Revox Musicstore

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hugohabicht
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Re: Revox Musicstore

Beitrag von hugohabicht »

Hallo Michael,

ist ja interessant. Weißt Du ob Revox die Bänder erst seit kurzem anbietet oder gibt es die schon länger?

Viele Grüße,
Hagen
.
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cavemaen
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Re: Revox Musicstore

Beitrag von cavemaen »

Ein Anbieter in Ungarn kopiert auch im großen Stil Bänder mit (unbekannter) klassischer Musik

(Bild von Internetseite des Studios):

------

EDIT: Bild durch Administration entfernt! Bitte das Thema Urheberrecht beachten und ansonsten das Bild per Verlinkung einbinden. Danke!
Bricksounder
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Re: Revox Musicstore

Beitrag von Bricksounder »

Hallo zusammen,

- die oben angebotenen Bänder werden von Volker Lange in Österreich (nähe Wien) produziert
- er hat sich eine Kopierstraße (einige A80) aufgebaut / aufbauen lassen ... federführend hat technisch Andreas Kuhn unterstützt
- Herr Lange hat vor ca.3 Jahren damit begonnen Aufnahmen von Hr. Brunner-Schwer (bzw. dessen Rechtsnachfolger) zu lizenzieren
(Anmerkung: ich konnte mal eine Aufnahme von Oskar Peterson anhören ... klingt gut ... aber nicht so wirklich mein's)
- er hat diese Bänder und ein paar andere dann auf der High End 2013 angeboten
(damals noch als "Division" seiner Firma Lutz Precision)
- seither hat er sein Programm langsam etwas ausgebaut (u.a. Hans Theessink und jetzt eine Bert Kämpfert)
- er hat angebl. jede Menge Lizenzmöglichkeiten und im Ausland kaufe man in großem Stil seine Bänder .... hmm lassen wir's mal so stehen
- jetzt sucht er offensichtlich Vertriebspartner ... REVOX scheint einer davon zu sein ... Partner ist wohl auch Herr Schwäble (Eternal Arts)
- im letzten Jahr war er auch auf der AAA vertreten ... mal sehen ob er dieses mal wieder dabei ist ???
- aktuell heißt die eigene Vertriebsfirma Horch House: http://www.analogarts.net/

- das Repertoire ist nach wie vor noch recht "überschaubar" .... vlt. kaufen zu den Preisen doch nicht ganz soooo viele Leute ein Masterband???

soviel zur Sachlage
________________________________________________________________________________________________________________________________

nun zu meiner persönlichen Erfahrung:

ich habe auf der Highend 2013 spontan meinen Freund Uli Apel (Toning.) gebeten: "Bring mir doch "Move von Tommy Schneider" mit"
getreu dem Motto: "no risk ... no fun"
gesagt getan: Uli kam tags nach der Messe mit dem Set (2 Bänder zusammen 300 Euronen) vorbei
er hat auch die gleichnahmige CD dabei gehabt
nun haben wir das getan, wozu auch eine große Media-Ladenkette rät: wir haben verglichen, genauer gesagt analysiert
CD und Band lieferten auf dem R&S UPP400 Audio-Analyzer exakt die gleichen "Bilder"
klassisch abrupter Signalabfall um 21-22 khz (das 16Bit-ENDE)
"hörbar" war demzufolge auch kein Unterschied

hmmm ... mit Kopien von Masterbändern sollte sich aber doch ein hörbarer "Klangewinn" einstellen

... ich habe Herrn Lange meinen Unmut mitgeteilt, CD-Daten auf Band überspielt seien doch wohl keine 300 Euro wert ?!?!?
... Herr Lange hat nicht lange gefakelt und mir den Kaufpreis erstattet ... ok soweit sehr fair
... die Bänder dürfe ich behalten ... also kann ich nur nochmal sagen "fair"

es muß aber wohl Bänder geben die sehr wohl von orginalen Analogen Mastern recorded werden ... und dann wohl auch
etwas besser klingen ???? ....
für mich gibt's aber in dieser Sache keinen "Risk" mehr ... wohlwissend das ich damit die Chance auf "more fun" verstreichen lasse

viel bla bla und Details ... aber vlt. doch für den einen oder anderen interessant?

ein "guats Nächtle" wünscht Euch
Ralf
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Re: Revox Musicstore

Beitrag von Bricksounder »

Nachtrag,

Tommy Schneider's Move ist ja eine recht aktuelle Produktion
... somit vermutlich auch digital produziert, aber doch wohl sicher höher aufgelöst als 16bit 44,...kHz ???
damit müsste auch eine Bandkopie produzierbar sein, welche den abrupten Signalabfall bei 21-22 kHz NICHT erzwingt ???
... und solche Bänder sollten dann (auch bei Urväterlich digitaler Produktion) "besser" klingen ???

fragende Grüße
Ralf
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cavemaen
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Re: Revox Musicstore

Beitrag von cavemaen »

Interessant!

Dabei fällt mir folgendes ein; denkt mal darüber nach, welche Aufnahmen aus welcher Zeit Ihr gut fandet und gerne hört...

Das waren sicher Aufnahmen aus den 1960er und 70er Jahren beispielsweise, oder noch frühere Schellackplatten, sofern vorhanden.

Teilweise hörte der Frequenzbereich bei 12KHz auf und es gab keine übertriebenen (plärrenden) Mitten!

An meinem Mischpult habe ich (je nach Tonquelle) 3dB Mitten weggenommen, beim Tuner und den selbsternannten "Hitradios" sogar bis zu 6dB, um das Material hören zu können.

Mein Ansatz wäre die Überlegung, ob wir überhaupt Frequenzgänge von über 16KHz brauchen?

Ein Freund von mir (Outsider-Team) hat einen Verstärker mit 50KHz Frequenzgang, aber brauchen wir das?

Macht mal den Versuch bei Euch und kappt mal die Mitten und Höhen etwas, vielleicht auch nur, um die dünnen Tiefen (sofern noch vorhanden) besser hörbar zu machen...

Früher gab es in den Aufnahmestudios und Sendeanstalten gut ausgebildete Tonmeister und Ingenieure, welche eine Partitur lesen und sebst Instrumente beherrschten, hatten die Grundlagen der Physik und Akustik studiert, wußten wie welches Instrument klingt, Standort und Wahl der Mikrofone und Geld spielte eine untergeordnete Rolle.

Solche Aufnahmen waren es, welche uns in die Plattenläden lockte und uns Alben, Singles und Maxies blättern ließen.

Mein aktueller Tip:

Mark Knopfler's Doppel-LP: Tracker (2x180g). Daraus der Titel "Beryl".

Rudy
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Re: Revox Musicstore

Beitrag von hugohabicht »

Bricksounder hat geschrieben:klassisch abrupter Signalabfall um 21-22 khz (das 16Bit-ENDE)
Kleine Korrektur: das 44.1kHz Abtastratenende.

Hast Du mal versucht z.B. 25kHz auf einer Studer A80 oder A810/12/20 aufzunehmen? Generell gilt die Überzeugung dass der Frequenzgang des (ungeschädigten) menschlichen Gehörs (in jungen Jahren) bei 20kHz aufhört; ich glaube nicht dass sich die Entwickler bei so hohen Frequenzen groß Mühe gegeben haben.
cavemaen hat geschrieben:Mein Ansatz wäre die Überlegung, ob wir überhaupt Frequenzgänge von über 16KHz brauchen?
Nein, hört man (in unserem Alter) sowieso nicht.
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Re: Revox Musicstore

Beitrag von hugohabicht »

Bricksounder hat geschrieben:... und solche Bänder sollten dann (auch bei Urväterlich digitaler Produktion) "besser" klingen ???
Subjektiv: vielleicht (hängt von Kaufpreis ab).
Objektiv: niemals.
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Re: Revox Musicstore

Beitrag von Bricksounder »

hugohabicht hat geschrieben:
Bricksounder hat geschrieben:... und solche Bänder sollten dann (auch bei Urväterlich digitaler Produktion) "besser" klingen ???
Subjektiv: vielleicht (hängt von Kaufpreis ab).
Objektiv: niemals.
sorry Widerspruch,

ich habe die CD "Jazz at the Pawnshop" - klingt gut
ich habe die gleichnahmige SACD - klingt ein kleinwenig / aber hörbar besser

Rudi hatte vor einem Jahr eine "echte" Masterbandkopie davon im Gepäck
und diese klang sofort "klar objektiv" hörbar nochmal besser

und das obwohl meine Gehörgänge auch nicht mehr die jüngsten sind...

hier war mir also ein direkter "objektiver" Vergleich möglich .... alles andere ist ja oft
nicht wirklich vergleichbar .... und ja, da könnte man schnell der Versuchung
erliegen daß, das sauteure Band ja auch viiiiiiel besser sein muß?!?!?!


Grüße Ralf
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Re: Revox Musicstore

Beitrag von hugohabicht »

Ralf: subjektiv
Messgerät: objektiv

Akustisches Ereignis aufgezeichnet sei der Master. Dieser ist schon schlechter als das akustische Ereignis. Jede Bandkopie bringt zusätzliche Verschlechterungen gegenüber dem Master. Es kann niemals besser werden.
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Re: Revox Musicstore

Beitrag von Bricksounder »

hugohabicht hat geschrieben:Ralf: subjektiv
Messgerät: objektiv

Akustisches Ereignis aufgezeichnet sei der Master. Dieser ist schon schlechter als das akustische Ereignis. Jede Bandkopie bringt zusätzliche Verschlechterungen gegenüber dem Master. Es kann niemals besser werden.
und nochmal Wiederspruch

das die Aufzeichnung "schlechter" ist als das "Orginalkonzert" ist leider nur theoretisch richtig :(
ich habe schon viele Konzerte besucht .... aber ich habe praktisch nie die optimale Hörposition im Auditorium bekommen
die Micros bekommen oft eine sehr gute "Hörposition"
- verflixt na dran ... und weit weg von Omi-Hüstel, Parfüm-overdrive-Anna und Herrn Labber-Wichtig

und eine direkte Masterbandkopie ist davon gepressten Tonträgern allein von der Hierachie wegen überlegen

but by the way, was wäre schlecht an "subjektiv" wenn's die Ohren erfreut ???
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Re: Revox Musicstore

Beitrag von Bricksounder »

hugohabicht hat geschrieben:
Bricksounder hat geschrieben:klassisch abrupter Signalabfall um 21-22 khz (das 16Bit-ENDE)
Kleine Korrektur: das 44.1kHz Abtastratenende.

Hast Du mal versucht z.B. 25kHz auf einer Studer A80 oder A810/12/20 aufzunehmen? Generell gilt die Überzeugung dass der Frequenzgang des (ungeschädigten) menschlichen Gehörs (in jungen Jahren) bei 20kHz aufhört; ich glaube nicht dass sich die Entwickler bei so hohen Frequenzen groß Mühe gegeben haben.
cavemaen hat geschrieben:Mein Ansatz wäre die Überlegung, ob wir überhaupt Frequenzgänge von über 16KHz brauchen?
Nein, hört man (in unserem Alter) sowieso nicht.
Na und da muß ich mir auch nochmal Widerspruch leisten

der abrupte Siganabfall liegt bei 21-22 kHz !!! (siehe Abtastheorem !!!)
leider finde ich das Bild des UPP nicht mehr ... müßt ich nochmal nachstellen

ja ich habe mit Uli Apel mal eine M15A mit einem SM900 eingemessen ... und wir haben dann ab 22Khz einen sanften Abfall bis 25Khz hinbekommen

Natürlich brauchen wir Frequenzgänge von weit über 16KHz
- eine gute Quelle vorausgesetzt und einen steilflankigen Studio-Equalizer ... es fehlt deutlich was wenn ich ab 16kHz alles niederbügle
(kann ich jedem gerne hier demonstrieren)
abgesehen davon geht ein hoher Frequenzgang in der Regel auch mit einer entsprechend schnellen Anstiegsgeschwindigkeit einher
und die ist klangentscheidend wenn z.B. ein Triangel kräftig angeschlagen wird
... das ist nachmeßbar + demonstrierbar

gute Nacht allerseits
Ralf
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Niederberger Jean
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Re: Revox Musicstore

Beitrag von Niederberger Jean »

@ Ralf (alias Bricksounder)

meine Erfahrungen (bin seit 1976 mit Tonaufnahmen beschäftigt und habe in den letzten fünf Jahre über 250 Live Konzerte (Blues/Jazz etc. mit prof. Camcorder gefilmt und mein Kollege macht die Audioaufnahmen mit Digital/Analog-Equipment) und kann sagen, dass eine professionelle Analogaufnahme klanglich ebenbürtig oder teils mit Digitalsysteme überlegen sein kann, vorausgesetzt die Hardware ist perfekt revidiert.
Das Beispiel eines Triangels ist m.E. mit einer analogen Aufnahme einer digitalen überlegen !
Warum gibt es immer mehr (und ich kenne einige) Toningenieure das Abmischen wieder analog machen.
Ich glaube wenn man die Vor- und Nachteile von analog und digital zu kombinieren weiss, kann man etliche positive
Resultate erreichen.
Ich bin kein Gegner von Digital und schätze beide Systeme.

Ich besuche im Schnitt zwei Live-Konzerte pro Woche (vor allem Jazz) und einige Konzerte werden ohne PA Anlage gespielt, und habe so sicher mein Hörsinn in den Jahren "trainieren" können, und weiss wie ein Sax alto/soprano/tenor etc. klingt und dies trotz meines Alters.
Zuletzt geändert von Niederberger Jean am Mittwoch 30. September 2015, 11:22, insgesamt 2-mal geändert.
Mit freundlichen Gruessen
ein Revox Studer Fan aus dem Tessin.
Bricksounder
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Re: Revox Musicstore

Beitrag von Bricksounder »

Niederberger Jean hat geschrieben:
A, Ich glaube wenn man die Vor- und Nachteile von analog und digital zu kombinieren weiss, kann man etliche positive
Risultate erreichen.

B Ich besuche im Schnitt zwei Live-Konzerte pro Woche (vor allem Jazz) und einige Konzerte werden ohne PA Anlage gespielt, und habe so sicher mein Hörsinn in den Jahren "trainieren" können, und weiss wie ein Sax alto/soprano/tenor etc. klingt und dies trotz meines Alters.
Hallo Jean,

A: so ist es ... und zwar genau "so" :-)

B: wow ... und was passiert dann mit diesen ganzen "Schätzen" ???
da könnte man doch sicher ein hochinteressantes Audio/Video Wochenende daraus stricken ???

Danke für Deine Einschätzung
Grüße in die Schweiz

Ralf
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Re: Revox Musicstore

Beitrag von hugohabicht »

Bricksounder hat geschrieben:das die Aufzeichnung "schlechter" ist als das "Orginalkonzert" ist leider nur theoretisch richtig :(
ich habe schon viele Konzerte besucht .... aber ich habe praktisch nie die optimale Hörposition im Auditorium bekommen
die Micros bekommen oft eine sehr gute "Hörposition"
Optimale Hörposition = Mikrofonposition. Aufnahme schlechter als akustisches Ereignis (da Mikrofonverzerrungen). Wir wollen schon Äpfel mit Äpfeln vergleichen.
Bricksounder hat geschrieben:und eine direkte Masterbandkopie ist davon gepressten Tonträgern allein von der Hierachie wegen überlegen
Gepresste Tonträger mit mechanischer Abtastung sind technisch gesehen sowieso das Letzte....
Bricksounder hat geschrieben:but by the way, was wäre schlecht an "subjektiv" wenn's die Ohren erfreut ???
Da gibt es gar nichts dran auszusetzen. Wenn Dir Verzerrungen gefallen und subjektiv gut klingen: warum nicht. Aber erzähle mir bitte nicht dass die Wiedergabe "besser" ist.
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Re: Revox Musicstore

Beitrag von hugohabicht »

Bricksounder hat geschrieben:der abrupte Siganabfall liegt bei 21-22 kHz !!! (siehe Abtastheorem !!!)
Du hattest geschrieben "16-Bit Ende". Daraufhin hatte ich korrigiert auf 44.1kHz Abtastratenende und damit vorrauszusetzende Filterung von allem oberhalb 22.05kHz.

Mit 16 bit hat das nichts zu tun, Du kannst mit 16 bit 1000kHz digital darstellen wenn Du mit mehr als 2000kHz abtastest. Oder mit 8 bit.
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Re: Revox Musicstore

Beitrag von revfan »

Hallo Leute,

jetzt sind wir aber wirklich weit weg vom Ausgangsthema.

Meine Meinung: Uns wird auf allen möglichen Gebieten viel Sch.... für teures Geld verkauft. Hauptsache es ist schick und der Markennahme stimmt. Das beginnt bei Smartphones (gerne weiß), geht über Damenhandtaschen (es gibt welche mit Wartelisten !), Schallplattenspieler, die mehr als ein Mittelklasseauto kosten (auch oft Wartelisten) und endet bei exotischen Autos , die mehr kosten als ein Haus und dann auch nur im Stau stehen.

Wer also diese Bänder kaufen will, soll es tun und seinen Spaß mit diesen exotischen technischen Raritäten haben. Wem die entsprechende CD für ca. ein zwanzigstel des Preises des Bandes "genügt" soll auch damit glücklich sein. Immerhin hat er ja noch das Geld für 19 weitere CDs mit guter Musik übrig :lol: :lol: :lol:

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Re: Revox Musicstore

Beitrag von cavemaen »

... oder geht am Sonntag in einen bayerischen Biergarten und hört sich Musik live an:

https://www.youtube.com/watch?v=oly0znBSsJI
hugohabicht
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Re: Revox Musicstore

Beitrag von hugohabicht »

revfan hat geschrieben:Wer also diese Bänder kaufen will, soll es tun und seinen Spaß mit diesen exotischen technischen Raritäten haben. Wem die entsprechende CD für ca. ein zwanzigstel des Preises des Bandes "genügt" soll auch damit glücklich sein.
Man kann auch die CD kaufen und selber auf Band aufnehmen. Wie Bricksounders Messungen deutlich zeigen hat man dann die gleiche Aufnahme.
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Re: Revox Musicstore

Beitrag von cavemaen »

... oder aus dem Datenstrom rasch miese LPs herstellt und teurer verkauft als die Silberlinge - das ist Innovation! :(
hugohabicht
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Re: Revox Musicstore

Beitrag von hugohabicht »

cavemaen hat geschrieben:... oder aus dem Datenstrom rasch miese LPs herstellt und teurer verkauft als die Silberlinge - das ist Innovation! :(
Von besserem Medium auf schlechteres kopieren geht immer. Von daher kann man für LPs fast alles als Quelle verwenden.
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