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tape jungle.... welcher tape für meine A77

Hier kannst Du über Deine Favoriten diskutieren und findest einen Platz für allgemeine Dinge zum Thema ReVox die nicht unbedingt technisch sind.

Moderator: Administratoren


Beitrag Mittwoch 15. Mai 2013, 21:10
fabiopapa Jungspund
Jungspund

Beiträge: 8
Wohnort: zürich

hallo zusammen

da ich praktisch noch nichts über bandmaschine weiss, weiss ich auch nicht welche tapes mit meine A77 kompatibel sind.
Ich war auf der website der tonstudio bedarf heniz bluthard und habe gesehen, dass er verschiedene tapes hat, weiss aber nicht welche mit die A77 kompatibel sind.
Ich habe ein email geschrieben aber keine antowrt bekommen, würde aber gerne wissen, welche bänder richtig sind, damit ich eine sinnvolle bestellung machen kann.

danke und liebe grüsse

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Hallo Fabio,

willkommen im Forum!

Die richtigen Tonbänder findest Du hier bei mir auf der Seite:

http://www.studerundrevox.de/informatives-und-wissenswert/der-shop/viertel-zoll-tonbaender-von-rmg.html

Für die A77 eignet sich in erster Linie das RMG LPR 35 da die Maschine mehr oder weniger auf diesen Typ (bzw. den Vorgänger von BASF) eingemessen wurde. Wenn Du höher aussteuern möchtest bei der Aufnahme (was mit der A77 aber nicht so wirklich funktioniert), dann wäre eher ein Band vom Typ RMG SM911 angesagt. Das würde sich dann - falls benötigt - auch wesentlich besser schneiden lassen, da es etwas dicker ist.

Ich hoffe ich konnte Dir helfen und wünsche viel Spaß beim Einkauf! ;-)

Gruß,
Christoph

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Beitrag Donnerstag 16. Mai 2013, 10:01
fabiopapa Jungspund
Jungspund

Beiträge: 8
Wohnort: zürich

danke Christoph für deine ausführliche Antwort!

Morgen bekomme ich nun die Bandmaschine und kann ich mit die 5 mitgelieferte Bänder ein bisschen experimentieren. Sie sind, zitiere ich den Verkäufer, "unbekannte Herkunft und Alter" so werde ich sie nicht für seriösen Studioarbeit benutzen, nur einfach zum lernen.
Ich muss auch zuerst schauen wenn ich einen NAB Adaper mit der Maschine bekomme oder nicht.

Es ist ein super gefühl, vor einen weissen Blatt zu stehen und nix kapieren... damit werde ich einiges neu lernen!

Beitrag Donnerstag 16. Mai 2013, 19:07
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Beiträge: 520
Wohnort: Würzburg

Hallo Fabio,

na klingt doch super! Dann hab viel Spaß und hau rein! :-)

Wenn Du eine Bandmaschine übrigens zum "Mastern" auf Tape nutzen möchtest, dann solltest Du an was größeres als an eine A77 von ReVox denken. Ich vermute mal, dass es wohl eher ein "Standard-Modell" ist, oder?! Also mit den Bandgeschwindigkeiten 9,5 und 19,05cm/s und wahrscheinlich eher Viertelspur- statt Zweispurtechnik...

Ist alles ganz nett und tut seinen Zweck und zum experimentieren reicht es allemal. Wenn Du aber wirklich etwas aus der Aufnahmen herausholen möchtest - also die für Tonband bekannte "Bandsättigung" z.B., dann solltest Du ein größeres Gerät mit Studiotauglichen Eingeschaften Dein Eigen nennen. Im Falle von ReVox wäre das mindestens die ReVox PR99 oder ReVox C270. Diese Maschinen verfügen über professionelle XLR Anschlüsse statt chinch, zweispur Tonköpfe, und die professionelle Bandgeschwindigkeit von 38,05cm/s. Zudem kannst Du auf so einer Maschine die Bänder ganz anders aussteuern und genau das ist erforderlich um die Bandsättigung - und damit den für solche Aufnahmen bekannten "Bumms" - zu erreichen.

Kannst ja mal schreiben, welche Eigenschaften Deine A77 hat. Auch da gab es Modell mit zweispur-Technik und 38cm/s Bandgeschwindigkeit...

Gruß,
Christoph

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Beitrag Donnerstag 16. Mai 2013, 21:51
revfan Lebende Forenlegende
Lebende Forenlegende

Beiträge: 669
Hallo,

man soll ja hohen Herren wie unserem verehrtem Administrator nicht widersprechen, aber ich wäre mit dem LGR 35 eher zurückhaltend. Die meisten A77 sind von Hause aus auf Scotch 601, nur die letzten auf Scotch 621 eingemessen. Die ersten waren noch auf Agfa PE 36 RX eingemessen.

Klar "läuft" da auch RMG 35, es ist aber nur dann wirklich optimal, wenn Du das Gerät vom Fachmann auf dieses von Scotch 601 doch sehr verschiedene Band einmessen läßt (was problemlos möglich ist).

Mastern geht aber allenfalls bei zwei-Spur und 38 cm/sec, sog. Highspeed Ausführungen und dann auch nicht so doll. Die A77 war als - gutes - semiprofessionelles Heimtonbandgerät zum Anschluss an die Stereoanlage zu Hause gedacht.

revfan
Zuletzt geändert von revfan am Donnerstag 16. Mai 2013, 21:57, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag Donnerstag 16. Mai 2013, 21:57
revfan Lebende Forenlegende
Lebende Forenlegende

Beiträge: 669
Hallo,

es gab sogar zwei verschiedene Versionen. Die "normale" Highspeed", also Studioentzerrung, 38 cm/sec mit cinch Anschlüssen und die Professional oder auch ORF Version ohne Aussteuermöglichkeit (ging über das Mischpult) und Symmetrischen Anschlüssen.

Schmeiß die Bänder "unbekannter herkunft" lieber gleich weg. Das ist die klassische Formulierung, wenn man sich für schmierende Bänder freizeichnen will. Die machen Dir wahrscheinlich nur das Gerät kaputt.

revfan

fabiopapa Jungspund
Jungspund

Beiträge: 8
Wohnort: zürich

danke für eure Antworten!

Ich dachte schon, dass es für das klassische (und heute in form von tape saturation plugins erhätlich) band sättigung eher in profi bereich zu suchen ist, ich habe aber jetzt nicht viel geld (man denke auch an unterhaltungkosten!) und so eine revox für 100 franken war nicht so einen grossen risiko.
Ich habe auch leute gehört (aber keine audio beispiele) die meinten, die a77 sei schon angenehm "färbend". mal schauen... ich habe die "standard version", 3 3/4" und 7.5", nicht die HS.
meine idee war die revox statt den render to disk benutzen, also einmal dass ich mit den mixdown fertig bin, alles auf tape aufnehmen und zum mastering schicken. seit ich mein alte analoge pult verkauft habe, geniesse ich zwar total recall in computer, vermisse aber das "analoge etwas" und hoffe es in tape zu finden.
Wenn ich merke, dass es keine grosse unterschied macht, werde ich a77 wieder verkaufen.
Leider konnte heute nicht viel damit machen, ich habe die mitgelierte tapes gespielt, keine hat gut getönt, eher dumpf, und die kurze aufnahme die ich gemacht habe war ein rauschen festival... erwartet hane nicht viel, schon wie die bänder vorher getönt haben....
Da die erste frage: wie viel sind tape heads und wieviel ist band zustand für signal to noise ratio zuständig? Kann es sein dass auch die heads nicht mehr so fit sind? verkäufer meinte sie sollten noch einige jahren gute arbeit leisten und hat sie demagnetisiert bevor die auktion. Oder ist nur alte tape für schlechte S/N ratio zuständig?
Ich bin recht "heiss" reingegangen, also VU meter schlagte auf null und ein bisschen mehr, so an das sollte das viel rauschen nicht liegen. was meint ihr experten?

Die tapes sind sehr staubig, sogar die coole revox etui sind super super dreckig... die machen erst eine runde in geschirrspühlmaschine, dann 2-3 tage tröcknen und werden dass zuhause für blank tapes werden, die bestelle ich bald.

Ich habe auch gedacht, eine fachmännische prüfung wurde nicht stören... immerhin ist die maschine alter als ich (ich bin 35).

Einzige manko so weit (wurde klar bei der auktion vorgemerkt) ist dass das rechte VU meter nicht so schlägt wie der linke, obwohl ein perfekte stereo signal an input geschickt wird. das ist aber für mich momentan kein problem.

so, jetzt suche ich mal baujahr anhand von serienummer, bin gespannt!

bis bald!

Beitrag Dienstag 25. Juni 2013, 15:27
A721 Benutzeravatar
Haudegen
Haudegen

Beiträge: 229
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet
Hallo,

ob sich die Köpfe noch in einem annehmbaren Zustand befinden, lässt sich aus der Ferne leider nicht beurteilen. Ein erster Schritt wäre, den Kopfabrieb (Bandkontakt) einmal zu messen (mm-Differenz zwischen dem rechten und linken Ende des Kopfabriebs (Kopfspiegel); es handelt sich hierbei um die mittig befindliche glänzende Fläche auf dem Wiedergabe- und Aufnahmekopf. Liegt der Kopfabrieb oberhalb von 5mm kann das unter Umständen schon etwas kritisch sein mit der Konsequenz einer eingeschränkten Höhenaufzeichnungsfähigkeit.

Sinnvoll wäre auch die gesamte Bandführung einschließlich der Köpfe mit Isopropanol-Alkohol gründlich zu reinigen (mit Ohrstäbchen).

Grüße
Bernd

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