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Klangvergleich 810 vs a80 vs m15a

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Moderator: Administratoren


Beitrag Sonntag 9. Januar 2011, 01:32
alexismaster Eroberer
Eroberer

Beiträge: 16
Ich wundere mich ob zwischen besagten maschinen, perfekte justierung vorausgesetzt, noch markante unterschiede in transparenz, aufloesung, raeumlichkeit usw auszumachen ist.
Stimmt es dass zb die 15 sehr analog und warm klingt, waehrend die 80 detailierter klingt?
Und klingen diese stationaere maschinen deutlich besser zu einer tragbaren 810, deren klang ich ziemlich gut kenne und schaetze..?

Klingen zwar wie etwas banale fragen, aber es ist nicht leicht in der praxis diese riesenmaschinen miteinander zu vergleichen.. Und hier im forum sind ja einige experten anzutreffen...!

Dankes!!

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Beitrag Sonntag 9. Januar 2011, 11:59
dago Haudegen
Haudegen

Beiträge: 261
Wohnort: Obersulm
Hallo,

ich glaube, dass sich diese Maschinen klanglich nichts nehmen.

Der Unterschied zwischen der relativ kompakten A810 und den beiden anderen Mastermaschinen ist wohl eher, dass man hier auf robuste, große Motoren, Netzteile .... Wert legte. Aber gerade bei der A810 ist das fließend, denn diese ist wirklich eine sehr sehr gute Studer.

Klanglich kann ich z.B. zwischen meiner A810 und meiner A816 keinen Unterschied feststellen. Von der Mechanik her schon.

Grüße
Rainer

Beitrag Sonntag 9. Januar 2011, 15:31
cavemaen Benutzeravatar
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Beiträge: 2548
Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Meine damalige A810 war klanglich einfach super.

Die M15 ist überschaubar und leicht zu reparieren und stand auch der M28 - M12A in nichts nach.

Die M15A und A80 sind sehr sobust und für ununterbrochenen Studiobetrieb gefertigt worden, aber erst die Audiokarten AV11 und WV11 klingen wärmer.

Die M21 hat schon von Anfang an die Chips NE5534 mit TL084 drin, wie fast alle Studer und klingt entsprechend klasse!

Rudy

Beitrag Sonntag 9. Januar 2011, 16:03
alexismaster Eroberer
Eroberer

Beiträge: 16
Wollte mir eben eine grosse studiomaschine zu meinen 807 u 810 dazulegen...
Da man die 15a dzt sehr guenstig bekommt, und mir diese Maschine auch optisch sehr gefällt, wuerde ich gerne eure Meinung dazu anhören...
Manche meinen dazu dass die beste Maschine nach der atr 100, wohlgemerkt... die 80 sei, und dann erst die 15 a käme...
Andere hingegen schwärmen vom ueberaus wohlig atmosphärischem klang der 15...
Da ich mir nicht die Hütte mit rtr's überfüllen kann... bin ich auf jede info gespannt......


Andere Frage: besser 15 oder 15a?
Stimmt es das die erstere analogeren klang hat..? Im wesentlichen.. die Unterschiede zwischen den beiden Maschinen?

Danke

Beitrag Montag 10. Januar 2011, 13:57
cavemaen Benutzeravatar
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Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Nein, die erste Serie M15A hatte die AV1 / WV1 Steckkarten drin, wurden aber später durch 11er Steckkarten ersetzt.

Die M15 ist völlig diskret aufgebaut und extrem leicht zu reparieren. Die M15A hat Schaltkreise, die schwer zu bekommen sind, halten aber.

Von der ARD habe ich 2 Steckkarten aus dem Müll geholt, die defekt sind und die ersten, von denen ich hörte.

In der Laufwerkelektronik kam das schon öfter vor, aber die Triacs gibt es noch.

Sehr gut klingt die M20 / M21, hat aber Schwächen im Netzteil und der Capstan-Leistungsstufe. Es gilt die Betriebsanleitung zu befolgen:

Nach dem Einschalten (ohne Band in der Lichtschranke) mind. eine Minute warten, dann haben sich alle Parameter stabilisiert.
Bei Kälte den Capstanmotor erst hochlaufen lassen bis Nenndrehzahl, dann läuft die problemlos, ansonsten "Error 08".

Unkompliziert und extrem gut klingt die A810, hätte meine damals behalten sollen...

Bei M15A der letzten Serie mit Aufschrift AEG und Fabriknummer über 4800 kann es Probleme mit dem Netztrafo geben.

Rudy

Beitrag Samstag 29. Januar 2011, 01:58
alexismaster Eroberer
Eroberer

Beiträge: 16
Meine eben eingetroffene top restaurierte m15, seriennummer ca 1000, 4000 std, eingemessen auf per 528, klingt auf fremdbaendern extrem offen, fast spitz.. aber eher schlank im bass...
woran kann es liegen..?

Beitrag Samstag 29. Januar 2011, 04:26
MichaelB Foren As
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Beiträge: 70

Falsche Entzerrung?

Beitrag Samstag 29. Januar 2011, 18:05
cavemaen Benutzeravatar
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Wenn die Einmessung der Maschine stimmt, wurden die Bänder mit NAB-Entzerrung aufgenommen, das klingt spitz bei CCIR-Abspielung.

NAB entzerrt aufgenommene Bänder wurden sehr häufig (fast immer) in Zweispur aufgenommen, also mit 2mm Rasen zwischen den Spuren, was mit 0,75mm Trennspur Schmetterlingsköpfen abgehört rauschen kann (da die Mittelspur nicht gelöscht wurde!).

Gern kann ich auf Anfrage eine Mail mit den genormten Spurendaten schicken, was hier mal wieder nicht möglich ist anzuhägen (verdammt)...

Rudy

Beitrag Sonntag 30. Januar 2011, 17:58
alexismaster Eroberer
Eroberer

Beiträge: 16
Habe heute weitere Tests ausgeführt .. Und zwar Aufnahme von der cd, direkt vom dac (dcs), auf nagelneues per 528.
Erster Eindruck, extrem offenes Klangbild, sehr detailliert und transparent mit exzellenter Auflösung.
Die Pegel habe ich empirisch ermittelt, einfach dac Signal so wie es kommt in die m 15, passte auf Anhieb, dh. ausgangssignal der m15 etwas leiser als cd.
Die Wiedergabe Qualität ist hervorragend, kein Vergleich mit meiner otari die vergleichsweiser gepresst klingt, und auch studer 807/810 macht da keinen Stich, werde aber weitere Vergleiche machen.
Nur: es bleibt die Zurückhaltung im Bass. Der Verkäufer beteuert die Maschine genauestens auf DIN Norm eingemessen zu haben...
Kann es am kabelmaterial liegen? So ein uralt Studio Kabel mit tuchel... Hat da jemand Erfahrung gemacht?

Sonst bleibt mir als alternaive nur mehr der weg zum Techniker übrig...

Beitrag Sonntag 30. Januar 2011, 21:05
dago Haudegen
Haudegen

Beiträge: 261
Wohnort: Obersulm
Zwischen den Studer-Maschinen und der M15a sollte annähernd kein hörbarer Unterschied existieren.

Wenn doch, dann ist da was falsch justiert.

Grüße
Rainer

Beitrag Montag 31. Januar 2011, 18:34
cavemaen Benutzeravatar
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Hmm, die erste und zweite Serie M15A mit den AV-1 und WV-1 Steckkarten klingen tatsächlich etwas steril.

Dann gab es die AV-11 und WV-11, damit klingt es tatsächlich wärmer, die M20 / M21 klang von Anfang an und die M28 - M12A auch.

Letztere finde ich immer öfter bei Leuten stehen, denen die M15A zu schwer ist.

Rudy

Beitrag Montag 14. Februar 2011, 16:13
alexismaster Eroberer
Eroberer

Beiträge: 16
Hab endlich die ursache fuer die bassschwaeche entdeckt...
Meine anlage hat zwar xlr eingaenge, ist aber nicht wirklich symmetrisch aufgebaut..
Und da die symmetrierung der m15 ueber trafos geht (mit meiner otari kein problem, da symmetrierung elektrronisch ist) hat es signal- und bassschwaechung mit sich gebracht.

Ein einfacher adapter xlr/rca und das problem ist "ad acta"... Und die m15 spielt nun mit meinen masterbaender umwerfend... Tiefer bass und schoene differenzierte hoehen, enorme dynamik und raeumlichkeit...
Die Otari macht da im Vergleich eine recht magere figur....;-)

Ich werde sie demnaechst mit meiner 810 vergleichen, sobald diese von der kalibrierung zurueckkommt, aber vom gefuehl her spielt die m15 einfach klasse...!!

Die harschen hoehen bei der aufnahme habe ich geloest durch die Wahl eines niedereren eingangspegel, jetzt sind die aufnahmen einfach perfekt.


Vielen Dank an alle
Freunde vom Forum!

Beitrag Montag 14. Februar 2011, 19:21
cavemaen Benutzeravatar
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Beiträge: 2548
Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Diese "harschen Höhen" im Zusammenhang mit dem Pegelunterschied Aufnahme / Wiedergabe ist ein sicheres Zeichen dafür, dass Deine Maschine auf eine andere Bandsorte eingemessen ist.

Wäre sie auf ein bekanntes Studioband eingemessen, wäre nur eine geringe Pegeldifferenz zwischen Original und Ausgangssignal vorhanden und einem kaum warnehmbaren Frequenzgangunterschied.

Einfach wäre es, alle Audiosteckkarten mit dem Kopfträger zu Erich oder Kai schicken und einmessen lassen, besser ist das.

Aber da Du eine mit sehr geringer Werksnummer hast (1. Bauserie), würde ich noch eine Modifikation im Kopfträger der letzten Serien empfehlen, bei denen sich das Band (nach starker mech. Beanspruchung ect.) nicht im Kopfträger anheben kann.

Auch beim Abspielen von Langspielbändern (bitte ausschließlich auf Spulen!) sollte man sehr vorsichtig bremsen, am Besten mit dem Rangierhebel, sonst wird das Tape immer länger!!

Folgendes Bild zeigt einen von mir für England modifizierten Kopfträger mit Höhenführung. Leider habe ich z.Zt. keine Teile mehr da und muß die erst organisieren.

Bei dem verd. Onlinehaus bin ich gesperrt, nachdem DHL ein Paket statt nach Moskau nach Mosambik schickte, ein weiteres nach Warschau komplett verdunstete (so wie viele Autos auch) ein weiteres innerhalb der Staaten verschwand und ein weiterer Zeitgenosse mich dort anschwärzte, da er nach einer Woche von mir noch keine Kohle hatte.

Toll, ich kann keine Sinterrubine mehr kaufen und andere antimagnetische Brocken und werde statt dessen als Fußabtreter benutzt...

So, genug Frost - äh Frust abgebaut.

Rudy
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