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Frage zu M5 Tonköpfen

Alles zum Thema "Fragen und Technik" bei professionellen Studio- und Tonbandgeräten der Firma Telefunken

Moderator: Administratoren


Beitrag Dienstag 5. November 2013, 12:56
Rudolf Jungspund
Jungspund

Beiträge: 7
Hallo,

kann mir jemand aus dem Forum sagen ob die späteren Tonköpfe der Telefunken M5 Modelle (Transistor)
mit den Köpfen/Trägern der früheren Geräte (Röhren) kompatibel in den elektrischen Werten sowie auch mechanisch sind?

Habe eine frühe Version M5 (ohneA) mit Reibradgetriebe. 9,5/19/38
Welche Köpfe oder welche Trägerbaugruppen sind hier richtig, und direkt aufsteckbar und verwendbar?

Grüsse!
Rudolf

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Beitrag Dienstag 5. November 2013, 17:24
cavemaen Benutzeravatar
Lebende Forenlegende
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Beiträge: 2764
Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Die Induktivität gemessen in mH (Millihenri) blieb gleich, nur die Befestigungen wurden geändert.

Die Ur-M5 hatte die Mu-Metall Becher mit runder Grundplatte und asymetrisch angeordneten Befestigungsschräubchen M1.

Später entfielen die Abschirmbecher und es kamen Tonköpfe mit Mittelbefestigung von der M10 zum Einsatz.

Die Tonköpfe bekamen auch einen geschliffenen Ring untergeklebt und konnten in der M15 verwendet werden.

Diese Messingköpfe sind elektrisch kompatibel mit den Vacodurköpfen und abwärtskompatibel bis zur T9, K8 ect., nicht aber mit den Tonköpfen der M28 - M12 und den M20 - M21 Köpfen, die haben völlig andere Induktivitäten!

Noch Fragen?

Rudy

Beitrag Dienstag 5. November 2013, 19:19
Rudolf Jungspund
Jungspund

Beiträge: 7
Also könnte ich alles was die gleiche Brücke hat egal ob von M5A/B oder C in jedem Fall verwenden?
Vorausgesetzt das die Brücke natürlich mechanisch passt, - Steckkontakte etc.
Für meine Maschine dann nur Mono Köpfe natürlich.

Also alles in original Brücke mit original Bestückung von den M5ern geht immer.

Ist richtig so?

Grüsse!
Rudolf

Beitrag Mittwoch 6. November 2013, 14:53
cavemaen Benutzeravatar
Lebende Forenlegende
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Beiträge: 2764
Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Ja, die passen.

Der Kopfträger passt auf M5 und T9 sowie den alten Mühlen von Vollmer.

Für die M5 hat man würfelförmige Steckkontakte genommen, in der T9 dann 16pol. Tuchelleisten wie an den Röhrenverstärkern V66/67 und V86/87.

Im Wiedergabebereich kann man auf fremde Tonköpfe verwenden und den Widerstand anpassen. Bei der Aufnahme muß die gleiche Kopf-Impedanz verwendet werden, sonst kann man die nicht einmessen!

Bei Stereomaschinen mit Vollspurlöschung, muß am 2. Kanal ein gewickelter Ersatzwiderstand dran von 1,0 Ohm 2 Watt, sonst stimmt der Schwingkeis nicht und der zweite Kanal surrt, das gilt für die V66 und V86 der T9 und M10!

Achte darauf, dass keine weiteren Teile im Kopfträger fehlen.

Rudy


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