Start Andere Hersteller Telefunken AEG K8 technik der steinzeit:-))

AEG K8 technik der steinzeit:-))

Alles zum Thema "Fragen und Technik" bei professionellen Studio- und Tonbandgeräten der Firma Telefunken

Moderator: Administratoren


Beitrag Samstag 5. Oktober 2013, 17:23
studer289 Trippel As
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Grüezi hier folgen nun bilder meiner neuen K8 (Koffermodel 8)

Viel spass!! :lol: :lol:
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Beitrag Samstag 5. Oktober 2013, 18:23
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Gratuliere!

Der aufgepinselte Lack stört, aber dieser technische Meilenstein zählt.

Habe noch Tonköpfe aus der Zeit, sind welche im Kopfträger?

Hast Du auch die AW-Verstärker mit dazu bekommen? Meist fehlen die und wurden aus der Not heraus umfunktioniert.


Rudy
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Beitrag Samstag 5. Oktober 2013, 18:24
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So sah damals (1949) die Schaltung aus:
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Beitrag Samstag 5. Oktober 2013, 18:30
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Die Lackierung im Original war ein hellgrau, später kam ein sandgelb für die AEG AW-2 ab 1953.

Die nach dem Brand auf der Funkausstellung 1936 rasch nachgebaute Maschine war unlackiert.

Hier der AW-Verstärker:
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Beitrag Samstag 5. Oktober 2013, 19:03
studer289 Trippel As
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Grüezi Rudy und hallo alle zusammen!! :D

Die original verstärker waren leider nicht mit dabei,und die blechkiste für das laufwerk fehlte leider auch.
Die neue sperrholz-birken-kiste ist mein eigenbau,und soll noch einen grauen anstrich bekommen.( RAL 7038 achatgrau)
Auch das laufwerk soll neu gemacht werden,jedoch möchte ich das laufwerk zuerst testen(falls die motoren futschi sind
bringt mir auch der neuanstrich nichts....

Das laufwerk war in eine hässliche mdf-kiste verpackt,und ohne zugang für die (oiler) der motoren.
So hatte der eine motor (wickelmotor links) einen total lager-klemmer :( er ist nun aber wieder auf gutem wege!

Der kopfträger ist leider auch nicht ganz original bestückt,lösch und aufnahme köpfe scheinen original zu sein,
der wiedergabe kopf ist aus einer 36er revox.Köpfe und teile.....Danke für den angebot Rudy....habe ich jedoch noch selbst.

Herzliche grüsse ins wochenende

Clemens

Beitrag Samstag 5. Oktober 2013, 19:25
studer289 Trippel As
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Und hier noch zwei bildli :lol: :lol:

Bild eins.. ist meine private T9 mit einer freundin, die sich nur für die T9 in dieses kleid geworfen hat :lol:
Das bild ist absichtlich in schwarz-weiss gehalten... :lol: :lol:

Bild 2....vorne M10 im hintergrund T9
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Zuletzt geändert von studer289 am Mittwoch 9. Oktober 2013, 12:13, insgesamt 2-mal geändert.

Beitrag Samstag 5. Oktober 2013, 23:44
revfan Lebende Forenlegende
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Hallo Clemens,

Deine Steinzeit ist auch heute noch sehenswert, ein wirklich schön erhaltenes T9 und das K8 sieht man auch nicht oft.

revfan

Beitrag Sonntag 6. Oktober 2013, 13:48
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Stimmt, die kennt kaum jemand.

Mir wurde mal eine geschlachtete K8 angeboten, quasi nur die Frontplatte mit beiden Wickelmotoren und gefleddertem Tastensatz incl. Rostschäden durch Regen für 500,-DM.

Meine letzte T9u stereo mit V86 / V87 Verstärkersatz für 2.000,-€ nach Fernost.

Wegen der AW-Verstärker der K8 werde ich mal einen Bekannten scharf machen, der regelmäßig auf Radiobörsen ist und auch in Osteuropa rumschaut.

Dort hat er seine EMT R80 und RRG-Plattenabspielmaschinen gefunden...

Meine AEG AW-2 von 1953 steht z.Zt. bei einem älterem Restaurateur, der sich mit fast 80 Jahren damit geistig noch recht fit hält.

Rudy
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Beitrag Dienstag 8. Oktober 2013, 18:50
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Konnte im alten ARD-Braunbuch folgendes recherchieren:

Der AEG V46 für Wiedergabe wurde ab 1947-1948 entwickelt.

Der Aufnahmeverstärker hieß dazu V47A.

Die Fa. Assmann baute 1948 einen Verstärker Typ V47B, der damals schon 15KHz konnte!

Dann kam der V52 als Leitungsverstärker mit bis zu 3,1V Ausgangsspannung dazu und der V53 als 6W Endstufe, welche vermutlich im Bild des Koffergerätes zu sehen ist.

Erst 1951 kam der V66 Aufnahmeverstärker und die umschaltbare Version V66u 1954.

Erst 1956 kam der V67-38 hinzu, da man die Bandgeschwindigkeit von ursprünglich 76cm auf besagte und bis zuletzt üblichen 38cm herabsetzen konnte.

Aber zum Thema K8 habe ich folgenden sehr interessanten Link mit Bildern und Schaltungen zum Projekt K8 gefunden:

http://www.google.de/imgres?client=fire ... 3,s:0,i:89

Rudy

Beitrag Mittwoch 9. Oktober 2013, 10:57
dago Haudegen
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studer289 hat geschrieben:
Und hier noch zwei bildli :lol: :lol:

Bild eins.. ist meine private T9 mit einer freundin, die sich nur für die T9 in dieses kleid geworfen hat :lol:
Das bild ist absichtlich in schwarz-weiss gehalten... :lol: :lol:

Bild 2....vorne M10 im hintergrund T9


.. das mit der Freundin war erkennbar an der Weinflasche im Hintergrund ! Vorbereitung ist alles ?! .... ;-)

Grüße
Rainer

Beitrag Mittwoch 9. Oktober 2013, 11:14
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... und ich dachte, die Maschine sei die Freundin.

Aber im Hintergrund erkenne ich einen aktiven Abhörlautsprecher von Nagra!

Beitrag Mittwoch 9. Oktober 2013, 12:22
studer289 Trippel As
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Hallo zusammen :D

Es ist eine..freundin aber nicht meine freundin,meine freundin hats nicht so gerne wenn man sie fötelet... :lol:

Habe das foto entfernt,nicht wegen euch,und versteht mich bitte nicht falsch...... ;-)

Lieber Rudy ja es ist der aktivmonitor zur nagra 3,und etwas weiter vorne steht noch ein heco p4000..

Herzliche grüsse Clemens

Beitrag Mittwoch 9. Oktober 2013, 18:25
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Danke Clemens, Gruß zurück!

Von den Heco habe ich schon viel gehört, haber noch keinen abgehört.

1979 hörte ich mal bei der Europawelle Saar die mannshohen Telefunken O85, in denen der 35W Röhrenverstärker V69 eingeschoben war.

Meine Moderation wurde mit einem MD421 über einen V76 auf eine Telefunken M10 aufgenommen, klanglich echt geil !!

In Frankfurt stehen jetzt überall Genelec 1029. Der Telefunken O86 überzeugte mich nicht und so stellte ich mir zu Hause die aktiven Philips MFB 541 hin, die nun taube Kondensatoren und so wenig Bass haben.

Die aktiven Studiomonitore Sennheiser VKL hatte ich rasch wieder draußen, die plärrten ganz übel so wie jetzt meine JBL L100 Century.

Diese beiden JBL und ein Paar Bose 301 sollen jetzt weg, das Paar zu 150,- an Selbstabholer.

Bis dann mal wieder...

Rudy

Beitrag Mittwoch 9. Oktober 2013, 21:20
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Genelec 8260 APM mit Einmesskit, die wären's, - wenn da nicht der Preis wäre :o :o :o :o

revfan

Beitrag Donnerstag 10. Oktober 2013, 13:14
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Beim HR im Studio Kassel steht eine nagelneue Monitoranlage von Fostex professional, die ich im Internet nirgens finden konnte und einen Listenpreis von knapp 6.000,-€ haben sollen.

Davon nutzt man dort nur die aufgehängten Mittel und Hochtonsysteme, da der Bass sonst durch andere Studios wummern soll.

Meine Traumboxen wären die großen ME Geithain RL901...

http://www.me-geithain.de/index.php/de/ ... her/rl901k

Aber wofür, um etwa schlecht gesendete Dateien anhörbar zu machen?? :?

Rudy

Beitrag Donnerstag 10. Oktober 2013, 19:20
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Bevor ich vom Thema abschweife, hier ein Video über die Telefunken M5c.

Kurzer Rückblick:

Das Magnetophon 5 entstand um 1960 (widersprüchliche Informationen; 1958-1962) und stellte den Gegenpart zur T9 her, die doch recht untransportabel war.

Die erste Röhrenversion in Mono hatte 3 Geschwindigkeiten; 76-38-19cm über ein Reibradgetriebe bewegte Tonwelle, die erst zugeschaltet werden mußte, um Flachstellen des geschalteten Zwischenrades zu vermeiden.

Ab der M5A wurde ein Papstmotor verbaut mit nur 2 Geschwindigkeiten und modernisierter Röhrentechnik.

Die M5B hatte Transistorkarten, welche aber nicht stabil liefen und es erfolgte rückwirkend ein Umbau fast aller M5B auf M5C mit den Karten V396 / V397 - identisch mit der Technik der M10A und nachfolgenden M15.

Umgebaute M5en erkennt man an den seitlich eingesteckten Karten.

Hier ein Video einer M5C, die in korrekter Reihenfolge bedient wird. Die Modulation sieht man über einen Stereo-Lichtzeiger (Brikett) und ein aus Resten zusammengesetztes Mischpult, da neue Danner-Fader bewegt werden, welche da serienmäßig nicht reingehören, da damals alles passiv verbaut war.

Hier das Video:


Beitrag Montag 14. Oktober 2013, 16:24
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Hallo,

noch mal zur Bezeichnung K8.

Ich habe in: Friedrich Engel • Gerhard Kuper • Frank Bell; Zeitschichten: Magnetbandtechnik als Kulturträger; Chronologie der Magnetbandtechnik und ihr Einsatz
in der Hörfunk-, Fernseh-, Musik-, Film- und Videoproduktion; Erfinder-Biographien und Erfindungen; Dritte Ausgabe: 2013 (Puh, ein kürzerer Titel hätte es auch getan :o ) sinngemäß Folgendes dazu gefunden (Seiten 242ff; 243ff) - die Darstellung ist etwas unübersichtlich:

Die T8 und die K8 sind zwei verschiedene Geräte in der Fortentwicklung der K7. Die T8 wurde in Hamburg entwickelt, die K8 noch in Berlin. Die T8 erhielt ein größeres Gehäuse, so dass die Bandteller nicht mehr überstanden und mehr Kühlluftschlitze als die K8, was aber nicht konsequent durchgehalten wurde.

Für die K8 gab es zwei eigene Verstärkereinschübe, die in Gestellrahmen eines Studios passten, für die T8 sollten die V46/V47 später V46a/V47a verwendet werden (siehe oben bei Rudy).

Die K8 gab es nur mit 77 cm/sec, die T8 später auch mit 76,2 und als T8f mit 38 cm/sec und sogar als Stereovariante. Die K8 wurde von 1947 bis ca 1950, die T8 von 1947 bis ca 1952 und später auch noch als Bausätze gebaut.

Als Preise ab Werk wurden für die K8 4400 bis 6300 DM; für die T8 um die 6000 DM verlangt, wobei die Preise stark schwankten

Weiteres und eine Reihe Fotos siehe dort, gibt es als download ebook zu einem fairen Preis als pdf-datei ohne DRM

Vielleicht reichen aber schon die obigen Angaben :lol:

revfan

Beitrag Montag 14. Oktober 2013, 18:04
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Halllo zusammen ;-)

Vielen dank für die vielen infos,die maschine spielt :D einer der entstöhr-Cs rauchte aber nach 10min ab,ein feiner geruch.... :? :? wie immer ;-)

Neue infos zum erhalt meiner maschine folgen,auch möchte ich sie..da viel fehlt (verstärker usw usw....) auf stereo bauen.(gabs ja damals schon)
Habe noch einen kompletten verstärker korb einer M15,ist zwar nicht original,hübsch verpackt aber hoffentlich passend.

Die maschine ist und bleibt aber immer möglichst unverbastellt,von wegen rückbau..

Herzliche grüsse Clemens

Beitrag Montag 14. Oktober 2013, 19:58
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Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Der Verstärkerkorb M15 / M10A mit V396/97 passt perfekt zu den Köpfen, null Problemo.

Bei Vollspurlöschung muß der fette Widerstand auf V396c Kanal 2 ab, muß aber mal genau nachsehen.

Den Autor Frank Bell kenne ich persönlich, ist Fachmann für Kinotechnik und veröffentlichte schon einiges.

Das mit parallelem Bauort Berlin und Hamburg war mir neu! :idea:

Für unterschiedliche Geschwindigkeiten gab es aufsteckbare Hülsen für die Tonwelle, erkennbar am Gewinde in dieser zur Sicherung der Spannhülse.
Irgendwo rollt noch eine durch's Regal...

Die Verstärkereinschübe hatten alle das Normmaß 50cm, später mußten wir 19" schlucken...

Schon damals wurden konsequent Armaturen von Tuchel benutzt mit selbstreinigenden Kontakten!

Von zwei Telefunken Ing. erfuhr ich, dass nicht alle von Hamburg nach Konstanz wollten und daher einige Leute von Ulm und Backnang ect. an den Bodensee gingen, wo eigentlich Prozessortechnik für die Industrie entwickelt und Briefsortieranlagen gebaut wurden.

Magnetophone sollen "nur ganz nebenbei" mitgebaut worden sein mit extrem wenig Personal.

Aber schon zur Röhrenzeit sollen die Kabelbäume auf einem Nagelbrett gebunden und konturenfertig in die Laufwerke (und Mischpulte) gesetzt worden sein!

Leider habe ich aus dem Werk in Konstanz (noch) keine Bilder ernten können, was wohl am Betriebsklima gelegen haben könnte...

Rudy

Beitrag Montag 14. Oktober 2013, 20:29
revfan Lebende Forenlegende
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Hallo,

nach der zitierten Quelle war das kein Parallelbau. T8 und K8 sind verschiedene Geräte. Die K8 gab es demnach auch nie in Stereo, nur die T8 :(

revfan

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