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Mechanische Belastungen durch NAB-Spulen im Vertikalbetrieb

Hier ist Platz für allgemeine Fragen rund um die Tontechnik.

Moderator: Administratoren


eudatux23 Benutzeravatar
Jungspund
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Hallo zusammen,

so, nun bin ich auch hier im Forum dabei. Seit kurzem bin ich stolzer Besitzer einer Revox B77 und mit dieser auch echt super zufrieden. Einfach Klasse, was für einen schönen Klang diese Maschine zu Tage bringt!

Nun ist es so, dass ich überlege, mir demnächst mal ein paar schöne Metallspulen + NAB-Adapter besorgen möchte, da das einfach schicker aussieht als die Plastikspulen die ich zur Zeit einsetze. Mich hat der Verkäufer der B77 jedoch eindringlich davor gewarnt, diese zu benutzen, wenn das Gerät senkrecht steht statt aufrecht liegt, da dort die mechanische Belastung besonders hoch wäre.

Ist da was dran? Wie handhabt ihr das? Metallspulen nur im liegenden Betrieb oder auch im stehen? Oder lieber ganz bei Plastikspulen bleiben?

Danke schonmal und viele Grüße!

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cavemaen Benutzeravatar
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Das ist Quatsch mit Soße.

Diese Belastung der Lager ist sogar unbedenklicher gegenüber der achsialen Druckbelastung.

Falls NAB-Spulen genutzt werden sollen, kann je nach Toleranzen in der Fertigung eine Unwucht entstehen, die dann durchaus zu Problemen führen kann - aber nicht muß.

Vielleicht meinte das Dein Ratgeber.

Diese Fertigungstoleranzen gibt es auch bei Spulen selbst, oder die verziehen sich bei Sonneneinwirkung.

Viele Nutzer meinen, die alte Qualität früher sei besser gewesen, aber da halte ich mich raus.

Ich kann nur vor billigen asiatischen Nachbauten warnen, da dort Materialien und Fertigungsqualität oft nicht an erster Stelle stehen, sehen aber hübsch bunt aus.

Nur bei Bandmaterial lass die Finger von Agfa 369, einigen 468 und Ampex 456, das Zeug schmiert und ist Müll.

Markenware war schon immer hochwertiger.... ;-)

Sei nur vorsichtig beim Nachkauf von Bändern, da eine Bandmaschine darauf eingemessen werden sollte und zwischen einigen Sorten erhebliche Unterschiede in Form von Pegelverlust, zu krasse Höhen und Verzerrungen hörbar werden können.

Und; verstell bitte nicht die Tonköpfe, das sind Werkseinstellungen!

Auch im Alter müssen irgendwann einige Bauteile in Rente. :?

Rudy

eudatux23 Benutzeravatar
Jungspund
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Hi,

danke für die Antwort! Da bin ich ja echt beruhigt, dann steht demnächst ja irgendwann dem Kauf von NAB-Adaptern und passenden Metallspulen nichts mehr im Wege. Eventuell bekomme ich ja sogar noch gebraucht die originalen von Revox.

Beim Band setze ich auf RTM LPR 35, was hervorragend klingt. So wie ich das verstanden habe, entspricht es auch exakt der standardmäßigen Einmessung von meinem B77. Kann zumindest vom Frequenzgang her absolut nichts dran aussetzen.

Bisher geht es meiner B77 gut und alles funktioniert so wie es soll. Hoffen wir mal dass es so bleibt, ist ja immerhin noch eine MK1.

Wie gesagt, danke schonmal für die ganzen Infos!

revfan Lebende Forenlegende
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Das sehr höhenbetonte RMG LPR 35 oder jetzt RTM passt garantiert nicht zu den Originaleinstelungen Deiner B77, es sei den, die hätte jemand umgemessen. Auch der mögliche Bandfluss ist höher. Die B77 müsste damals eigentlich werksmäßig auf Revox/Scott 621-641 eingestellt worden sein. Das war komplett anderes Material ein bis zwei Generationen älter. Bei mir rauschten die neuen Bänder hörbar stärker, solange bis ich die Geräte umgemessen habe.

Wenn Dir das wichtig ist und Du Dein Gerät optimieren willst, lass die Maschine neu einstellen. Geht aber auch ohne, insbesondere, da eine Höhenanhebung für die Ohren "älterer" Herren (also bei mir) vielleicht gar nicht schadet. :lol:

revfan

eudatux23 Benutzeravatar
Jungspund
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Die etwas stärkere Höhenbetonung ist mir auch schon aufgefallen. Aber weißt du was? Ich lass die so, das gibt der Aufnahme ein bisschen Charakter :)


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