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Peakmeter an M15A anschliessen

Alles zum Thema "Fragen und Technik" bei professionellen Studio- und Tonbandgeräten der Firma Telefunken

Moderator: Administratoren


Beitrag Mittwoch 17. August 2005, 11:53
Max Jungspund
Jungspund

Beiträge: 9
Wohnort: Saarbrücken
Hallo,

ich habe mir über einen Bekannten einen NTP 177-400 Peakmeter besorgt. Ich habe einen Anschlussplan und grobe Vorstellungen wie ich das Gerät an die Bandmaschine anschliessen kann.

Meine Frage bezieht sich auf die Stromversorgung:

Ich habe keine Betriebsanleitung für die M15A und hab mir die Frage gestellt ob ich irgendwo an der Maschine 22-32V dc abzwacken kann um den NTP zu speisen. An den Eingangsverstärkern vielleicht?

Für Tips zum Anschliessen des Peakmeters wäre ich sehr dankbar.

Gruß Danke im Voraus, Max.

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Beitrag Donnerstag 18. August 2005, 16:37
PhonoMax Haudegen
Haudegen

Beiträge: 266
Wohnort: München
Lieber Max,



das muss möglich sein, denn in der M15 stehen 24 Volt = mit ausreichend Dampf zur Verfügung. Leider wird in meinen Unterlagen zur M15 (immerhin zwei Aktenordner voll) das Netzteil nie dezidiert, sondern immer nur als Blackbox beschrieben, weshalb ich nichts abschließendes zur Beschaffenheit sagen kann. Mir drängt sich aber der Eindruck auf, dass jede Baugruppe ihre eigene Stabilisierung besitzt, demnach die reichlich 24 V = offenbar unstabilisiert durch das Gerät geführt sind. Durch dieses ansonsten eher teure Verfahren verringern sich die Rückwirkungen der einzelnen Baugruppen auf die Versorgungsspannung.



Die 24-30 Volt dürften auch am Siemensverbinder für die Fernsteuerung anstehen, weshalb man sie da abgreifen, stabilisieren und den NTPs zuführen könnte. Sind die NTP 177-400 nun Lichtzeiger (der 177-300 wäre ein Stereo-Lichtzeiger, den habe ich nämlich in meiner Sammlung) oder Plasma-Messwerke?



Der Anschluss erfolgt prinzipiell am Eingang oder dem Ausgang der M15, parallel zur Modulationszuführung von der Quelle oder zur Abführung auf die beabsichtigten Senken, also Mischpult und/oder Verstärker. Dort stehen bei VA die 1,55 V an, die das NTP-Messwerk (unter 10 ms Integrationszeit) als "0dB" anzeigt, sofern es vom Vorbesitzer nicht umgeeicht wurde.



Mithilfe eines kleinen Kreuzschienenverteilers (Schaltermatrix) sollte man aber ein solches Messwerk insoweit umschaltbar einrichten, dass man Eingangs- wie Ausgangsspannungen des Bandgerätes messen kann, weil auf diese Weise Betriebseinmessungen sehr einfach durchzuführen sind.



Über Näheres ließe sich diskutieren, sofern Interesse besteht.



Hans-Joachim

Beitrag Donnerstag 18. August 2005, 17:53
panik Trippel As
Trippel As

Beiträge: 116
Wohnort: Rothrist / Schweiz

ich würde an deiner stelle die 24volt spannung bei den steckkarten abgreifen, ist in meinen augen das einfachste
mhmmm



digital ist nicht real

Beitrag Samstag 6. Juni 2009, 14:10
cavemaen Benutzeravatar
Lebende Forenlegende
Lebende Forenlegende

Beiträge: 2716
Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Die M15A hat nur 28V AC Rohspannung.

Die Entzerrerverstärker laufen mit +15 / -15V.

Da die Kontrollampen nur mit 63mA belastet werden dürfen, empfehle ich Dir ein separates Netzteil, in das Du die 28V Rohspannung abgreifen kannst.

Ein Relaise kann bei Stop den Eingang anzeigen und bei Aufnahme / Play die Hinterbandkontrolle.

Solltest Du ein HiFi-Mischpult haben und die M15A mit 600 Ohm Eingang nicht immer an haben, wirst Du den Mixer-Ausgang belasten und eine schlechtere Kanaltrennung im Pult haben!


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