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M15A - schräger / schöner ?

Alles zum Thema "Fragen und Technik" bei professionellen Studio- und Tonbandgeräten der Firma Telefunken

Moderator: Administratoren


Beitrag Dienstag 17. März 2015, 05:35
Bricksounder Haudegen
Haudegen

Beiträge: 243
Wohnort: "ländlich" - zwischen Bodensee und München
Hallo zusammen,

Wider all derer, die sich sorgen, hier sei nix los ;-)


Heute 2 Bilder wie sich eine M15A, ein wenig "aufgehübscht",
doch in einem Hörraum recht ansehnlich präsentieren lässt.

ja klar ... mit den großen Studer-Modellen kann das hier nicht
konkurieren ... aber das wäre auch "Äpfel mit ... verglichen".

ich habe die hammerschlagbraunen Blechteile demontiert,
abbeizen lassen und in seidenmatt schwarz antrazit pulverbeschichtet
.... nein richtig güüüünstig war das nich - aber irgendwas mußte
ich gegen das Nachkriegsdesign ja unternehmen....

hinten / oben habe ich ein farbl. eloxiertes Blech gekanntet - darauf ruhen
2 NTP für In und out (die kleineren 800er finde ich recht gelungen) und
eine Faderkassette (die aber noch nicht angeschlossen ist - eine Umschaltbox
zum zwischenschleifen = in oder out Pegel regeln, fehlt noch)

ich habe bei allen M15A das Tuchel-Anschlußblech gegen eines mit XLR-Buchsen
ausgewechselt ... dabei habe ich für in und out jeweils 2x2 parallel geschaltete
Buchsen spendiert. (damit lassen sich z.B. NTP's parallel anstecken)

Die Schrägstellung ist mit einem Auflagerahmen aus Profilrohren bewerkstelligt

das fahrbare Rack ist eine kombination aus Kirschholz und Birke ... das passt
so vom Stil gut in meine "Bude".

Die Mühle spielt nun schon seit nem halben Jahr in Schrägstellung - problemlos!!!

nice Senkelsound .... wünscht Euch Ralf

(der Kabelverhau rechts im Bild verschwindet auch noch :lol: )


Nachtrag: Umbau in Internationale Schichtlage muß bei mir auch unbedingt sein :-)
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Beitrag Dienstag 17. März 2015, 11:47
hugohabicht Lebende Forenlegende
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Beiträge: 824
Wohnort: Irland
Hallo Ralf,

definitiv ein Verbesserung im Vergleich zum Original ;-)

Viele Grüße,
Hagen
.

Beitrag Dienstag 17. März 2015, 12:28
dago Haudegen
Haudegen

Beiträge: 259
Wohnort: Obersulm
Richtig schön, viel Arbeit reingesteckt.

Schaut gut aus.

Grüße
Rainer

Beitrag Dienstag 17. März 2015, 17:35
Niederberger Jean Benutzeravatar
Trippel As
Trippel As

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ciao Ralf
auch von mir ein Kompliment, sieht sehr schön aus und vor allem mit der XLR Anbindung (anstelle Tuchel) auch zeitgemäss.
Mit freundlichen Gruessen
ein Revox Studer Fan aus dem Tessin.

Beitrag Dienstag 17. März 2015, 20:46
revfan Lebende Forenlegende
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Beiträge: 670
Hallo Ralf,

wirklich schick. Mit den Telefunkenmaschinen kann man also durchaus etwas machen :sound: :sound:
.
Was ist das denn für eine Stroboskopscheibe auf der linken Umlenkrolle oder ist das auch Design ? So etwas kenne ich nur von Nagra zur Kontrolle der Geschwindigkeit "im Feld"

revfan

Beitrag Dienstag 17. März 2015, 22:05
Bricksounder Haudegen
Haudegen

Beiträge: 243
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Hallo zusammen,

Danke, freut mich wenn's gefällt

@ Hagen ... na ja zugegeben die Latte war ja nicht sooooo hoch :lol:

@ Arno, die Strobo Scheibe war bei den Maschinen des BR wohl "Hausstandard"

hier noch ein Bild des Anschlußblechs - den Erdungsanschluß hab ich weggelassen
passt 1:1 an die Stelle des bisherigen Tuchelblechs

Grüße Ralf
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Beitrag Dienstag 17. März 2015, 22:10
cavemaen Benutzeravatar
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Die Stroboskopscheibe war oft beim Film / Synchronisation zu finden, quasi als "Angstscheibe" vermute ich.

Da die M15-Serie netzfrequenzunabhängig läuft, brauchte man die nicht, war auf der M10 angemessen.

Auch von mir Gratulation zu dieser interessanten Lösung!

Schräge M15A gab es auch beim RIAS, Bild kann ich nicht anhängen (habe wohl zuviel gemeckert?).

Beitrag Dienstag 17. März 2015, 22:17
hugohabicht Lebende Forenlegende
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Bricksounder hat geschrieben:
... na ja zugegeben die Latte war ja nicht sooooo hoch :lol:
Stimmt. Das Design von dem Teil ist so häßlich daß jede Veränderung ein Verbesserung darstellt :lol: :lol: :lol:
Aber ernsthaft: gute Arbeit.

XLR ist auch günstiger. Hätte ich auch gemacht.

(revfan jetzt bitte weghören) Bau' doch mal ein Teil in Japansilber....

Beitrag Mittwoch 18. März 2015, 15:21
cavemaen Benutzeravatar
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In Japan steht man z.Zt. offensichtlich auf elexierte Ostereierfarben - zum weglaufen!

(Das hat man davon, wenn man Fische vor Fukushima fängt) :lol:

Ich habe passend zu den Großtuchel-Einbauarmaturen Adapter gefunden, in denen man Klinkenbuchsen ect. drin versenken kann.

Rudy
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Beitrag Donnerstag 19. März 2015, 14:26
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Hallo Ralf,

Gratulation! Sieht toll aus! Gibt es vorne noch eine Abdeckung oder bleibt der "Blick" auf das Innenleben erhalten?

Und wie ist das eigentlich mit der Schräglage bei Telefunken? Habe glaube ich mal gehört, dass 30 Grad wohl ohne Probleme machbar sind - sieht so aus, als wäre das genau der Winkel... ;-)
Christoph

Technik ändert sich - Gefühle bleiben!

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Beitrag Donnerstag 19. März 2015, 14:40
cavemaen Benutzeravatar
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... wenn ich mich (wieder) einmische;

die Schräglage der M15 / M15A wird begrenzt u.a. durch die Gummiandruckrolle, welche bei deutscher Schicht irgendwann nicht mehr von der Capstanwelle zurückschwenken kann und der schräg angebrachten Zugmagnete, deren Kräfte und Wirkungswege dagegen stehen.

R.

Beitrag Donnerstag 19. März 2015, 22:31
Bricksounder Haudegen
Haudegen

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Hallo Christoph,

Danke für's feedback, vorne bleibt es erst mal offen...

die Schräglage ist so knappe 30 Grad, und ich betreibe die Maschine(n) schon länger (gut 1Jahr) in dem Gestell
lediglich die Holzumhausung ist erst um die Jahreswende drumrumgekommen.

ich habe das auch mal mit Kai Hilpert diskutiert, der mir erklärte "ist von Telefunken halt nicht vorgesehen" daher
war von Kai auch keine Empfehlung zu bekommen.

aber ich spiele die Maschinen durchaus regelmäßig, natürlich nicht wie beim Rundfunk, aber ich würde sagen 3-5 Std. pro Woche
sind es schon ... bei mir läuft kaum ein Fernseher aber fast jeden Abend ein Band ... hab aber auch noch Studers :D

ich stelle keinerlei Probleme fest, fahre ausschließlich internationale Schichtlage, aber auch die dt. Schichtlage wäre händelbar
die Federn für den Rückfall der Andruckrolle sind ja einstellbar. Sehr viel steilere Anstellwinkel oder gar senkrecht geht aber dann
sicher nicht mehr ... dafür ist die Lagerung der Capstanwelle auch nicht ausgelegt ...

viele Grüße
Ralf

Beitrag Freitag 20. März 2015, 21:46
revfan Lebende Forenlegende
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Hallo,

ich weiß gar nicht, was Ihr gegen die Großtuchelstecker/Buchsen habt. Ich fiinde die bei stationären, quasi fest verkabelten Geräten klasse.

Sie sind ergonomisch sehr angenehm, der Kontakt ist sicher und der Schraubverschluss ist für mich besser zu "handeln" als die manchmal - in jeder Preisklasse - hakelnden XLR Buchsen. Ich habe sowieso den Eindruck, dass auch die XLR/Cannon es außer bei Mikros und Lautsprechern nicht mehr lange machen werden und mehr und mehr durch 6,3 Klinke und SubD ersetzt werden, wobei ich mich aber auch täuschen kann.

Sicher sind die Großtuchel schwer zu bekommen und teuer. Sie brauchen auch ordentlich Platz, der aber bei den älteren Geräten, in denen sie verbaut sind, auch vorhanden ist. Wenn man also einen Eingang/Ausgang nicht häufig anders belegt, warum die Teile dann herausnehmen ? Wenn ich eh löte, kann ich auch an ein XLR-Kabel einen Großtuchelstecker anbringen und die Buchsen im Gerät belassen. Die sind doch noch gut.

revfan

Beitrag Samstag 21. März 2015, 12:00
hugohabicht Lebende Forenlegende
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Wenn man überall sonst XLR hat ist Tuchel halt nicht praktisch. Ich habe für (analoge) Audiosignale nur XLR. Wenn ich ein Gerät bekomme daß kein XLR hat kommt ein Adapter auf XLR dran. Dann kann man problemlos alles umstecken.

Beitrag Samstag 21. März 2015, 17:54
revfan Lebende Forenlegende
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Hallo Hagen,

soweit so klar.

Aber wenn ein Gerät eben mal kein XLR hat (bei mir hat Vieles symmetrische 6,3 mm Klinke, die zwei Plattenspiele, CD-, SACD- Player und andere Heimgeräte wie die A77 usw cinch und 3 Bandgeräte Großtuchel) und man es extra umbauen müsste, warum denn dann kein Adapterkabel löten ? Ist jedenfalls billiger und geht schneller, als die Anschlussleiste am Gerät selbst zu ändern, was nachher nicht immer so toll aussieht wie hier bei Ralf :-) :-)

Außerdem finde ich die Großtuchelstecker klasse (s. oben) .

revfan

Beitrag Sonntag 22. März 2015, 17:44
hugohabicht Lebende Forenlegende
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Was Du für Stecker nimmst ist (fast) egal. Hauptsache alle Stecker eines Signaltyps in Deiner Bude sind gleich. Ich hatte hier auch Studer Teile vom ORF mit erstklassigen Lemo Steckern drin. Alle durch (minderwertigere) XLR ersetzt.

Adapter basteln oder Anschlussfeld umbauen hängt davon ab für wie wichtig man den Originalzustands des Gerätes hält und welchen Maschinenpark man zur Verfügung hat ;-) . Ich bastel auch (fast) immer Adapter.

Außerdem finde ich die Großtuchelstecker klasse (s. oben) .

Ich glaube vor allem die ebay Verkäufer finden diese Stecker klasse :lol:

Beitrag Sonntag 22. März 2015, 21:49
Bricksounder Haudegen
Haudegen

Beiträge: 243
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sorry Tuchel ist halt "out"

so plakativ das auch klingen mag ... ist wohl so

die Audio-Welt hat XLR zum Standart erklärt ... für "symetrisch" wird der "Stereoklinkenstecker" in der Studiotechnik noch verwendet
die Lemo-Stecker sind qualitativ sehr viel hochwertiger ... aber halt auch ebensoviel teurer... daher kaum verbreitet (ausser beim ORF)

die meisten modernen Audiomeßgeräte sprechen XLR

für mich habe ich in meiner "Versuchs und Probierecke" ein Steckfeld aufgebaut um die gängigen Stecker stöpseln zu können
Tuchel ist aber nicht dabei

@ Arno ... Du kannst meine ganzen abgewrackten Tuchelsteckfelder haben
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Beitrag Sonntag 22. März 2015, 22:32
cavemaen Benutzeravatar
Lebende Forenlegende
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Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Arno; nimm sie - sonst mache ich das!

Tuchel werden nun nach über 70 Jahren neu nicht mehr gefertigt.

Die erste AEG K1 hatte diese Industriestecker schon, HF-dicht, Zugfest und mit selbstreinigenden Kontakten.

Bei XLR-Nachbauten aus asiatischen Fischfabriken rate ich zur Vorsicht, da diese aufgrund Fertigungsabweichung Probleme machen können und mit zum Ruf der Geräte von Ulf Behringer beigetragen haben.

Bei mir sind die Großtuchel in der Festverkabelung und Truhen noch drin, als Steckfeld habe ich auch Lemosa, dahinter XLR.

Rudy

Beitrag Montag 23. März 2015, 14:08
9146 Doppel As
Doppel As

Beiträge: 79
Wohnort: Eupen / Belgien
Hallo,

wenn ich meine Meinung hier aufzeigen darf:

Großtuchel ist in Punkto Qualität wohl kaum zu überbieten. Robust und wie >Cavemaen< ebenfalls richtig sagt "HF-dicht, Zugfest und mit selbstreinigenden Kontakten". Alles Eigenschaften die man unbedingt braucht!
Auch wenn die ganze Welt inzwischen auf XLR umgestellt hat, so muss das nicht der Weisheit letzter Schluss sein (Oder ist alles Neue richtig?).
Und, was habe ich damit zu tun was draußen für aktuell gehalten wird? Dafür gibt es doch Adapterkabel. Ruck-Zuck selbst gemacht wenn ein neues XLR-Gerät hinzu kommt.
Ansonsten würde ich eher, falls es einfach machbar ist, ein XLR bestücktes Gerät umrüsten auf Grußtuchel, aber NIE umgekehrt. Schon um den historischen Aspekt beizubehalten. Und wie gesagt, wegen der Qualität sowieso.
Mehr ist doch nicht angesagt damit es funktioniert. Oder sprechen wir von Nagras und Stellöxen? OK, da muss man eher mal flexibel sein weil man damit unterwegs ist und gegebenenfalls irgendwo andocken muss können. An die beschissene XLR-Welt.
Oder trägt wer die A80 oder M15 unterm Arm spazieren und muss dann auch immer wieder mal draußen andocken...

Bei mir gibt's folglich nicht nur fast ausnahmslos analoge und somit historische Studiotechnik, sondern selbstverständlich auch die passende, ebenfalls nicht zu überbietende, alte Verbindungstechnik.

Dies ist meine Sicht der Dinge. Aber jeder macht es natürlich nach seiner Fasson.

Gruß

JR

Beitrag Montag 23. März 2015, 16:33
revoxidiert Foren As
Foren As

Beiträge: 52
Wohnort: 58285 Gevelsberg
Hallo 9146 / JR

stimme mit Deinem Beitrag voll überein.

Die Aussage von Cavemann , das keine Großtuchelstecker mehr
hergestellt werden stimmt so nicht.

Hier eine Bestell-Adresse : http://www.esto-stecker.de / binder-steck ... 690 . html


Gruss
Wolfgang

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