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Welches Kabel?

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Moderator: Administratoren


Beitrag Sonntag 9. Oktober 2005, 20:31
panik Trippel As
Trippel As

Beiträge: 116
Wohnort: Rothrist / Schweiz

Hallo Liebe freunde des Magnettones.

Ich befasse mich momentan grad n wenig mit kabel, nun stellen sich mir n paar fragen:

Was ist eurer meinung nach das beste Muco und mikrokabel, welches hat aber im gegensatz dazu das beste preis/leistungsverhältnis?

Ich hab vor jahren mal was von ner firma in der schweiz gehört die Kabel herstellt, aber deren namen vergessen :(

Wir verwenden seit neustem Gotham GAC Kabel für muco`s und ich find sie eigentlich solide, besonders die abschirmung ist sehr gut in meinen augen.

aber was ist der unterschied zu nem mogami muco welches fast doppelt so teuer ist?

Protools verwendet bei den aktuellen interfaces SubD ausgänge nach tascam norm, wie ist die belegung da?

was für muco verwende ich da am besten? soll ja möglichst dünn sein, und was sind die hochwertigsten Stecker?

Ich hoffe ihr könnt mir ein wenig weitewrhelfen

gruss nik
mhmmm



digital ist nicht real

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Beitrag Donnerstag 13. Oktober 2005, 23:29
wernerl Routiner
Routiner

Beiträge: 45
Wohnort: Wynental

Ui Ui Ui - Kabel - ein ganz heisses Thema - also ich bin zwar schon lange nicht mehr aktiv - aber wenns um Kabel ging dann schieden sich die Geister schon immer - vor allem auch weil ja eigentlich die elektrischen Wertunterschiede nicht messbar waren/sind und trotzdem gewisse Leute von Klangbeeinflussung sprachen.

Aus meiner Praxis: Elektrisch waren Qualitäts-Kabel schon vor 20 Jahren alle sehr gut - also kam es auf den Verwendungszweck an. Und hier ist halt die Bühne von nem Rockkonzert was anderes als eine Klassikaufnahme in der Kirche oder ein Studio. Also je nach Anwendung spielt die Robustheit eine Rolle, aber auch zum Bsp. ob es die Kabel verschiedenfarbig gibt, ob sie alkoholbeständig oder eher hochflexibel oder besser doch reissfest sein sollen...

Und ganz nebenbei - geräteinterne Lininenpegel-Verkabelungen an Studer Tonregiepulten (900/963) wurden grundsätzlich ungeschirmt und mit verdrillten Litzen ausgeführt (man nimmt 2 Litzen, eine blau, eine weiss, eine Bohrmachine mit ner Ringschraube vorne drin - rrrrrr, schon hat man ein 2 adriges Kabel für Line-Verdrahtung im Rack ... ). Hat immer alle Werte eingehalten. Und sonst kam dann der Kollege Farrad zum Zuge!

So nun hoffe ich dass es auch noch was Relevantes zum Thema gibt nach dem ich eine Haufen Irrelevanz beigetragen haben - aber wir sind ja im Off Topic...

Werner

Beitrag Sonntag 16. Oktober 2005, 15:30
panik Trippel As
Trippel As

Beiträge: 116
Wohnort: Rothrist / Schweiz

hi

ach das wegen der irrelevanz ist ja nicht so schlimm, sind wir nicht beide aargauer?

das mit der unsymetrischen rackverkabelung wär mir persönlich zu heickel, aber ich s

denke schon das es in 99% aller fälle funktioniert, wenn die spannungsversorgung clever gelöst ist.

ich habe persönlich einfach gernge flexible gut abgeschirmte kabel mit ausreichender aderndicke, macht auch die montage an den edac oder xlr einfacher.

verschiedenfarbigkeit ist bei mikrokabeln immer sehr wichtig, wir haben pro länge eine farbe. oft mache ich auch verschiedene farben mittels von schrumpfschläuchen, spart beim umstecken viel zeit ;-)

aber eben ich such einfach gute kabel, hab mir auch mal diese belden angeschaut, hat mich überhaupt nicht überzeugt... preis/leistungsverhältnis und elektrische daten...

aber grundsätzlich ist kupfer kupfer.

gruss nik
mhmmm



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Beitrag Donnerstag 6. Juli 2006, 10:46
Nicolas_CH Routiner
Routiner

Beiträge: 27
Wohnort: Frauenfeld / CH
Ich mag die Kabel von Gotham. Vor allem die Mucos sind schön flexibel und man bricht sich nicht gleich die Finger beim Löten (gilt für das foliengeschirmte Muco weniger). Ausserdem ist die Farbgebung der einzelnen Kabel hell und klar ersichtlich, was vor allem während Arbeiten bei mässiger Beleuchtung hinter einem Rack vorteilhaft ist.
Nachteil aus meiner Sicht ist das je nach Kabel geringe verdrillen bzw. verweben des Schirmes/Masse - sie liegt eher locker. Das macht das Kabel flexibel, aber gleichzeitig gegenüber mechanischen Einflüssen weniger widerstandsfähig. Gotham Mucos sind aus meiner Sicht im extrem-harten Tourbetrieb weniger zu Hause, während sie für Studios, Installationen (bevorzugt Folie) und leichteren Live-Betrieb zu empfehlen sind. Ausserdem sind sie bei gewissen Kombinationen Muco-Stecker-Muco arg dick für den Muco-Stecker - vorher prüfen!

Nicolas
Reiner Klang - ein seltenes Gut in der Jetzt-Zeit.

Beitrag Donnerstag 6. Juli 2006, 11:23
panik Trippel As
Trippel As

Beiträge: 116
Wohnort: Rothrist / Schweiz

mhmm
welche mucos meinst du jetzt?
die teureren haben einen dopelten wendelschirm der wirklich gut zu verarbeiten ist, aber keine farbliche kennung...
ich mach bei den steckern einfach immer farbigen schrumpschlauch drauf, dann klemmt die spannzange das kabel auch nicht zu tode.
Bei Edac nach adat belegung gehts noch knapp mit dem durchmesser, grosszuegig abmanteln und schrumpfschlauch drüber. und dann gehts.
Hast jemand erfahrungen mit D-sub 25 zu löten? da wirds ja verdammt eng...

gruss nik
mhmmm



digital ist nicht real

Beitrag Freitag 7. Juli 2006, 08:31
Nicolas_CH Routiner
Routiner

Beiträge: 27
Wohnort: Frauenfeld / CH
panik hat geschrieben:
...
die teureren haben einen dopelten wendelschirm der wirklich gut zu verarbeiten ist, aber keine farbliche kennung...


Ooops, haben die etwas geändert oder habe ich etwas verpasst? Ich werde wohl 'mal die alten Mucos aus dem Keller holen ...

Nicolas
Reiner Klang - ein seltenes Gut in der Jetzt-Zeit.

Beitrag Freitag 7. Juli 2006, 11:49
panik Trippel As
Trippel As

Beiträge: 116
Wohnort: Rothrist / Schweiz

hi nicolas

ja die haben anscheinend was geändert bei gotham.
die einzigen kmucos die farbige kanäle haben sind diese absolut mies geschirmten Klotz.
was ist eigenlich dein lieblings verbinder für mucos? ich find edac zwar horor zum löten aber der kontakt ist saugut...
siemens messerleiste ist auch noch was feines, haben wir im studio für die stageboxen. schnell gelötet grosse kontaktfläche, nur leider korridieren die mit der zeit.

nik
mhmmm



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Beitrag Samstag 8. Juli 2006, 13:47
Nicolas_CH Routiner
Routiner

Beiträge: 27
Wohnort: Frauenfeld / CH
Ja, EDAC sind schon die besten - auch Life halten sie einiges aus, obwohl ich das anfänglich nicht erwartet hätte. Aber diese Selbstreinigung beim Einstecken wirkt Wunder.

Grauen: D-Sub ... kein Muco passt hinein, ich bin etwa faktor drei zu gross (zumindest meine Finger) und die Ausfallgefahr ist recht hoch

Völlig fehldimesionier, korrosionsanfällig und im Studio gerne für Überraschungen gut: Tuchel (sind das die sogenannten Siemens Messerleisten?)

Gruss

Nicolas
Reiner Klang - ein seltenes Gut in der Jetzt-Zeit.

Beitrag Samstag 8. Juli 2006, 14:31
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Wohnort: 6010 Kriens

Moin

Sub-D löten - ohje...aber alles ist möglich :)
Mit ein paar Bastelideen bringt man da sogar 8 symm. Kanäle rein - mit Schirmung
Man darf nur nicht die dicksten Kabel nehmen, dünnere reichen ja auch ;)
Es grüsst Patrick
<3m0

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Beitrag Sonntag 9. Juli 2006, 20:26
panik Trippel As
Trippel As

Beiträge: 116
Wohnort: Rothrist / Schweiz

mhmm
aso n sub-D 25 gehen 8 kanäle relativ gut, aber habs noch nie gemacht...
Sub-d 50 wird ja bei studer mehrkanalmaschienen öfters verwendet...
da muss man einfach sehr sehr ausgeschlafen sein.
siemens messerleiste sind die länglichen 30pin stecker. tuchel sind rundstecker, sieht man noch oft bei sennheiser und neumann mikros, vorallem röhrenmikros...
mhmmm



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