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Behringer Mischpult und STUDER B67

Fragen und Antworten zur Technik bei STUDER Geräten...

Moderator: Administratoren


Beitrag Montag 30. Januar 2006, 23:18
Gerhard Jungspund
Jungspund

Beiträge: 14
Wohnort: Wiesbaden/Rheingau

Ich hatte schon mal vor einem Jahr das Thema angeschnitten. Nun habe ich ein konkretes Problem damit: Die B67 spielt einwandfrei ab, wenn man sie direkt an eine Stereo-Anlage (konkret ist das ein alter Rotel-Receiver) anschließt. Schließe ich sie über das Behringer-Mischpult an (8-Kanel-Mixer MX802A), dann klingt die Wiedergabe sehr dumpf. Alle hohen Frequenzen sind weg!
Die B67 hängt dabei an dem Cinch-Anschluß 'TAPE IN/OUT'.
Die Umsetzung XLR-Cinch erfolgt über handelsübliche Adapter.

Woran könnte das liegen? Eine Fehlanpassung?

Gerhard

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Beitrag Dienstag 31. Januar 2006, 13:36
PhonoMax Haudegen
Haudegen

Beiträge: 257
Wohnort: München
Lieber Gerhard,

Gerhard hat geschrieben:
Woran könnte das liegen? Eine Fehlanpassung?


das wohl kaum, denn angesichts der Klientel, an die sich der gute Uli Behringer wendet, sollte sich die B67 mit dem zur Verfügung gestellten Cincheingang nicht schwer tun. Wenn also Behringer einen Eingangswiderstand von 20kOhm offeriert, sollte das schon niedrig sein. Ein Kinderspiel für die B67 (siehe unten).
Ich nehme dabei an, dass deine B67 erdfreie, galvanisch durch Trafos getrennte Ausgänge hat. Ich meine mich nämlich zu erinnern -finden konnte ich es jetzt in den Service-Unterlagen auf die Schnelle nicht-, dass mir ein KOllege irgendwann en passant erzählte, dass für die MKII auch elektronisch symmetrierte B67-Ausgänge geliefert worden seien. Das Verfahren kam ja damals 'aus qualitativen Gründen' -hüstel- in Mode; es war eben billiger; heute schwingt das Pendel nicht minder unsinnig, in die Gegenrichtung zurück. Sollte bei dir solch ein Fall elektronischer Symmetrierung vorliegen, ist natürlich Feuer auf dem Dach, denn elektronische Ausgänge darf man ja nur in bestimmten Fällen 'klassisch desymmetrieren', zumal vermutlich bei B67 und Behringer nach Schutzklasse 1 (also Schutzleiter) geerdet worden sein wird.

Meine B67MKI arbeitete an mehreren Eingängen des 269 (Zein = ca. 7 kOhm, soweit erinnerlich) und dem auch nicht gerade hochohmigen Monitorzug (nebst RTW 1109 parallel) gleichzeitig und frequenzlinear im Rahmen der mit der gegebenen Technik verknüpften Ansprüche. Das darf auch nicht anders sein, weil -laut Studerspezifikation- die Eigenschaften des B67-Ausganges bis 200 Ohm Abschluss hinunter (Zaus = 50 Ohm) eingehalten werden müssen. Nachdem der Trafo-Ausgang uneingeschränkt erdfrei ist (lediglich ein Serien-RC-Glied 4n7-4k7 liegt drüber), gestalteten sich auch Desymmetrierungen nie problematisch, sollten daher auch bei dir keine Fußangeln bereithalten.

Also:
Wie sieht das mit deinen Ausgangsverstärkern aus,
welchen Höhenabfall hast du genau (Messung mit Millivoltmeter am B67-Ausgang direkt, dann hinter dem Behringer),
geht beim Behringer wirklich (Tongenerator am Cinch-Eingang) alles mit rechten Dingen zu?
Schließlich solltest du einmal testweise auf die wohl vorhandenen symmetrischen Eingänge des Behringer ausweichen, um zu sehen, ob da alles seinen ordentlichen Gang geht.

Hans-Joachim

Beitrag Dienstag 31. Januar 2006, 17:08
panik Trippel As
Trippel As

Beiträge: 116
Wohnort: Rothrist / Schweiz

aso ich glaube Max sofort das da probleme auftauchen können mit behringer.
ich hab da schon einige ganz üble sachen punkto behringer und qualitätssicherung erlehbt.
aber wie vorgeschlagen, am besten mal durchchecken, und mein tip, nim die symetrierten eingänge, die klingen in der regel ganz oke.
mhmmm



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