schon da ist (Neumann 31146?) , dann an ein externes Interface , RME ist nur eine Möglichkeit, Preis ist abhängig von der Zahl der gewünschten Kanäle.
Ohje, da bekommt Mackie aber ordentlich was ab, ist dennoch ein Klassiker. Es ist mit Neumann oder Studer auch nicht vergleichbar (oder SSl), das ist eine ander eliga

Grüße Gerald

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