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Gelöst: Schichtlage drehen

Hier kannst Du über Deine Favoriten diskutieren und findest einen Platz für allgemeine Dinge zum Thema ReVox die nicht unbedingt technisch sind.

Moderator: Administratoren


Beitrag Donnerstag 23. Januar 2014, 21:41
analoger Neuling

Beiträge: 3
Wie lässt sich die Schichtlage elegant drehen? Auf einer PR99 ist die Entfernung vom vollen Wickel zum Bremshebel sehr kurz; die 180-Grad-Drehung hinterlässt Abrieb auf dem Bremshebel. Neues Material (deutsche Schichtlage) wird somit vor dem ersten Einsatz bereits stark beansprucht. - Wie kann man es besser machen?
Gruß an alle Tobandfreunde
analoger
Zuletzt geändert von analoger am Montag 18. April 2016, 19:54, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag Mittwoch 29. Januar 2014, 09:01
hugohabicht Lebende Forenlegende
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Die 180 Grad Drehung ist mir auch auf anderen Geräten unsympathisch; wie Du schon richtig geschrieben hast ist die mechanische Banddehnung sehr groß.

1. Spule verkehrt herum auflegen und zwei Phasen an diesem Wickelmotor vertauschen.

2. Oder über eine weit entfernt liegende Umlenkrolle drehen (2-3m); Spule - Umlenkrolle - Spule. Ist aber problematisch beim Spulen da wenig Bandzugdämpfung. Play geht eigentlich immer gut.

3. Spule verkehrt herum auf Abwickelmotor, diesen abklemmen und im Play Modus "umspulen".

p.s.: sehe ich das richtig dass der T26 Besitzer dieses Problem nicht kennt?

Beitrag Mittwoch 29. Januar 2014, 13:05
cavemaen Benutzeravatar
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Mein Tipp:

Beim Umspulen das Band nicht einfädeln, sondern von einer Spule (geht nicht bei AEG-Freiwicklern!) zur anderen Spule laufen lassen.

Das Band ist danach zwar unbeschädigt, aber sehr locker. Nach einem Durchlauf in Play ist alles o.k.

Bei offenem AEG-Wickel wäre eine zweite Maschine praktisch, oder das Band vom Plattenspieler und abgebremsten Teller in Playbetrieb zur PR99 rüberspielen.

R.

Beitrag Mittwoch 29. Januar 2014, 18:28
hugohabicht Lebende Forenlegende
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Ich habe das mal kurz nachgerechnet.

Bei einer 180 Grad Drehung über 300mm Spulen/Rollenabstand bleibt die Bandmitte bei 300mm Länge während die Außenkante eine Wendel beschreibt. Radius ist halbe Bandbreite damit wird das Band außen 3.125mm x Pi gedehnt, das sind also insgesamt 309,8mm. 309,8mm/300mm = 1,033.

3,3% Dehnung :o ?

Ok, realistischerweise wird das Band in der Mitte gestaucht und aussen gedehnt das sind dann aber immer noch 1,65%. Ist das noch der Elastizitätsbereich der Trägerfolie?

Zum Vergleich: bei 1,65% Dehnung werden aus einem 10000Hz Referenzband 9835Hz. Ich weiß, ich höre jetzt: "das haben wir schon immer so gemacht". Ich bleibe bei meiner Methode...

Beitrag Mittwoch 29. Januar 2014, 18:40
cavemaen Benutzeravatar
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Ich brauche jetzt dringend einen Antrag auf Antrag eines Antragsformulares mit der Durchschrift zur Bestätigung der Nichtigkeit des Belegexemplares für diese wissenschaftlichen Berechnungen! :lol:

Beitrag Donnerstag 11. Februar 2016, 20:54
Bricksounder Haudegen
Haudegen

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hallo Rudy,

klar kannst Du jetzt witzeln....

aber diese Banddreherei ist großer Mist, :!: und für mich allenthalben auf einer großen Studer als einmalige Notlösung akzeptabel
keine Maschine geht mit dem Bandmaterial so schonend um wie die A820 !!!

übel ist das dynamische Moment (das hat Hagen garnicht gerechnet) wenn (z.B. bei der M15a) der Magnet die Andruckrolle gegen den Capstan "haut"
das ist für gedrehte Bandkanten ne ganz rauhe Nummer... :lol: :lol:

immer wieder diskutieren Leute drüber, mancher dreht das gleiche Band auch wiederkehrend weil er Maschinen mit unterschiedl. Schichtlagen hat.
da fehlt's am feinmechanischen Gespür

na und da ist's doch nicht verkehrt wenn sich einer die Mühe macht, und und "diesen Mist" mal versucht vorzurechnen

ich gebe durchaus zu, auch schon mal bei allzu akademischen Gehabe abzuwinken
aber wenn nicht auch welche "rechnen" könnten, würden wir heute alle noch hinterm Ochsenkarren herlaufen

aber damit lassen wir nun auch wieder "fünfe gerade sein"
Grüße Ralf

Beitrag Freitag 12. Februar 2016, 22:17
cavemaen Benutzeravatar
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Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Hallo Leute, Hallo Ralf!

Habe in einem Studio schon Maschinen gesehen, auf den mittig ganz oben für diese Zwecke eine einzelne Laufrolle befestigt wurde, über die man das Band mit viel Platz umlenken kann.

Die Telefunken M10 hat dazu seitlich Kippschalter, um die Drehrichtung der WM zu tauschen plus zusätzliche Bremsen für jede Laufrichtung!

Ein Bekannter von mit hatte seine M15 auch mit einer einzelnen Rolle von einer Nagra mittig oben modifiziert und bei der BBC wickelte man das Band außen am Kopfträgergehäuse vorbei unter Umgehung der Tonköpfe.

Wer viel Platz und ein Paar baugleicher Maschinen hat ist noch besser dran.

Rudy

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