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Farbtöne bei Studer

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Moderator: Administratoren


Beitrag Mittwoch 4. April 2012, 17:29
cavemaen Benutzeravatar
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Hurra Deutschland!

Unser örtliche Hellweg-Klaumarkt hat es geschafft, in nur 5 Monaten die Farbmischanlage zu reparieren und gleichzeitig einen neuen Mitarbeiter daran auszubilder (gibts nicht-gibts doch!) !!

Habe eine Frontplatte meiner Studer 904 Tonregie einscannen lassen und mir den Farbton mischen lassen.

Überprüfung zu Hause ergab: passt.

Der Lack nennt sich Toulouse 3F in matt.

Uff, hatten 'se doch noch Zeit gefunden zwischen Preiserhöhungen und dem Verstecken (umräumen) bekannter Ware in ein unlogisches System (Potentialausgleichsschienen für Zählerschränke nun zwischen SAT-Zubehör ect.).

Mein Tipp:

Schneidet im Baumarkt von Bohrmaschinen die Stecker ab - denn 20% auf alles ohne Stecker!!!

Rudy

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Beitrag Donnerstag 5. April 2012, 10:11
dago Haudegen
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Hallo Rudy,

damit kann man jetzt aber doch garnichts anfangen, oder ? Sorry !

Toulouse 3F ???

Das kannst du dir nirgendwo sonst mischen lassen, oder ?!

Grüße
Rainer

Beitrag Donnerstag 5. April 2012, 13:33
cavemaen Benutzeravatar
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Ich kann Dir / Euch den Lack mischen und per "Postwurfsendung" zukommen lassen im Gebinde von 375ml für 13,-€ + Porto.

Schöne Feiertage

vom Rudy

Beitrag Freitag 6. April 2012, 13:51
Cinetech Benutzeravatar
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"Toulouse 3F" ist keine Farbbezeichnung, das ist alles andere als das. Genau so wie diese elenden Farbnamen der Kategorie "Erdbeerrot" und "Zitronengelb". Damit kann ich nirgends eine passende Farbe mischen lassen. Es gibt zwar zu fast jeder RAL Farbe einen entsprechenden Namen, aber in den seltensten Fällen ist RAL1012 gemeint, wenn man etwas "gelb wie eine Zitrone" haben will. Problem bei RAL: Der "RAL CLassic" Farbraum hat lediglich 213 Farben - also auf Pantone ausweichen oder "RAL DIGITAL".
Hol' dir einen Farbatlas oder einen vollständigen Farbfächer, vergleiche die Farbe und bestell' diese Farbe mit dem entsprechenden Namen im jeweiligen Farbsystem wie RAL oder Pantone. Wenn du einen Drucker-Fächer hast, dann eben als CMYK oder RGB - kann man mit Vorsicht umrechnen.
Wird dann wohl so im Bereich von Pantone 432C landen.
Es grüsst Patrick
<3m0

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Beitrag Freitag 6. April 2012, 14:38
cavemaen Benutzeravatar
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Das habe ich ja versucht, passt aber zu keiner RAL-Farbe!

Das ist ein von Studer gemischter Farbton, den ich einscannen ließ und diese Bezeichnung dabei herauskam.

Wer für Reparaturzwecke etwas braucht, dem kann ich in einem Filmdöschen oder neuem Ölfläschchen etwas abfüllen.

Von der Bahn habe ich alle RAL-Farbtöne, ANT-Telefunken Mischpulte sind auch in RAL-Farben, nur nicht Studer...


Rudy

Beitrag Freitag 6. April 2012, 16:25
Aluspule33 Benutzeravatar
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Moin Rudy,
ist der von Dir gemischte Farbton gleich dem Revoxgrau einer B77, B750 usw. Front oder dem Grau einer Studer A810 Front?
Zu 100% gleich?

LG
Andreas :-)
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Beitrag Freitag 6. April 2012, 16:29
cavemaen Benutzeravatar
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Da müßte ich was zum Vergleich haben.

Wenn ich ein Musterteil leihweise haben kann, lasse ich das scannen und anmischen, falls der Farbton anders ist.

Oder ich fahre mit einer Lackprobe mal zum Heinzmen und vergleiche den in seiner Sammlung...

Rudy

Beitrag Samstag 7. April 2012, 13:49
heinzmen Benutzeravatar
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Malzeit ( Mahlzeit ) ,

der RAL Farbton nennt sich RAL7024 MATT ich habe mir mal etwas beim " Autolacker " mischen lassen mit Hilfe eines Bleches. Diese Farbe ist annähernt der Studer Farbton. Da die Schweizer daraus ein Staatsgeheimniss machen ist auch keine Info zu bekommen. Ich habe mal irgendwo gelesen das die Farbe eigens für Studer gefertigt wurde. Dummerweise sind die Farbtöne selbst von Studer unterschiedlich. Wenn man drei Bleche nebeneinander legt sind alle Farbtöne anders....

Gruß Heinzmen

Beitrag Samstag 7. April 2012, 14:05
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Danke Heinz!

Genau das haben wir im Programm der Farbmischanlage auch gesehen; 3-5 Farbtöne weiter kommt der nächste RAL-Farbton und der ist sofort sichtbar weit vom Vorbild entfernt.

Im Programm wurde aber nur der Hinweis gegeben, dass es sich um einen sehr alten Farbton handelt und somit bekannt ist.

Heinz, setz 'n Kaffee auf und ruf an, ich komme dann mit Krümelwerk kurzfristig vorbei... ;-)

Habe mir gerade einen weiteren Pultaufsatz gebaut und 2 Denon DN-951FA CD-Plärrer draufgestellt, um wieder Sendungen machen zu können.

Diese Profigeräte verdauen übrigens klaglos selbstgebrannte und beschädigte Silberlinge, wo andere Geräte streiken!

Für die Umrandung brauchte ich die Studer-Farbe.

So Heinz, setz' Wasser auf, ich lasse es immer anbrennen.... :lol:

Rudy

Beitrag Samstag 7. April 2012, 16:16
hugohabicht Lebende Forenlegende
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Hallo zusammen,

ich hatte hier mal beim Lackhändler nachgefragt und der sagte mir dass er den Farbton des Probebleches nicht mischen kann. Als ich dieses abholte zeigte er mir drei Farbkarten die seiner Meinung nach nicht genau stimmten. Ich konnte bei zwei Karten minimalste Unterschiede feststellen (wenn überhaupt), bei der dritten Farbkarte konnte ich keinen Unterschied sehen. Es war Ford Lack. Ich werde die Nummer mal raussuchen. Die RAL Farbtöne haben nicht gepasst und der Glanzgrad war glaube ich 30%; also nicht ganz matt.

Viele Grüße,
Hagen
.

Beitrag Samstag 7. April 2012, 18:15
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Moin zusammen,
das wäre der Farbton, den Heinz beschrieben hat; RAL7024 MATT
Bild
LG
Andreas :-)
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Beitrag Samstag 7. April 2012, 18:52
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Heinz sagte mir gerade am Telefon, dass er drei Studer Bandmaschinen hat, bei denen der Farbton untereinander abweicht.

Mein Studer 904 hat neue Module mit dabei, da passt der Farbton, weitere dazugekaufte Einschübe (besonders Regler-Frontplatten) sind blasser als der Rest und stark abgegriffen.

Ich vermute, dass die in Regensdorf entweder Chargen-Unterschiede oder sogar andere Lieferanten hatten, was bei einem RAL-Industriefarbton nicht möglich sein dürfte.

Aber RAL-Töne unterliegen einer strengen Qualitätskontrolle und sind wieder "Schutzgeldabgabepflichtig" vermute ich mal.

Da Studer früher lackierte, haben die Herren Diplomkaufleute dort bestellt, wo es gerade billig war.

Heute wird gepulvert (galvanisch unter Spannung aufgebracht) und im Ofen bei 170° gebacken. Heraus kommt eine kratzfeste und azetonresistente Oberfläche ähnlich der von Emaille.

So wurden damals zu meiner Geschäftszeit meine Geräte für die Kliniken behandelt, um dort den Hygienevorschriften zu genügen und statt Plastik oder Alu kam nur Stahlblech in Frage, um auch die abschirmenden Eigenschaften zu erhalten oder gar zu verbessern (bis zu 60% weniger Emissionen bei EMV).

Alu ist weich und spröde und größere Frontplatten könnten sich im Ofen verziehen. Vielleicht war Lackieren auch nur schlichtweg billiger...?!

Rudy

Beitrag Dienstag 10. April 2012, 17:42
cavemaen Benutzeravatar
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So, der Kaffee bei Heinzmen's war gut (besser als meiner!) und der Farbvergleich zum 900er Pult passt!

Jetzt ist Heinz dran uns mitzuteilen, wozu der Farbton noch alles passt. Das war gestern bei trübem Wetter und Kunstlicht nicht zuverlässig möglich.

Da man mit Q-Tip und Pinsel zuviel aufträgt, würde ich eine komplette Bearbeitung der beschädigten Fläche empfehlen.

Airbrush könnte sich gut eignen und für dauerhafte Haftung würde ich die zu lackierende Oberfläche abschleifen.

Durch Schleifen erhöht man die Oberfläche (und Haftung) erheblich!

Rudy

Beitrag Montag 30. April 2012, 10:28
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Beiträge: 79

Hallo,
an meiner Revox A740 Endstufe waren im Deckel einige kleine Macken im Lack.
Ich habe mir 2 Farbedöschen (schwarz und weiß) von Revell gekauft und die Farben so lange gemischt, bis der Farbton
stimmte.
Ich muss sagen, dass das wunderbar geklappt hat.
Die angemischte Farbe mit einen kleinen Pinsel aufgetupft und fertig.
Kein Unterschied zum original Farbton.
Das werde ich jetzt bei kleinen Lackausbesserungen immer so machen.

LG
Andreas :-)
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Beitrag Montag 30. April 2012, 11:54
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Sicher, selbst Experimentieren ist immer billiger und man kann noch Variieren.

Mein Lack passt prima zur 900er Konsole, wer was braucht, dem kann ich was in ein neues kleines Ölfläschchen abfüllen.

Studer hat nach meiner Feststellung damals auf nacktes Alu lackiert, augenscheinlich ohne Grundierung oder Haftgrund. Das kommt jetzt runter.

Bei den verzinkten Audi's braucht man auch speziellen Haftgrund sogar in weiß, sonst stimmt nie der Farbton zum Rest. Habe früher mal meinen Audi in Metallic lackiert - bis der Klarlack kam; der Rotz lief und alles zurück zum Anfang...

Pulvern mit Einbrennen ist immer die bessere Wahl.

Rudy

Beitrag Dienstag 26. Juni 2012, 10:17
Wolfi Jungspund
Jungspund

Beiträge: 7
Hallo,
auch ich habe verzweifelt gesucht,wo die Studer Farbe zu bekommen ist,bzw. welche Firma Bleche
mit der Original Studer Farbe pulverbeschichtet.Nach einiger Mühe habe ich die Firma gefunden,welche
offensichtlich für Studer gearbeitet hat (oder noch arbeitet):www.leu-ag.ch
Ich habe einige kleine Bleche beschichten lassen,nicht ganz preiswert.Offensichtlich kann dieses Unternehmen nicht nur
pulverbeschichten,sondern auch die Beschriftung wie bei Neuteilen aufbringen,offensichtlich haben sie die Originalvorlagen.

Grüße

Wolfi

Beitrag Dienstag 26. Juni 2012, 12:22
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Besten Dank für Deine Nachricht!

Rudy

Beitrag Dienstag 26. Juni 2012, 14:19
STUDER 970 Doppel As
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offensichtlich haben sie die Originalvorlagen


Das wäre natürlich der Hammer !

Jean

Beitrag Dienstag 26. Juni 2012, 14:53
STUDER 970 Doppel As
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Beiträge: 91
Wohnort: Luxemburg
... und hier ist die Antwort auf meine Nachfrage bei der Firma Leu:

Besten Dank für Ihre geschätzte Anfrage.

Ja, wir haben früher Teile für die Firma Studer lackiert.

Wenn sie etwas brauchen, müssen Sie uns die genaue Nummer angeben, dann können wir nachsehen, ob noch etwas vorhanden ist.
Eine allfällige Auftragsabwicklung erfolgt nicht über uns, sondern über den offizielen Zulieferanten für Studer AG.

Hakama AG
Mühlemattstrasse 13
CH-4112 Bättwil
Tel.: 0041 61 735 45 45
http://www.hakama.ch
p.probst@hakama.ch

Bitte wenden Sie sich dort an Herrn Peter Probst Tel.: 0041 61 735 45 80. Er ist Ihr Ansprechpartner für Studer-Teile.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Angaben helfen zu können und wünschen Ihnen einen schönen Tag.

Mit freundlichen Grüssen

Gaby Leu

Leu Carrosserie & Spritzwerk AG
Gewerbestrasse 25
CH-4105 Biel-Benken

Tel.: +41 61 726 97 20
Fax: +41 61 726 97 25

g.leu@leu-ag.ch
http://www.leu-ag.ch



LG
Jean

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