Bandsättigung

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eudatux23
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Bandsättigung

Beitrag von eudatux23 »

Hallo zusammen,

mal eine allgemeine Frage: Wie steuert ihr eure Aufnahmen aus? Ist für euch die 0 dB-Grenze das Maximum oder nutzt ihr den Bandsättigungseffekt den man bekommt wenn man diese leicht überschreitet? Ich habe in der Richtung viel herumexperimentiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass es enorm vom jeweiligen Titel abhängt, ob dieser davon profitiert oder ob es der Aufnahme eher schadet. Gerade bei elektronischer Musik habe ich da sehr gute Erfahrungen gemacht, es bringt der Musik teilweise doch etwas mehr Punch.

Wie ist eure Einstellung zu dem Thema? Bin mal neugierig :)

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cavemaen
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Re: Bandsättigung

Beitrag von cavemaen »

Punch habe ich mal getrunken - Danke nix für mich!

Bei Digital darf man nicht übersteuern, sonst gibt es Jitter + Aussetzer und hört sich mit billigen Wandlern scheiße an.

Analoge Bandmaschinen dürfen mal über die Aussteuerungsgrenze gehen, Studiomaschinen haben sogar erhebliche Reserven dafür.

Gleiches gilt für Mischpulte. Musiker-Kram ist einfach und billig aufgebaut, ein IC für den ganzen Kanal.

Mein früheres Studer war voll damit in jedem Kanaleinschub was bedeutet, dass jeder Schaltkreis nur ein Bruchteil dessen verstärken muß und so enorm an Räumlichkeit und Reserven gibt.

Das Billigteil ist rasch überfordert, erst recht wenn da "Digital" drauf steht.

Daher suchen Musiker gerne Studio Vorstufen oder kompremieren gerne übertrieben und verschlimmbessern damit den Take.

Da hilft es auch nichts mehr, versaute Files nochmal durch 'ne Bandmaschine zu schicken, das Zerren mit Jitter oder das Pumpen der Kompressoren mit Limitern bleiben.

Es gibt gute digitale Recorder (z.B. Tascam X48), wichtiger ist die Tonqualität ganz am Anfang der Klang-Übertragungskette; den Mikrofonen mit deren Aufstellungsort zur Schallquelle und die verwendeten Vorverstärker incl. einiger schalltechnischer Grundlagen!

Danach ist kaum mehr was zu retten, auch nicht mit "Bandsättigung" und anderen Kunststücken.....

Rudy

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