Start ReVox ReVox allgemein Neuling hier und Frage zur B77 MK nix

Neuling hier und Frage zur B77 MK nix

Hier kannst Du über Deine Favoriten diskutieren und findest einen Platz für allgemeine Dinge zum Thema ReVox die nicht unbedingt technisch sind.

Moderator: Administratoren


Beitrag Donnerstag 10. Dezember 2015, 11:38
LordHelmchen Neuling

Beiträge: 4
Hallo in Forum,

ich heiße Torsten und habe eine anonyme Analog Krankheit :D
Nein, im Ernst. Ich habe mir vor kurzem eine B77 4 Spur mit vielen Revox Bändern gekauft.
Soweit scheint sie in einem guten Zustand zu sein. Kopfspiegel liegen so bei 3mm.
Ich denke das ist gut.
Inkl. intakter Haube BDA und etwas Zubehör wie Vor- und Nachlaufbänder usw.
Habe auch schon eine Infos zusammen gelesen, was die Maschine betrifft.

Ich konnte sie noch nicht genau austesten. nur grobe Funktionstests.
Sie scheint kräftig umzuspulen (Motorkondis daher wohl (noch) ok) und die Beleuchtung der VUs ist auch ok.
Einzig das Bandzählwerk geht nicht, wahrscheinlich der Riemen.

Daher mal meine Fragen:

Was sollte ich alles berücksichtigen bei einer solchen Maschine, was ist zwingend zu machen, oder soll ich erst mal sehen wo sie zickt?
Ganz blöde Frage: Die Netxel beschichteten Teile, sind die aus Metall? Fühlt sich wie Plastik an. Metall könnte man pulvern lassen.

Was ist sonst zu beachten?
Vielen Dank
Gruß
Torsten

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Beitrag Donnerstag 10. Dezember 2015, 21:17
9146 Doppel As
Doppel As

Beiträge: 75
Wohnort: Eupen / Belgien
Hallo,

ich denke die Nextel beschichteten Gehäuse sind aus Kunststoff. Wenn Metall, dann müsste es schon Alu sein, wegen des niedrigen Gewichtes. Aber auch das scheint es nicht zu sein, sonst müsste irgendwo davon etwas zu sehen sein. Innen oder an Bohrungen usw. Zudem müsste es sich an dünn beschichteten Stellen dann auch kälter anspüren.
Nehme also an es ist irgend ein Kunststoff. Habe jedoch nie darin gesägt oder gebohrt...
Pulverbeschichten ist also wahrscheinlich nicht. Nur eine Beschichtung für Kunststoffe... Nextel also.
Ansonsten, wenn mechanische Teile i.O. sind, sollte man sich die Elkos und Trimmer irgendwann ansehen und gegebenenfalls tauschen. Ein neues Einmessen ist dann spätestens auch angesagt. Letzteres ist in regelmäßigen Abständen sowieso empfehlenswert. Inkl. entmagnetisieren, Bremsen und Bandzug usw. einstellen.
Schlussendlich die beiden Riemen fürs Zählwerk, die leben auch nicht ewig. Wenn das Teil schon geöffnet wird fürs Revidieren oder Einmessen, dann sollten die auch profilaktisch ersetzt werden. Sind ja auch nicht kostspielig...

Gruß

JR

Beitrag Samstag 12. Dezember 2015, 16:13
revfan Lebende Forenlegende
Lebende Forenlegende

Beiträge: 670
Hallo,

ein weihnachtliches Willlkommen im Forum.

Meine Meinung: Wenn das Gerät läuft, lass es wie es ist, es sei denn, Du bastelst gerne und hast Spass beim Löten. :lol:

revfan

Beitrag Freitag 18. Dezember 2015, 22:12
Bricksounder Haudegen
Haudegen

Beiträge: 243
Wohnort: "ländlich" - zwischen Bodensee und München
Hallo und wellcome auch von mir,

die Nextel "Bandteller" gibt es bei Revox (Villingen) noch orginal als neue Ersatzteile zu kaufen
da freut sich das Auge (welches bekanntlich mithört)
... vlt. haben sie ja auch von den anderen Nextelbeschichteten Teile noch was

???

Grüße Ralf

Beitrag Samstag 9. Januar 2016, 18:29
RolfL Benutzeravatar
Routiner
Routiner

Beiträge: 42
Wohnort: Schwungrad Europas

:-) Alternativ kannst Du auch die Spulenteller hier machen lassen. http://www.revox-online-shop.de/ Natürlich auch das Gehäuse, wenn es schon zu kleben anfängt. Dort bekommst du auch die anderen Ersatzteile.
Netten Gruß
Rolf

Beitrag Mittwoch 13. Januar 2016, 14:48
LordHelmchen Neuling

Beiträge: 4
Hallo,
und schon mal vielen Dank für die Infos.
scheinbar ist die Beschichtung noch recht okay. ;-)

Da ich die Maschine noch nicht wirklich auf Herz und Nieren getestet habe, bin ich am überlegen, ob ich dann gleich eine Revision machen soll.
Den Austausch der Elkos und Trimmer und so ist für mich kein Problem.
Wo ich dann an meine Grenzen komme, ist das Einmessen der Maschine.
Kann mir da jemand einen Tipp geben.
Allerdings soll das nicht so arg ins Geld gehen. :roll:
Daher wollte ich auch so viel wie möglich selber machen.
Oder hat vielleicht jemand hier aus dem Forum die Möglichkeit so etwas zu machen?
oder weiß im Raum Nürnberg jemanden, der so etwas macht. Muss nicht gewerblich sein.

Gruß
Torsten

Beitrag Mittwoch 13. Januar 2016, 21:40
cavemaen Benutzeravatar
Lebende Forenlegende
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Beiträge: 2490
Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Wenn Revision - dann richtig.

Wenn alle alten Kondensatoren raus müssen, dann sind da 2 Tage Arbeit drin.

Dazu braucht man Erfahrung, sollte das schon mal gemacht haben und neben Bezugsbändern auch verschiedene Messgeräte besitzen und damit umgehen können.

Fang aber doch mal klein an und schraube die Netzspannung (bei gezogenem Netzstecker) auf 240V um.
Rechne aber damit, dass bei eventuell korrodierten Kontakten im Spannungswähler nach der Umschaltung gar nichts mehr geht, ist zwar selten, kann aber vorkommen.
Dann sollte der Netzspannungswähler gereinigt werden - von einer sachkundigen Person.

Das lässt die Netzteil-ELKOs schon mal länger leben.

Berühre bitte auch keine Trimmer, wenn Du nicht genau weißt, was Du machst. Oft zerbröseln die dann ganz und die Schaltung kann (wie bei A700) aufgrund plötzlich fehlendem Widerstand überschwingen und die Schaltung Schaden nehmen!

Solange die Maschine einwandfrei läuft, rate ich dazu, nichts an der Mechanik und Elektronik zu verändern, Du könntest nur alles "verschlimmbessern"!

Sollte dennoch ein Problem auftauchen, denke an Verona's Spruch; hier wirst Du geholfen!

Rudy

Beitrag Donnerstag 14. Januar 2016, 08:13
LordHelmchen Neuling

Beiträge: 4
cavemaen hat geschrieben:
Wenn Revision - dann richtig.
Wenn alle alten Kondensatoren raus müssen, dann sind da 2 Tage Arbeit drin.
Dazu braucht man Erfahrung, sollte das schon mal gemacht haben und neben Bezugsbändern auch verschiedene Messgeräte besitzen und damit umgehen können.
......
Sollte dennoch ein Problem auftauchen, denke an Verona's Spruch; hier wirst Du geholfen!

Rudy


Hi Rudy,

vielen Dank für den Tipp.
Dass das eine umfangreiche Arbeit wird, ist mir klar.
aber das aus/um/einlöten stellt mich vor kein Problem.

Nur eben das Einmessen, eben weil

a: nicht die passenden Referenzbänder habe, diese mir aber auch nicht anschaffen möchte, weil
b: ich nicht die korrekten Messgeräte habe und dadurch
c: alles nicht korrekt einmessen könnte (nach der Revision).

Daher war ja auch meine Frage, ob mir da dann jemand helfen kann, oder jemanden weiß, der das könnte.

Aber ich denke, ich werde mal mit der Netzteilplatine anfangen.
Erscheint mir am einfachsten. ;-)

Gruß und danke
Torsten

Beitrag Donnerstag 14. Januar 2016, 23:27
cavemaen Benutzeravatar
Lebende Forenlegende
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Beiträge: 2490
Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Verehrter Thorsten,

es gibt einige Leute hier im Forum welche das können, sogar Profis.

Aber eine Grundrevision macht viele Arbeitsstunden, was kaum jemand freiwillig macht und das zum Sonderpreis.

Einfacher wäre es, wenn Du die Maschine zu jemanden bringst oder verschickst.

Persönlich rate ich Dir, keine Bauteile auf Verdacht und auch noch selbst zu tauschen, denn nur ein falsch herum eingelöteter Kondensator erschwert enorm die Fehlersuche und;

viele Leute (darunter auch ich) lehnen Arbeiten an "verbastelten" Geräten ab.

Mein persönlicher Ratschlag wäre, die Maschine auf 240V umstellen und damit Spaß haben.

Eine Revision kann auch Phänomene hervorrufen, welche die Maschine gegenwärtig nicht hat und jeder Floh welcher nach erfolter Revision plötzlich zu husten anfängt, wird fast immer dem Techniker angehaftet, da der Fehler vorher stets noch nicht dagewesen war!

Gern passiert das z.B. bei der A77 aufgrund korrodierter Federkontakte zu den Audioplatinen oder ewig nicht mehr bewegte Drehschalter ect.
Ersatz? Vergiss es!

Jeder von uns Menschen mit der Lizenz zum Löten hat diese Erfahrungen gemacht, leider!

Eine Verstärkerkarte beispielsweise instandsetzen, überhaupt kein Problem.

Eine Maschine einmessen, auch keine Sache, obwohl danach auch Besitzer meinen, dass vor'm Einmessen der Klang aber irgendwie anders gewesen sei (und den Preis weiter drücken wollen).

Also gibt es immer weniger Leute, die sich freiwillig das antun.

Gute Techniker mit Gewerbeschein haben ihre Stundensätze und geben auch Garantie, teilweise mit Messprotokollen vor der Arbeit und danach mit Dokumentation getauschter Teile.

Daher kostet eine Revision einer Revox beispielsweise auch ab rund 400,-€ aufwärts vorausgesetzt, dass der Allgemeinzustand wie gute Tonköpfe und fehlender Wasserschaden den Aufwand lohnt.

Ich habe das mal völlig Allgemein dahergesagt um Dir zu zeigen, dass sich niemand darum reißt, eine alte Maschine zu überholen.

Selbst neue Trimmer und Kondensatoren sind keine Gewähr dafür, dass die Maschine aufgrund des Alters nicht doch kurze Zeit später irgendwo im Gebälk eine Macke bekommt und Dir der Kamm schwillt....

Schwachpunkt der B77 / PR99 sind die Tasten. Luftfeuchtigkeit verursacht irgendwann Kontaktpropleme, die Federchen unter den Schaltplatten werden lasch und Ersatz ist mir unbekannt.

Nochmal mein Tipp; spiel nirgens dran herum und erfreue Dich an Deiner Bandmaschine!

Rudy

Beitrag Mittwoch 27. Januar 2016, 01:33
Broesel6900 Jungspund
Jungspund

Beiträge: 12
Wohnort: Bregenz
Mein persönlicher Ratschlag wäre, die Maschine auf 240V umstellen


Das kannst bei einem Verstärker machen, aber nicht bei der B77 !!!!

Das gibt manchmal blöde Fehler wegen Unterspannung!!!

Bei der PR99 regelmäßig....

Ein Meister hat nach der Komplettrevision Stundenlang bei einer B77 nach einem Fehler gesucht und nicht gefunden!!!
(rechter Wickelmotor hatte keine Kraft trotz neuer Motorenkondis....)

Zurück auf 220V gestellt und der Blöde Fehler war wieder weg!!!!

Beitrag Dienstag 2. Februar 2016, 12:16
LordHelmchen Neuling

Beiträge: 4
Hallo Broeel6900,

die Maschine war bereits umgestellt auf 240V.
Bin aber noch nicht wirklich weiter. :(

Bin eben an einem anderen ReVox dran (B790).
Der brauch aber noch ein Bissi, ist wahrscheinlich nach einem Knallfrosch-Defekt die Elektronik betroffen.
Spinnt völlig rum. Display geht nicht, Motor dreht sofort nach einschalten und so weiter.... :o

Mach etz erst den fertig, dann widme ich mich wieder der B77.

Gruß
und bis später bestimmt :roll:
Torsten

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