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STUDER 727 Fieben / Summen auf LS Monitoren

Fragen und Antworten zur Technik bei STUDER Geräten...

Moderator: Administratoren


Beitrag Dienstag 16. Januar 2018, 20:36
KLANGKASTEN Jungspund
Jungspund

Beiträge: 13
Liebe Studer Freunde,

ich habe ein kleines technisches Problem, welches ich gerne lösen würde.

Wenn ich meinen Studer 727 an den Vorverstärker anschließe und über die Monitore abhöre ist ein relativ unangenehmer Summton über die Monitore zu hören.
Der Ton ist zu hören, sobald ich den Studer anschalte, der Vorverstärker muss nicht angestellt sein - er ist somit im Pegel von der eingestellten Lautstärke unabhängig.

Der Ton erscheint über einen Kanal zu kommen und zwar den rechten.


Insgesamt ist er meist über die Musik maskiert, aber doch bei Ruhe deutlich hörbar.
Es ist kein 50Hz Brummen, könnte aber ein vielfaches der Netzfrequenz sein.

Bei den Geräten handelt es sich um Folgende Kette:
Studer 727 über Cinch (selbst gebaut) an:
Burmester 785 Tape 1 in
Output mit Cinch / XLR Adaptern (selbst gebaut) an Spendor Aktiv Monitore.

Der 727 war zum Laser Service beim Studer Techniker, dieser hatte am Player den Fehler nicht messen können, so meinte er.

Über den Kopfhörer Ausgang ist der Ton nicht zu hören.

Werden weitere Infos benötigt?

Ich bedanke mich für weiter führende Tips!!

P.S.:

NACHTRAG:

Ich habe das Cinch auf verschiedene Eingänge des VV gesteckt,
ein Kabel am Verstärker rechts links umgesteckt,
am CD player rechtl, links umgesteckt,
am CD player auf den variablen Cinch Ausgang gesteckt,
den VV vom Netz abgezogen.

Der Ton ist trotzdem zu hören, wenn der CD player angestellt ist.

Es ist ein bisschen, wie ein leiser Testton, der Erinnerung nach wie ca. 650Hz....

NACHTRAG 2:

Habe den A727 jetzt erneut mal an mein Sound Devices angeschloissen, mittels Cinch - XLR adaptern und dort taucht das Summen nicht auf.
Offensichtlich hängt es mit der Verbindung zum VorVerstärker zusammen.
Diese Verbindung hat leider auch ein Netzbrummen - ist mir gerade über Kopfhörer aufgefallen.

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Beitrag Mittwoch 17. Januar 2018, 14:05
dago Haudegen
Haudegen

Beiträge: 261
Wohnort: Obersulm
Versuche mal den 0-Leiter (grün-gelb) mit Kabel auf das Gehäuse des A727 zu legen.

Kannst du ja testweise einfach mal ranhalten.

Grüße
Rainer

Beitrag Mittwoch 17. Januar 2018, 14:58
KLANGKASTEN Jungspund
Jungspund

Beiträge: 13
Hallo Rainer,

äh, den Schutzkontaktleiter? Von wo soll ich den genau nehmen?

Beitrag Mittwoch 17. Januar 2018, 15:25
cavemaen Benutzeravatar
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... oder ein Paar Symetrie-Übertrager benutzen.

Grundvoraussetzung bei HiFi und Musikeranalgen ist, dass alle an der gleichen Phase betrieben werden, da sonst die Differenz der 3 Phasen hörbar werden kann.

Rudy

Beitrag Freitag 19. Januar 2018, 22:10
KLANGKASTEN Jungspund
Jungspund

Beiträge: 13
... oder ein Paar Symetrie-Übertrager benutzen.


Das würde bedeuten, ich müsste das Signal an dem Vorverstärker symmetrieren?
Das ist ein recht hoher Aufwand, oder?

Grundvoraussetzung bei HiFi und Musikeranlagen ist, dass alle an der gleichen Phase betrieben werden, da sonst die Differenz der 3 Phasen hörbar werden kann.


Auch, wenn das in anderen Foren auf die eine oder andere Weise diskutiert wird und ich verschiedenes dazu gelesen habe, bräuchte ich leider dazu eine praktische Erläuterung, wenn das möglich ist. Danke. :)

Beitrag Samstag 20. Januar 2018, 13:07
Alfred Trippel As
Trippel As

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KLANGKASTEN hat geschrieben:
... oder ein Paar Symetrie-Übertrager benutzen.


Das würde bedeuten, ich müsste das Signal an dem Vorverstärker symmetrieren?
Das ist ein recht hoher Aufwand, oder?

Grundvoraussetzung bei HiFi und Musikeranlagen ist, dass alle an der gleichen Phase betrieben werden, da sonst die Differenz der 3 Phasen hörbar werden kann.


Auch, wenn das in anderen Foren auf die eine oder andere Weise diskutiert wird und ich verschiedenes dazu gelesen habe, bräuchte ich leider dazu eine praktische Erläuterung, wenn das möglich ist. Danke. :)



Hallo,

der A727 hat doch auch Trafosymmetrierte XLR-Ausgänge. Nimm doch mal diese via Adapter auf Cinch an den VV. Hierzu verwendest du PIN 2 und 3 (Masse) vom XLR-Stecker! Der Pegel wird dann etwas höher sein, dass Brummen könnte aber weg sein. Was auch hilft bei reiner Cinchverbindung ist ein "NF-Entstörfilter/Masseentkoppler 1:1" siehe Reichelt.de!

Gruß Alfred

Beitrag Samstag 20. Januar 2018, 14:07
KLANGKASTEN Jungspund
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Beiträge: 13
Hallo Alfred,

vielen Dank.
Sobald ich Zeit habe, probiere ich es mal aus.

Dann gebe ich wieder Bescheid.

Beitrag Samstag 20. Januar 2018, 18:32
cavemaen Benutzeravatar
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Wenn ein sym. Gerät mit einem asym. betrieben wird und dennoch Störgeräusche auftreten, kann es an der Masse liegen, oder auch am Defekt an einem Gerät.

Von Übertragern aus Bastel-Shops rate ich ab, da diese oft aus China kommen, zu kleinem Kern haben und "wilder Wickelei" schlechte Daten mit negativem Klangergibnis.

Versuche einen Kopfhörer an die XLR-Ausgänge zu halten (nur Pin 2+3) und höre ab, ob das Signal sauber herauskommt.

Falls nicht, melde Dich wieder.

Rudy

Beitrag Samstag 20. Januar 2018, 21:34
KLANGKASTEN Jungspund
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Beiträge: 13
Hallo Rudy,

danke für die Unterstützung.

Versuche einen Kopfhörer an die XLR-Ausgänge zu halten (nur Pin 2+3) und höre ab, ob das Signal sauber herauskommt.


- würde es für den Test, den Du vorschlägst auch genügen, ein XLR Gerät anzuschließen und zu hören, ob da was fiebt? Oder ist es Sinn der Übung, den Schirm auszulassen?
Im Übrigen, habe ich ja bereits umgekehrt, die Cinch Signale über einen Cinch XLR Adapter am professionellen Tongerät benutzt und kein Störsignal festgestellt. Keine Ahnung, ob das schon ein Hinweis gibt?

Beitrag Sonntag 21. Januar 2018, 13:31
dago Haudegen
Haudegen

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Wohnort: Obersulm
KLANGKASTEN hat geschrieben:
Hallo Rudy,

danke für die Unterstützung.

Versuche einen Kopfhörer an die XLR-Ausgänge zu halten (nur Pin 2+3) und höre ab, ob das Signal sauber herauskommt.


- würde es für den Test, den Du vorschlägst auch genügen, ein XLR Gerät anzuschließen und zu hören, ob da was fiebt? Oder ist es Sinn der Übung, den Schirm auszulassen?
Im Übrigen, habe ich ja bereits umgekehrt, die Cinch Signale über einen Cinch XLR Adapter am professionellen Tongerät benutzt und kein Störsignal festgestellt. Keine Ahnung, ob das schon ein Hinweis gibt?


Den Schutzkontakt kannst du an jeder Steckdose abgreifen. Einfach ein Kabel von den silbernen Klammern an den A727 verbinden.
Wie Rudy schon sagte. Masseproblem.

Beitrag Sonntag 21. Januar 2018, 14:09
heinzmen Benutzeravatar
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das ist KEIN Masse Problem .... da ist wohl der AusgangsAmp defekt....

Beitrag Sonntag 21. Januar 2018, 19:23
KLANGKASTEN Jungspund
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Beiträge: 13
Hallo und danke für den Beitrag;

da ist wohl der AusgangsAmp defekt....




Kurze Frage: der Studer Techniker hat aber keinen Defekt messen können und wenn ich die fiependen Cinch Anschlüsse direkt an mein Filmtongerät (Sound Devices 744T) per XLR (Adapter) anschließe ist der Defekt nicht zu hören.
Der Vorverstärker wiederum hat das Porblem mit anderen Geräten nicht.
Ich habe gerade ein massives Brummproblem auf meinem Moving Coil Eingang, seit ich meinen SME Tonarm zur Revision hatte , bei der das Innenkabel neu verlegt wurde.
Ich meine aber, ich hätte den CD player schon einmal angeschlossen haben, ohne dass der Plattenspieler dran war.
Es scheint, ich müsste langsam mal die Tips abarbeiten, aber in welcher Reihenfolge?
Ich werde mal, wenn ich etwas Zeit habe den 727 an einem anderen Verstärker betreiben, vielleicht führt das ja eweiter?!

Kurzer Nachtrag: ansonsten hat aber der Tuner das Problem nicht.
Einen anderen Tape Eingang habe ich bereits auch probiert.
(Der Verstärker ist aus Zeiten VOR der CD Zeit, zum Anschluss kommen nur TAPE 1 und TAPE 2 in Frage; ich war aber immer davon ausgegangen, dass der Line Pegel aus Tape Deck und CD player sich einigermaßen entsprechen und dies kein Problem ist)

Beitrag Sonntag 21. Januar 2018, 20:40
cavemaen Benutzeravatar
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In der Studiotechnik hatte man sich mal auf die symetrische Kabelführung und dem Pegel +6dB an 600 Ohm geeinigt.

Schließt man jetzt sym. Studiotechnik mit 1,55V Pegel (1,55V sind +6dB) an, kann es immer zu Problem kommen.

Der Ausgang von HiFi kann von 0,5 bis 0,7V reichen und mit Adapterkabeln kann man sich böse Brummschleifen holen, Kapazitätsunterschiede and many more.

Daher empfehle ich stets folgende Lösung(en):

Bei XLR ist
Pin1 = Außenschirm vom Kabel
Pin2 pos. Signal (weiß) kommt auf Chinch Mittelstift
Pin3 neg.Signal (braun) auf Chinchgehäuse, hier aber den XLR Kabelschirm weglassen, da man hier sich Störungen einfängt!

Musiker legen Pin3 fast immer auf den Schirm aus Sicherheitsgründen, können aber bei DI-Boxen diesen Massepunkt öffnen!

Das Desaster kann man vermeiden, indem man Symetriertrafos nimmt, so bleiben sogar Soundkartensignale sauber.

Tipp am Rande; billige Übertrager aus Versandhäusern taugen wenig und nehmen Dynamik mit Pegel weg!

Achte bitte auch darauf, dass alle Pin's im XLR-Stecker Kontakt zum Gerät haben, da Billigstecker oft Qualitätsabweichungen in Form von zu dünnen Stiften haben, die Buchsenbleche zu groß sind und auch bei Chinch hängt oft der Pin in der Luft, aber auch schon mal der Massering und man sucht sich blöde...
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Beitrag Montag 22. Januar 2018, 19:30
heinzmen Benutzeravatar
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OK, macht ihr mal....

Beitrag Donnerstag 25. Januar 2018, 22:42
KLANGKASTEN Jungspund
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Beiträge: 13
So, hatte die Tage zu tun und bin jetzt erst dazu gekommen, der Sache weiter nach zu gehen.

1. Spendor Monitore über XLR direkt angeschlossen = KEIN fiepen
2. Spendor Monitore über Cinch auf XLR Adapter (selbst gelötet mit Sommer Cable und Neutrik XLR / Rean Cinch) an Cinch angeschlossen (sowohl var. als auch fix) = fiepen ABER um Einiges leiser, als wenn der Burmester noch dazwischen hängt.
3. CD player (Cinch fix) an Braun R4 Receiver / K+H SB280 Endstufe angeschlossen = kein fiepen. Letzterer Test war an einem anderen Stromkreis.

Kleine Anmerkung noch: bei dem Studer CD player pfeift auch das Netzteil, also direkt ohne Verstärkung, hörbar wenn man neben dem Gehäuse steht. Etwas höhere Frequenz und leiser, als das fiepen aus dem LS. Das Neztzteilfiepen hatte auch der Techniker damals festgestellt, aber meinte, das zu ändern, würde teuer, weil das hieße, den Trafo zu wechseln...

Ich weiß, das ist etwas schwer per Ferndiagnose, das blöde ist ja nur, dass das Gerät beim Studer-Techniker war und der nix messen konnte. Deshalb sitze ich etwas hilflos hier. Und würde mich freuen, wenn ich das Problem lösen könnte, denn dieser Ton bohrt sich schon durchdringend ins Gehör, auch wenn er relativ leise ist.

Beitrag Freitag 26. Januar 2018, 08:57
Alfred Trippel As
Trippel As

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Hallo,

also bei
1. darf es auch kein fiepen/Brummen geben, solange die Kabel richtig gelötet sind.
Das Nutzsignal ist von der Masse des Gerätes getrennt!!!!!!!!

bei
2 (PIN 1 darf im XLR Stecker nicht verbunden sein) dann sollte auch kein Brummen entstehen
3 ist im Prinzip immer die Gefahr einer Brummschleife gegeben. siehe hierzu auch https://de.wikipedia.org/wiki/Erdschleife.

Deswegen nochmals der Hinweis auf mein Posting weiter oben!

Das leichte Brummen des Netzteil wird möglicherweise bei der Cinchverbindung mit übertragen, auf keinen Fall bei der symmetrischen Verbindung via XLR.


Gruß Alfred

Beitrag Freitag 26. Januar 2018, 17:54
cavemaen Benutzeravatar
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Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Der Besitzer unseres Tanz-Cafe's wandte sich mal vertrauensvoll an mich mit dem Problem, dass immer wenn die Tanzfläche voll sei und die Lautstärke erhöht würde, dann hätte seine Anlage heftige Aussetzer.

Stimmt.

Der bei Veranstaltungen vorgeschriebene Limiter wurde schon dreimal zum Hersteller geschickt, ohne dass Fehler festgestellt wurden, ohne Limiter lief seine Anlage einwandfrei.

Grund:

Billige XLR-Stecker (Weibchen / Female) waren nicht maßhaltig gefertigt und saßen zu locker im Gerät. Auch die damals verbauten Männchen (Male) hatten viel zu dünne Stifte.

So Leute, nun sucht mal den Fehler / Dackelkonvakt!
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