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Fragen zu Revox B251/B225/B261

Fragen und Antworten zur Technik bei ReVox Geräten...

Moderator: Administratoren


Beitrag Dienstag 19. September 2017, 00:00
AAAMusik Doppel As
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Beiträge: 80
Hallo,
1.) ist ein Revox B-251 nur mit zusätzlichen Lüftern zu betreiben oder fackelt das Gerät die Hütte ab oder stirbt alternativ den stillen Hitzetod?
2.) eigentlich sind die B225/226 doch 14-16 Bit-Geräte mit 44,1KHz...ist der Unterschied im Vergleich zu modernen 24Bit Geräten mit 192 kHz denn zu hören oder ist das Verkaufsfirlefanz ? klar, CDs haben doch nur 16Bit mit 44,1KHz, macht das einen hörbaren Unterschied von Alt- zu Neugerät? Mechanisch sind das schon schöne Geräte, aber haben sie denn noch einen Gebrauchswert? Sind denn noch Ersatzlaser erhältlich, wenn das Teil ausfällt?
3.) am wenigsten Probleme sind doch mit dem B261 zu erwarten, das müsste doch unkaputtbar sein.

Grüße Gerald

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Beitrag Dienstag 19. September 2017, 13:45
cavemaen Benutzeravatar
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Hallo Gerald!

Fast alle professionelle CD-Player haben Laser von Philips gekauft und verbaut.

Bei Studer sagte man mir, dass sei so einfacher gewesen und beim Einkauf seien die Patentgebühren im Preis mit drin gewesen.

Es gab nach den 16bit (interpoliert eigentlich nur 14bit) auch 18 und 20bit Technik. Die Auflösung ist etwas besser, aber die Norm nach der CDs gemastert werden ist noch immer die alte mit 16bit.

Man versuchte mit SACD etwas besseres anzubieten, aber viele Kunden wurden getäuscht, da SACDs mit identischem Inhalt wie die normalen billigeren CDs nur halt teurer verkauft wurden.

Auch BlueRay setzte sich nie so richtig durch, außer bei Spielekonsolen.

Wenn Du einen Revox hast, sind schon damals gute Chipsätze verbaut worden.

Die richtig teuren AD / DA-Wandler haben Schaltkreise von Burr-Brown drin in der alten großen Bauform, da diese gegenüber SMD-Minibauteilen weniger Jitter machen und Wärme wesentlich besser ableiten können.

Sowei in einfachen Worten vom Rudy

Beitrag Dienstag 19. September 2017, 22:54
Niederberger Jean Benutzeravatar
Trippel As
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ciao Gerald
zu Punkt 3. Der Tuner Revox B261 ist m.E. nicht ganz ohne Probleme, soviel ich mich erinnere gibt es gewisse IC's
nicht mehr oder sicher nur noch zu überteuerten Preisen.
Mit freundlichen Gruessen
ein Revox Studer Fan aus dem Tessin.

Beitrag Mittwoch 20. September 2017, 10:52
cavemaen Benutzeravatar
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Stimmt, hatte ich vergessen - gilt auch für den A764.

Beitrag Mittwoch 4. Oktober 2017, 23:22
AAAMusik Doppel As
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Beiträge: 80
Hallo Forum,
hier mal ein Zwischenstand.
wie erwartet erhitzt sich der B251 im Monobetrieb bei Zimmerlautstärke nach 30min auf >50°C, der B252 hingegen nicht (klar). Wird das Wärmeproblem besser nach einem recapping? Ich muss ja einen Feuerlöscher jetzt schon daneben stellen :-(

Merkwürdigerweise laufen die CDs bei dem B225 und bei einem Studer A725 nicht immer zuverlässig an, drehen sich nicht nach dem Laden, rucken nur an bei Play und bleiben dann stehen. Das Problem tritt aber nicht konstant auf, es betrifft auch komplett neue CDs. Die Studer ist revidiert worden vor einiger Zeit von einer absolut fachkundigen und zuverlässigen Person, stammt ursprünglich aus dem HR-Sendebtrieb, die B-225 nicht.

Die B261 kann die Senderspeicherung nicht halten nach dem Ausschalten (hängt auch dann nicht am Strom), funktioniert sonst einwandfrei, hat natürlich sein Grundrauschen im Vergleich zum Internetradio.

Das klingt nach Lötarbeit

Grüße Gerald

Beitrag Donnerstag 5. Oktober 2017, 12:55
cavemaen Benutzeravatar
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Hmm, das hört sich nach einer fälligen Revision an.

Nach der Reparatur von Endstufen sollte der Ruhestrom neu eingestellt werden, was nicht jeder macht.

Bei CD-Laufwerken ist irgendwann der Laser fertig - oder aus Spieltrieb verstellt worden.

Auch nach Austausch des Lasers muß der mit einer speziellen Mess-CD gemäß Handbuch neu justiert werden.

Auf der CD sind unterschiedlich breite Spuren drauf, nach denen der Laser eingestellt wird. Isser zu stark, packt er die benachbarte Spur mit und erhält Müll statt Daten.
Isser zu schwach, kommt das Licht kaum durch das Prisma und die Spurfolge incl. Fokussierung geht nicht und daher bleibt er nach kurzem Anlauf gleich wieder stehen.

Bevor man ans €ingemachte geht, sollte die Reihenfolge einhalten wie z.B. Netzteil(e) mit Spannungen prüfen ect.

Manchmal ist es auch nur ein Tantal, der sich gut versteckt hat... :?

R.

Beitrag Freitag 6. Oktober 2017, 01:30
Niederberger Jean Benutzeravatar
Trippel As
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ciao Gerald (alias AAAMusik)
das Problem das einige Revox/Studer CD Player Probleme haben mit dem Einlesen des TOC (Table of Content) der CD kann ich bestätigen,
aber versuche einmal etwas Nachforschung mit Suchfunktion über "Spindellager" welches durch Abnützung den Fokus des Laser-Beams nicht mehr
korrekt ausgibt. Vielmals wird meiner Meinung der Fehler gemacht dass der Laserstrom erhöht wird, dadurch der Laser sich schnell abnützt
anstelle das Spindellager zu ersetzen.
Auch ist es aus eigener Erfahrung wichtig bei selbst gebrannten CD's die Schreibgeschwindigkeit anzupassen, d.h. gewisse Programme erlauben es noch mit
4 x Speed zu brennen, anstelle von Maximum Speed von 52 mal.

vielleicht hilft dieser link betreffend Spindellager
http://www.analogfan.de/revox-cd-player/revox-b225.html
Mit freundlichen Gruessen
ein Revox Studer Fan aus dem Tessin.

Beitrag Freitag 6. Oktober 2017, 10:54
cavemaen Benutzeravatar
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Das mit dem langsamen Brennen eigener Silberlinge kann ich nur bestätigen.

Meinem Bruder ist mal bei 48-facher Brenngeschwindigkeit ein Rohling im PC-Laufwerk geplatzt!

Es stimmt, dass wenn ein Laser stärker aufgedreht wird, sich die Lebensdauer dessen entsprechend verkürzt, aber nicht nur das;
selbstgebrannte CDs dunkeln beim Abspielen nach, da das Abtasten fast das gleiche ist, wie das Brennen selbst.

Das mit dem Spindellager dürfte sehr selten auftreten, da mit jeder CD-Umdrehung die Spur und die Fukussierung blitzschnell nachgeführt werden.

Eher tippe ich darauf, dass beim Lesen der Datenstrom wegbricht und der Grund dafür gesucht werden sollte.

Jede CD hat Fehler, gekaufte weisen bis zu 70 Fehler je Sekunde auf und die Elektronik schafft bis zu 600 Fehler zu korrigieren, indem sie die Daten vor und nach einem Fehler vergleicht und einen Mittelwert findet und dieser unhörbar bleibt.

Nur Billig-Geräte können nicht so viele def. Datenblöcke korrigieren
, so ein Studer-Ing. zu mir.

Oft reicht es völlig aus, die Optik mal zu reinigen incl. der Prismen, welche zur Fukussierung und Spurnachführung verantwortlich sind.

Achtung Laserprodukt, Gerät nur bei gezogenem Netzstecker öffnen, sonst Blendgefahr!!

R.

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