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Studer a807 und andere Andruckrolle

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Moderator: Administratoren


Beitrag Donnerstag 20. November 2014, 15:51
ulfium Benutzeravatar
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Hallo Studer Fans,

habe mir eine Studer A807 geschossen. Jetzt ist das Problem das sich die Andruckrolle in Form einer grünen Brühe in die Maschine ergossen hat. Die klebt am Gehäuse, Schwenckarm der Andruckrolle und im Maschinenraum. Hatte glück das sie liegend eingebaut war. Habe schon mit Wattestäbchen das gröbste raus. Habe schon versucht mit Waschbenzin zu lösen kein erfolg. Hat jemand eine Idee wie ich das restliche Zeug gelöst bekomme.

Gruss Ulf

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Beitrag Donnerstag 20. November 2014, 21:38
hugohabicht Lebende Forenlegende
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Hallo Ulf,

es gab wohl verschiedene Materialien für die grünen Rollen. Eines davon löst sich wohl in Isopropanol (Isopropylalkohol). Die Frontplattenbeschriftung allerdings auch...

Ansonsten ist vielleicht Aceton ein Versuch wert. Auch hier gilt: von Frontplatten und Kunststoffen fernhalten.

Eine grüne Rolle ist hier neulich in die Mülltonne; sonst hätte ich das mal probieren können.

Viele Grüße,
Hagen

p.s.: ACMOSOL 133-419 von der Firma ACMOS CHEMIE KG aus Bremen könnte auch klappen.
.

Beitrag Freitag 21. November 2014, 07:46
ulfium Benutzeravatar
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Wohnort: Land der Frühaufsteher
Hallo Hagen,

danke für den Tip. Werde mal mein Glück damit probieren. Zum wegschmeißen war es zu spät. Es war nur noch der Kern vorhanden. Der Verkäufer dachte es wäre Schmiermittel??? So "klebriges Schmiermittel" habe ich noch nicht gesehen. Weil sie dadurch nicht lief habe ich sie zum Schnapperpreis bekommen. Wollte eigentlich keine a807 haben wegen der großen Platinen (keine Steckkarten). Nun habe ich eine sogar eine mkII.

Gruss Ulf

Beitrag Freitag 21. November 2014, 18:29
hugohabicht Lebende Forenlegende
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Hallo Ulf,

das ist schon eine Sauerei wenn die grüne Rolle wegläuft. Vor ein paar Jahren hat ein ebay Verkäufer in den USA eine A810 angeboten die angeblich einwandfrei funktioniert. Auf den Bildern war die Rolle schon halb in das Gerät gelaufen :lol: .

Soweit ich gesehen habe sind die grünen Rollen aus Polyurethan. Das ACMOSOL ist wohl ein PU Lösemittel; von daher einen Versuch wert.

Die 807 ist technisch ein feines Gerät. Was mich persönlich stört ist die fehlende rechte Bandzugwaage die nach meinem Vorurteil bei einem Bandgerät vorhanden sein muss. Mit der großen Platine hast Du auch Recht; bei den A810/12/20 lässt sich ein Fehler durch Auswechseln von ein paar Steckkarten meist schnell eingrenzen.

Viele Grüße,
Hagen
.

Beitrag Samstag 22. November 2014, 16:27
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hugohabicht hat geschrieben:
Was mich persönlich stört ist die fehlende rechte Bandzugwaage die nach meinem Vorurteil bei einem Bandgerät vorhanden sein muss..


Ich fand die A807 im Rundfunkbetrieb gerade deswegen immer als sehr angenehm. Wenn Du nämlich mit der Maschine arbeiten musstest, ist das im hektischen Schnittbetrieb eine extreme Erleichterung nicht ständig das Band wieder einfädeln zu müssen. Ich denke darum ging es den Konstrukteuren damals auch und für meinen Gescmack war das eine vollkommen sinnvolle und richtige Entscheidung.

Trotzdem könnte ich mir eine A810 oder A820 ohne die rechten Rollen natürlich auch (schon rein optisch) nicht vorstellen. Aber die beiden Typen waren ja auch nicht unbedingt für den Schnittbetrieb gedacht... ;-)
Christoph

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Beitrag Samstag 22. November 2014, 21:08
hugohabicht Lebende Forenlegende
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Ich hatte ja geschrieben "Vorurteil" ;-) .

Technisch haben die Studer Leute den Bandzug auch ohne diese Waage hinbekommen; ich denke die Beweggründe waren auch Kosteneinsparung.

Ans Bandeinlegen hatte ich noch gar nicht gedacht; das ist ein Argument.

Bandeinlegen bei der A820 ist durch die motorisch abgehobenen Umlenkrollen allerdings absolut problemlos: gerade durch und auf die Rolle. A810/12 ist schon etwas mehr Gefummel; noch mehr bei der A80. Aufgrund der linear gesteuerten Wickelmotore hat wohl das Drehmoment nicht ganz gereicht und man brauchte ca. 2m Bandschlaufen zum Anlauf :lol: .

Bei der A80 eines Bekannten hat ein Knackbär die Abdeckplatten mit dem gravierten Bandlauf vertauscht; da fädel ich das Band dann immer falsch auf ( :o peinlich...).

Beitrag Montag 24. November 2014, 08:48
ulfium Benutzeravatar
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Hallo Fans,

ich habe nur Vorurteile gehabt wegen der fehlenden Karten. Sicherlich sieht eine Bandmaschine mit zwei Rollen immer besser aus. Das einfädeln bei dieser Maschine finde ich aber etwas fummelig da der Markierer im wege ist. Das geht mit meiner a816 besser und schneller. Bekomme ich mit einem zug hin. Geschnitten habe ich mit dieser noch nicht. Also keine Erfahrung. Einziger Vorteil den ich bei dieser Maschine sehe ist gegenüber der a810 das größere Wickel drauf gehen. Aber eine a810 steht auch noch auf der Wunschliste.

Gruss Ulf

Beitrag Montag 24. November 2014, 20:04
hugohabicht Lebende Forenlegende
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ulfium hat geschrieben:
Aber eine a810 steht auch noch auf der Wunschliste.

Schau' Dir eventuell mal die A812 an. Billiger und besser als die A810.

Und (revfan aufgepasst :lol:): hat eine schöne "Japansilber" Frontplatte.

Beitrag Montag 24. November 2014, 23:23
Niederberger Jean Benutzeravatar
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Als Besitzer von einigen Studer A-807 (inkl. A 807 Halbzoll 4 Track) und Studer 810 und Studer A 812 möchte ich mich mit meinen persönlichen Erkenntnisse folgendermassen äussern.

Die Studer A 807 soviel ich mich erinnere hat auch ohne die rechte Bandzugwaage nochmals verbesserte Laufwerkseigenschaften, (durch Einsatz von elektronischer Bandstabilisierung) welche nur durch die Studer A 820 leicht übertroffen wird. Der einzige Nachteil der A 807 ist die kompakte Bauweise, welche weniger servicefreundlich ist. Das Arbeiten an der A 807 finde ich sehr "benutzerfreundlich" und die A 807 hat sogar die Möglichkeit rückwärtslauffähig zu sein
(durch drücken von Shift und Play). Bei Stop wird wieder automatisch die Vorwärtsplay-Funkton geschaltet.

Die Einschübe der Studer A 810 und der Studer A 812 sind kompatibel und beide Maschinen sind sehr servicefreundlich und die A 812 wurde als "Arbeitspferd" bei Rundfunkanstalten gelobt, wobei die Studer A 812 viele Speicherfunktion besitzt. Die Studer A 810 kann noch transportiert werden, wobei die A 812 durch das Gewicht und Grösse nur noch stationär betrieben werden kann.
Zuletzt geändert von Niederberger Jean am Dienstag 25. November 2014, 23:18, insgesamt 1-mal geändert.
Mit freundlichen Gruessen
ein Revox Studer Fan aus dem Tessin.

Beitrag Dienstag 25. November 2014, 08:05
hugohabicht Lebende Forenlegende
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Niederberger Jean hat geschrieben:
Die Studer A 807 soviel ich mich erinnere hat auch ohne die rechte Bandzugwaage nochmals verbesserte Laufwerkseigenschaften,

Hallo Jean,

Besser als 810 oder 812? Und was genau ist besser? Gleichlauf? Bandzug? Umspulgeschwindigkeit? Startzeit?

Viele Grüße,

Beitrag Dienstag 25. November 2014, 09:40
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Wohnort: Land der Frühaufsteher
Hallo Fans,

Studer a812 billiger als Studer a810 kann ich nicht sagen. Habe eine Studer a812 für 3700 euros angeboten bekommen. Hole am Mittwoch eine a810 mit gleichwertiger Ausstattung für 1/4 Preis ab. Bei Ausstattung meine ich nicht die Funktionen sondern VU Meter im Wagen. Sicherlich gehen bei der a812 größere Wickelteller drauf als bei der a810 und diese hat mehr Funktionen nutzt man diese aber auch alle. Habe bei meiner a816 schon eine Menge programmiert aber bestimmt nur die Möglichkeiten die sie bietet angekratzt.

Gruss Ulf

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