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Laufwerksproblem B67 MkII

Fragen und Antworten zur Technik bei STUDER Geräten...

Moderator: Administratoren


Beitrag Sonntag 8. Mai 2016, 19:07
benmuetsch Routiner
Routiner

Beiträge: 35
Hallo zusammen,

ich nehme das Thema eben wieder auf, da die eine meiner B67 neuerdings ebenfalls dieses Problem hat. Ich werde mir diese Platine demnächst einmal vornehmen und dann berichten, ob man etwas sehen kann. Was mich zudem noch interessiert: hier ging ja am Rande die Diskussion auch um die Spannungseinstellung. Meine B67 stehen auch noch auf 220V... ist das nun okay, oder sollte ich sie lieber mit der 240V Einstellung betreiben?

Viele Grüße

Ben

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Re:

Beitrag Dienstag 10. Mai 2016, 19:20
Bricksounder Haudegen
Haudegen

Beiträge: 243
Wohnort: "ländlich" - zwischen Bodensee und München
heinzmen hat geschrieben:
Moin,

Ich hatte kein Bock auf " Rauch und Nebel ".

Gruß Heinzmen


das glaub ich gleich und gerne :lol: :lol: :lol:

... bei Heinz braucht's wirklich keinen Rauch mehr
aus ner Maschine

lästernde Grüße, sorry ... konnt's mir grad nicht verkneifen

Ralf ... der den Beitrag auch gern mitgelesen hat

Beitrag Dienstag 10. Mai 2016, 19:33
Bricksounder Haudegen
Haudegen

Beiträge: 243
Wohnort: "ländlich" - zwischen Bodensee und München
2 paar Stiefel:

Kondensatoren sind gerne die Schwachstelle in der Elektronik

die Rifa & ähnliche bekamen Haarrise im Kunststoff (Weichmacher difundieren aus)
und durch die eindringende Feuchtigkeit
(da reicht schon Luftfeuchtigkeit) werden die Kondensatoren dann schadhaft

über die Jahre schwächeln dann auch die Elkos
die Elektrolyte trocknen aus, die Elkos quellen auf ....
sie verlieren an Kapazität oder bekommen ebenfalls einen Kurzschluß

auch bei den Tantals (das sind diese Tropfenartigen Dinger) gibt es Chargen,
welche sich nach vielen Jahren "kurzschließen" und gerne auch mal etwas
Elektronik mit sich in den Tod reißen...
___________________________________________________________________________________________

das alles hat aber nichts (causal) mit dem Netzspannungsanstieg von 220 auf 230 zu tun

ich selber stelle alle Geräte auf 240V um .... es mag aber seltene Fälle geben, bei welchen
die Netzteilregelung dann den Brumm nicht mehr gut genug ausregeln kann .... selber
hatte ich diesen Fall aber noch nicht .... die Regelungen haben ja Reserven und wenn
die Einstellung bei 240 steht ergibt sich in den Netzteilen weniger Verlustleistung und
damit weniger Wärme ... das kann nur gut sein

soviel von mir
Grüße Ralf

Beitrag Sonntag 15. Mai 2016, 22:28
benmuetsch Routiner
Routiner

Beiträge: 35
Habe letzte Woche nun mal als ersten Schritt die 7 Rifas ersetzt, nun läuft die Maschine wieder. :-) Werde aber demnächst mal die weiteren Platinen vornehmen und präventiv gefährdete Bauteile ersetzen. :)

Beitrag Montag 16. Mai 2016, 16:15
cavemaen Benutzeravatar
Lebende Forenlegende
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Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Lass Dir aber keine Bauteile andrehen, die schon zu Zeiten der DM produziert, abgelagert und (z.B. in iiBäh) Dir als "noch neu" verkauft werden, habe selbst solchen Ausschuß hier liegen... :?

Rudy

Beitrag Dienstag 17. Mai 2016, 13:04
benmuetsch Routiner
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Beiträge: 35
Nein Rudy, das natürlich nicht. Die RIFA wurden gegen den Typ WIMA MKP X2 0,47 / 275V getauscht und es ging alles völlig problemlos. Diese waren frisch aus dem Laden.

Ich habe mich für diesen Typ entschieden, da ich so ziemlich alle Reparaturberichte und Gerätevorstellungen über Studer / Revoxgeräte gelesen habe, die ich im Internet so finden konnte, und dieser öfters zum Einsatz kam.

Nach dem Ausbau der Rifas hat sich das übliche Bild eingestellt: einer war durchgeschossen, die anderen schon sehr sehr rissig. Eigentlich wollte ich auch die Dioden auf den Platinen ersetzen, bekam aber auf die Schnelle keinen Ersatz, deshalb probierte ich die Sache ersteinmal so... und siehe da... es geht gut, ist schonmal ein erster schöner Zwischenerfolg. :-)

Beitrag Dienstag 17. Mai 2016, 19:52
cavemaen Benutzeravatar
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Warum möchtest Du die Dioden tauschen?

C's ja, aber Dioden habe ich noch nie in Rente geschickt. :?:

Rudy

Beitrag Dienstag 17. Mai 2016, 23:34
benmuetsch Routiner
Routiner

Beiträge: 35
Hatte keinen speziellen Grund, ich dache nur, man könnte diese kleinen Platinen auch gleich komplett neu machen, wäre aber eventuell auch auf Kanonen mit Spatzen geschossen.

Beitrag Mittwoch 18. Mai 2016, 12:18
benmuetsch Routiner
Routiner

Beiträge: 35
Mir fällt ein, dass ich noch eine weitere Frage habe. Ich weiß nicht, ob es ein Problem ist, oder so gewollt. Ich versuche es einmal zu beschreiben:

Wenn die Maschine nicht läuft, also angeschaltet ist, aber gestoppt - und ich ein Band einfädel, dann rasten die Bandzugwaagen / Umlenkrollen "ein". Wenn ich dann z.B. eine 18cm Spule auflege und am Band ziehe, rastet der linke Hebel ein paar Stufen weiter hoch... nicht ganz einfach in Worte zu fassen.

Wenn ich dann abspiele, verhält sich alles ganz normal. Auch beim Spulen kann man beobachten, dass die Bandzugmechanik normal und stufenlos funktioniert. Nur das "rasten" im Stop-Modus irritiert mich etwas. Kann ggf. ein Video dazu machen und hochladen, falls es nicht klar wird.

Danke im Voraus.

Ben

Beitrag Mittwoch 18. Mai 2016, 20:11
cavemaen Benutzeravatar
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Beiträge: 2483
Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Bei PLAY rastet die wieder aus.

Wenn ich mich recht erinnere, hat das was mit dem EDIT*-Betrieb zu tun und hatten manche M20 & M21 auch.

Wenn man von Hand das Tape rüber und nüber dreht und die Bandzugwaagen nicht in Normalstellung sind, kann es zu ungewollten Bandzügen und Schlupf an der GA-Rolle beim Bandstart kommen.

Daher bot man Optional diese "EDIT-Funktion" an und konnte die Fühlhebelrollen arretieren.

(Zitat Tom Gerhard: Voll normaaal eh!)

Hufhochlegende Grüße

vom Rudy


* Edit ist hoffentlich keine Bekannte...)

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