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C37 Neuling kann nicht abschalten

Fragen und Antworten zur Technik bei STUDER Geräten...

Moderator: Administratoren


Beitrag Mittwoch 6. Februar 2013, 20:28
schlappen66 Neuling

Beiträge: 1
Grüß Gott und Hallo,
bin neu hier im Forum, und obwohl ich schon eine A77 und eine B62 habe, hat sich mit meiner „Neuen“ doch alles geändert: eine C37 – die ich letzte Woche in Hamburg übernommen habe, und jetzt stellen sich doch glatt ein paar Fragen…
Zuerst mal bin ich überglücklich und der sagenhafte Sound ist wirklich auch da!
Habe sie die letzten Tage mal gründlich saubergemacht und seit gestern läuft sie auch: nimmt auf, spielt und spult.
Meine zwei hauptsächlichen Fragen, die ich bisher im Forum nicht recherchieren konnte, sind:
Erstens: Wenn die Bandzugwaage in Ruhestellung ist lässt sich die Geschwindigkeit nicht umstellen, die Maschine nicht ausschalten, der Capstan läuft weiter, und nach Tape-Ende schaltet sich auch das Spulen nicht ab.
Zweitens: Die beiden Vor- und Rückspultasten fahren nicht langsam, sondern immer nur „vollgas“, obwohl ich beide Stellungen fühlen kann.
Vielleicht hat ja jemand einschlägige Tipps…
herzliche Grüße aus Franken in die Runde,
werde einstweilen weiter schwelgen…
Andi

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Beitrag Donnerstag 7. Februar 2013, 21:06
revoxidiert Foren As
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Hallo Andi ,

schön von Dir etwas hier in diesem Forum zu lesen.

Da es ja nicht all zu viele " User " dieser Maschinengattung gibt,
hoffe ich das Dir geholfen werden kann.

Dein Schwelgen über den Klang kann ich , wie Du ja
weist gut nachvollziehen.

Liebe Grüße
von Wolfgang

Beitrag Freitag 8. Februar 2013, 12:39
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Zitat:

Zuerst schuf der Herr Himmel + Erde, danach den Mann.

Später gab der Herr ihm das Weib hinzu.

Als der Herr sah was er anrichtete, gab er dem Manne das Bier und in der Neuzeit das Auto und Tonbandmaschinen....

Beitrag Freitag 8. Februar 2013, 23:20
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Hallo

Kann Dir einen excellenten Techniker, in Österreich, nennen der die C37 wirklich kennt nennen.

L.G. Konrad

Beitrag Samstag 9. Februar 2013, 15:21
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Beachte bitte besonders bei Röhrengeräten, dass diese nur 220V haben dürfen, sonst können Dir ELKOs um die Ohren fliegen und die Röhren können durchschlagen.

Falls die C37 umschaltbar ist, füttere sie lieber mit 240V-Einstellung. Du hast zwar eine gering höhere Stromaufnahme da bei 235V die 5V bis 240 fehlen, aber Röhren und Kondensatoren leben länger, da diese exakt für 220V Betrieb ausgelegt wurden!

Rudy

Beitrag Samstag 9. Februar 2013, 18:21
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Hallo Rudy


Was hältst Du von dem Gerät:

http://www.radiomuseum.org/r/wandel_wec ... abili.html

passt der für die C37? Die Spannung hält das Gerät exakt, mein C37 Verkäufer hat irgendwie gemeint das Gerät erzeugt keine Sinuswelle??!! da wird beim messen eine quasi Kantige Welle ???????????????????????????? erzeugt. So richtig verstanden habe ich das nicht.
Du weißt ja, ich möchte Musik hören nicht reparieren.

Den WS 5 von Wandel&Goltermann habe ich jetzt vorgeschalten.

L.G: Konrad

Beitrag Samstag 9. Februar 2013, 19:36
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Die Geräte von Wandel+Goltermann sind perfekt geeignet. Da aber eine Bandmaschine mit seinen Motoren eine induktive Last darstellen, solltest Du den Spannungsstabilisator ausreichend dimensionieren.

Entweder den W+G WS6 nehmen oder das Teil hier:

http://www.ebay.de/itm/Wandel-Golterman ... 460c7e7454

der macht 3KW mit 220V am Ausgang und regelt Spannungsschwankungen aus.

Rudy

Beitrag Sonntag 10. Februar 2013, 13:20
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Hallo Rudy

Ich hab ja schon einiges gesehen, aber das Teil, na ich denke da übertreibst Du ein wenig, wenn gleich das Teil mit Sicherheit vielseitig sein kann, neben der eigentlichen Funktion ist das auch ein cooler Tisch und wem Du das Teil ans Bein bindest der taucht ganz sicher nie mehr auf.

Ich habe den WS5 mi 1000W die C37 nimmt 350 Watt auf also eine fast 4fache Leistung sollt doch ausreichen.

Was sagst DU zur Aussage der Sinuswelle, ich denke der hat gemeint der W&G hat eine quais Digitalwelle?! Ja, ich weiß habe von der Materie keine Ahnung.
Was mir da halt im Magen liegt ist die Tatsache das er zufällig das richtige Teil das ""nur"" 2.000 Euro kostet zum verkauf hat.

L.G. Konrad

Beitrag Sonntag 10. Februar 2013, 16:20
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Ich grüße Euch!

Ihr habt nicht unrecht, die älteren Geräte WS5 und WS6 reichen völlig aus. Mein damaliger WS6 brachte eine sehr gute Sinuswelle und wurde den auch nur los, da damals ein Besucher bei mir nicht ohne das Teil aus dem Haus wollte...

Diese älteren Geräte arbeiten mechanisch / magnetisch, ohne getaktete Elektronik.

Ich habe den nie offen gehabt, kenne das System aber von der Bahn in Form von älteren Lade/Entladegeräten von Reisezugwagen.
Da sitzt ein Trafo drin, welcher bei abfallender Wechselspannung eine aufgerollte Kontaktfeder über Kontakte auf oder abwickelt, jenachdem ob zuwenig oder zuviel Spannung angeboten oder verbraucht wird.

Quasi ein Regeltrafo, der sich mechanisch selbst verstellt. :idea:

Die sind zwar lahm mit 0,5Sek. (geschätzter) Regelzeit, das macht ein getaktetes Gerät in Millisekunden - solange es funktioniert. :?

Dieser fahrbare Riesentrafo oben im Link hingegen ist der Vorgänger moderner getakteter Schaltungen; hier wird auch getaktet, aber mit zwei Röhren E130L wieder in einen sekundären Ausgangstrafo, der eine reine Sinuswelle hergibt.
Dort werden die 220V abgegriffen und der Steuerstufe zugeführt als Referenzspannung, die immer gleich bleibt, egal was sekündar im Stromnetz passiert.
Fällt die allg. Versorgungsspannung, regelt das Gerät den Ausgang im begrenzten Rahmen hoch mit ansteigender Stromaufnahme im Quadrat (z.B. 10% weniger Spannung = 10% mehr Strom).

Sicher sind 3KW ausrechnend, aber wer Röhrengeräte mit fest für 220V gewickeltem Netztrafo benutzt, wird langfristig nicht ohne so'n Teil auskommen, oder muß sich einen neuen Netztrafo wickeln lassen!

Meine TAB-Telefunken V76 habe ich exakt aus diesem Grund verkauft, da bei 230V eine hörbare Verdoppelung der Brummspannung vorhanden war und bei 235V die Röhrengitter knisterten!

Mein studierter Bruder sagte mir gestern, dass technisch intakte Geräte 235V aushalten müssten und nur bereits altersschwache ELKOs ausfallen würden.
Bei schwer erhältlichen Glimmstengeln wie der EF804S beispielsweise werden 100,-€uronen aufgerufen, da muß ein provozierter Defekt bei Überspannung meiner Meinung nicht sein.

Die Telefunken T9 bekommt sogar heiße Motoren trotz erneuerter MP-Kondensatoren, da der damals in den 1950er Jahren verwendete Kupfer-Lackdraht keine gute Isolierung hatte wie heutiger.

Wickelmotoren der Telefunken M10 wurden mit geänderten Läufern bis in die M15A übernommen und laufen klaglos.

Als man die M15 einführte, fuhr man folgenden Test:

An einem Regeltrafo drehte man auf bis 260V und wieder runter bis auf 170V. Erst bei Erreichen von 170V Netzspannung fiel die Audioelektronik aus.

Das testete mein Bruder in jungen Jahren bei einer Privatfeier im Wald aus mit Baumarkt-Stromaggregatchen, M15, Verstärker und Boxen.

Ergebnis: Der Waldmeister (Förster) war derart sauer, dass die Buben Waldverbot erhielten, aber die Telefunken M15 lief durch!

Rudy

Beitrag Sonntag 29. Dezember 2013, 23:38
maxheadroom Eroberer
Eroberer

Beiträge: 18
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cavemaen hat geschrieben:
Beachte bitte besonders bei Röhrengeräten, dass diese nur 220V haben dürfen, sonst können Dir ELKOs um die Ohren fliegen und die Röhren können durchschlagen.

Falls die C37 umschaltbar ist, füttere sie lieber mit 240V-Einstellung. Du hast zwar eine gering höhere Stromaufnahme da bei 235V die 5V bis 240 fehlen, aber Röhren und Kondensatoren leben länger, da diese exakt für 220V Betrieb ausgelegt wurden!

Rudy


Hallo Rudy,

ich bin neu hier und habe das Forum gefunden da ich eine C37 bei mir habe die ich nun wieder auf Vordermann bringen will.
Auf dessen Typenschild steht 220/240V. Ich gehe daher davon aus das die mit einer 240V Einstellung auch zu betreiben ist.
Nun weiß ich aber nicht wie/wo man das Umstellen kann. In den Manuals die ich habe ist davon nichts zu finden. Kann sein das ich ein etwas "neueres" Modell bzw. alte Manual habe. Die Seriennummer ist 1814.
Würde mich freuen wenn mir jemand Tipps bzw. helfen kann!

Besten Gruß

Max

Beitrag Donnerstag 2. Januar 2014, 23:25
maxheadroom Eroberer
Eroberer

Beiträge: 18
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Hallo,

ich habe nun durch weitere durchsichten die Möglichkeit gefunden die Umstellung von 220V auf 240V durchzuführen.
Und zwar ist dies der Verbindungsstecker 3 zwischen "Netzgerät Laufwerk" und "Netzgerät Verstärker".
Im Stecker befindet sich eine Brücke. Verbindet man die Brücke mit den richtigen zwei Pins wird die 240V Primärwicklung mit dem Netz verbunden.
Falls noch detailiertere Infos nötig sind, bitte bescheid sagen :-)

Gruß

Max

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