Revision B7xx-Serie - mehrere Fragen

Fragen und Antworten zur Technik bei ReVox Geräten...

Moderator: Administratoren

Antworten
Nullstrom
Jungspund
Jungspund
Beiträge: 11
Registriert: Montag 19. August 2019, 23:53
Wohnort: Donaueschingen

Revision B7xx-Serie - mehrere Fragen

Beitrag von Nullstrom »

Hallo,

Wie schon in meinem Vorstellungsthread geschrieben, bin ich derzeit dabei meine komplette Revox Anlage zu revidieren. Dabei stellte sich mir bei jedem Gerät erneut die Frage: "Was tausch ich überhaupt aus?" und "Was muss nach der langen Zeit neu eingestellt werden?"

Kurze Übersicht was schon durchgeführt worden ist:

Revox B750:
- Austausch aller (Sieb)Elkos, Tantals, Potis, Relais und Gleichrichter auf der Netzteilplatine und auf den Endstufen selbst.
- Zusätzlicher Austausch aller Transistoren gegen rauscharme Typen
- Reinigen aller Gehäuseteile, Platinen, Schalter und Kontakte
- Zusätzlich wurden andere LS Anschlüsse verbaut
- Abgleich des Ruhestroms und des Gleichspannungsanteils

Revox B760:
- Austausch aller Elkos, Tantals, Potis und Gleichrichter - zusätzlich noch die Regler auf der Netzteilplatine
- Reinigen aller Gehäuseteile, Platinen, Schalter und Kontakte
- da ich nur alle Bauteile im NF und Steuerungsteil getauscht hab, wurde noch nichts abgeglichen. Sollte der HF nach all den Jahren auch mal wieder abgeglichen werde? Konnte keine Fehlfunktion feststellen und der Empfang ist einwandfrei.

Revox B790:
- Kompletter Austausch aller Bauteile auf der Netzteilplatine und natürlich aller Elkos und Tantals auf allen anderen Platinen
- Austausch aller Sockel und ICs auf der Tonarmsteuerung
- Reinigen aller Gehäuseteile, Platinen, Schalter und Kontakte
- Einstellen des Tonarms mittels Lehre und Tonarmwage

Revox B710:
- Kompletter Austausch aller Bauteile auf der Netzteilplatine und natürlich aller Elkos und Tantals auf allen anderen Platinen
- Reinigen aller Gehäuseteile, Platinen, Schalter und Kontakte
- Die Laufwerkssteuerung selbst konnte ich direkt abgleichen - nun funktioniert auch wieder die Erkennung des Bandendes.
- Das Einmessen erfolgt dann demnächst bei Revox

Revox B225:
- Austausch aller Elkos, Tantals, Potis und Gleichrichter - zusätzlich noch die Regler auf der Netzteilplatine
- Reinigen aller Gehäuse- und Mechanikteile, Platinen, Schalter und Kontakte
- Überarbeitung des Axiallagers
-> Liest sogar inzwischen die verkratztesten und auch sämtliche gebrannte CDs

Derzeit bin ich dabei mein B77 zu revidieren. Der Gesamte Audioteil wurde schon revidiert. Nun geht es an die Motorenkondensatoren, Netzteil und Mechanikkomponenten.

Alle Geräte sind voll Funktionsfähig

Die Frage die immer wieder auftaucht - lohnt es sich irgendwelche Operationsverstärker oder sonstige Halbleiter gegen neue (bessere?!) zu tauschen? Was müsste man sonst noch neu abgleichen an den oben genannten Geräten? Verwendet wurden ausschließlich hochwertige Panasonic FC Elkos.
Was ich allerdings nicht mache, sind irgendwelche Kondensatoren gegen andere Kapazitäten als im SM vorgegeben sind, zu tauschen. Auch verbaue ich keine Bypasskondensatoren.

Freue mich über jeden Tipp - vielen herzlichen Dank
Florian
Es wird immer weitergehn', Musik als Träger von Ideen
Benutzeravatar
cavemaen
Lebende Forenlegende
Lebende Forenlegende
Beiträge: 2782
Registriert: Freitag 5. Juni 2009, 16:49
Wohnort: Nordhessen

Re: Revision B7xx-Serie - mehrere Fragen

Beitrag von cavemaen »

Hallo erstmal!

Du hast Dich als Neuling vorgestellt, dazu willkommen hier!

Wie weit hast Du schon Erfahrungen mit Elektronik und Reparaturen, sind schon gewisse Erfahrungen vorhanden?

Mehrere Geräte unterschiedlicher Art komplett und alles auf einmal zu sanieren, ist meiner Meinung nach mit größter Vorsicht zu genießen.

Die "Knallfrösche" von Wima & Röderstein sollten raus, völlig klar.

Bei Kondensatoren kann man das nicht immer und für jeden Typ sagen, da es heute Ersatz gibt, die an die alte Qualität mit Lebensdauer nicht heranreichen und man so kontra-produktiv wäre.

Sollte kein Messplatz vorhanden sein (entnehme ich der Aussage keine Bandmaschine einmessen zu können), kann ich nur davon abraten, Geräte verschlimmbessern zu wollen, was leider sehr oft passiert!

Mein Rat an dieser Stelle wäre der, sich jemanden mit einschlägiger Erfahrung an seine Seite zu nehmen und systematisch Schaltungen zu sanieren, beim Netzteil anfangen und sich über weitere Platinen durchzuarbeiten.

Bremsen an Bandmaschinen sollten nie paschal und ohne Grund zerlegt werden, da hier wie auch bei der Mechanik des Bandlaufs und Tonköpfen Werkseinstellungen verstellt werden!

Einschlägige Erfahrungen gängiger VDE-Vorschriften wären zum Vorteil, daher mein Rat mit der Hilfe eines erfahrenen Kollegen, ohne jetzt aus Unkenntnis Deiner Person bisherige Erfahrungen schmälern zu wollen. :!:

Rudy
eyes
Foren As
Foren As
Beiträge: 56
Registriert: Montag 23. März 2009, 11:48

Re: Revision B7xx-Serie - mehrere Fragen

Beitrag von eyes »

@ Revision/Reparatur: Mir wurde einmal gesagt, im Falle eines Falles ALLE Tantals gegen Kondensatoren zu tauschen....... Stimmt diese Aussage ?
Viele Grüße
Tom
(Der erst tätig wird, wenn was nicht funktioniert - prophylaktisch mach ich eher weniger..................)
DerThomas
Jungspund
Jungspund
Beiträge: 13
Registriert: Dienstag 12. Juni 2018, 15:07

Re: Revision B7xx-Serie - mehrere Fragen

Beitrag von DerThomas »

Hallo Florian,

schöner Bericht!

Diese ziemlich wertstabilen, noch voll nutzbaren Hifigeräte zu überholen, ist auch für mich ein total schönes Hobby, bei dem sich mit Grundkenntnissen schon tolle Erfolge erzielen lassen. Außerdem bringt sowas ja auch Leben in Foren wie diesen :-)
Die Überholung als Hobby basiert aber natürlich auf einer ganz andere Kosten-Nutzen-Abwägung als sie in (den wenigen verbliebenen) Fachwerkstätten stattfinden sollte - im Idealfall repariert man dort nur das, was wirklich kaputt / verstimmt ist und vielleicht noch das, was absehbar schlapp machen wird: um Ärger mit dem Kunden zu vermeiden, falls dann doch kurz nach der Wiederinbetriebnahme - ganz unabhängig - ein neuer Fehler aufzutauchen droht.

Das Thema der Elkos hat was von »Flachdächern«: Als die in den 1970ern aufkamen, gab es vereinzelt Ausführungsmängel, die für einen dauerhaft schlechten Ruf dieser Dachform gesorgt haben. Ebenso gab es Ende der 1970er vereinzelt Serien mit Tantalelkos, die "verlässlich" ausfallen. Ich habe kürzlich einen Grundig V5000 überholt, der dafür bekannt ist, voll mit einer solchen problematischen Serie zu sein - da gibt es klar die richtige Empfehlung, alle zu ersetzen (empfehlenswert auch in Kücke/KS-Geräten). Ähnliches gilt ziemlich eindeutig für die blauen Philips-Elkos, die schnell ihre Kapazität verlieren. Häufig aber ist der radikale Elkotausch übertrieben oder unnötig, gerade japanische Hifigeräte aus der Zeit von Anfang der 1970er haben Elkos, die heute noch über ihrer Nennkapazität liegen. Diese Geräte laufen ohne viel Arbeit oft noch wie am ersten Tag, man muss da nach meiner Erfahrung dann höchstens defekte Birnchen ersetzen. Und ja, die Wima-Entstörkondensatoren (oder teils die bordeauroten Röderstein im Plastikgehäuse) sind heute praktisch alle rissig und mindestens kurz vor einem mehr oder minder spektakulären Ausfall.

Die Bedenken hinsichtlich der Dauerstabilität heute produzierter Komponenten teile ich. Man muss da, glaube ich, aber auch differenzieren: Die teureren (!) Elko-Serien haben zwar Kapazitäten, die im Gegensatz zu den Vorgängern auch fast immer knapp unter der Nennkapazitäten liegen, sind aber auch kompakter und vor allem für mehr Betriebsstunden spezifiziert. Eine Überraschung habe ich neulich bei einem High-End-DAC erlebt: Dort waren teure 105°-Elkos verbaut, die aber aus einer ganz schlechten Serie stammten - fast alle laufen über kurz oder lang aus. Das hat man damals wohl schon in der Produktionszeit erkannt, denn es gibt von dem Gerät eine MKII-Variante, deren einzige Änderung in der Verwendung von Elkos eines anderen Herstellers besteht.

Ähnlich ist es mit Riemen: Frühe Cassettendecks (oder Plattenspieler) der 1970er haben oft welche, die heute noch elastisch sind. In den 1980ern wurden dann Sorten verbaut, die sich teils so furchtbar verflüssigen können, dass sie das ganze Laufwerk versauen. Andere werden hart, brüchig oder spröde. Extrem schlechte Erfahrungen habe ich aber mit Riemen aus heutiger Produktion gemacht: die sind teils nach ganz wenigen Monaten schon ausgeleiert. Seither kaufe ich sie neu nur noch von einem Anbieter, der schon auf dem ersten Blick höherwertige Qualität liefert, die zudem nichtmal teurer ist als die der Shops in der "Bucht".

Die Frage nach weitergehenden Optimierungen oder Modifikationen macht dann ein ganz eigenes Fass auf. Meine persönliche Priorität ist, den Originalzustand zu bewahren. Dann fallen schon viele "Möglichkeiten" weg. Klar, da gibt es einen fließenden Übergang: Birnchen durch LED ersetzen? Elkos niedriger Kapzität durch Folienkondensatoren? Den 5V-Spannungsregler im B251 durch einen DC/DC-Wandler?
OP-Amps zu tauschen, halte ich aber für sinnlos. Die NE552x-Typen waren damals schon eine klare Verbesserung gegenüber dem LM741, sie waren seinerzeit auch deutlich teurer. Das erkennt man heute aber nicht mehr, weil sie als Massenware nun sehr billig daherkommen und dann die z.B. viel diskutierten, teuren Burr Brown OPA2904 plötzlich schon wegen des Preises höherwertig erscheinen. Aber es gibt einige (englischsprachige) Abhandlungen, aus denen hervorgeht, dass pauschal behauptete Klangverbesserungen durch den OP-Amp-Tausch ("als würde man einen Vorhang wegziehen") ziemlicher Quatsch sind.

Wie gesagt, ich mache es mir da einfach: Meine Richtschnur ist der Originalzustand, der bei den Revox-Geräten schon extrem gut war und noch ist. Dramatische Klangverbesserungen sind woanders viel leichter zu erzielen: etwa bei den Lautsprechern und der Raumakustik.

Schöne Grüße
Thomas
Benutzeravatar
Niederberger Jean
Trippel As
Trippel As
Beiträge: 198
Registriert: Montag 15. Januar 2007, 22:41
Wohnort: Lugano

Re: Revision B7xx-Serie - mehrere Fragen

Beitrag von Niederberger Jean »

Bei Revox und auch bei einigen Studer Geräte hat "Studer" vor allem Frako Kondensatoren verbaut, die heute ersetzt werden sollten, aber die haben uch über 30 Jahre gehalten und wer garantiert das die heutigen Bauteile auch so "langlebig" sind.
Mit freundlichen Gruessen
ein Revox Studer Fan aus dem Tessin.
pmeinhold
Eroberer
Eroberer
Beiträge: 23
Registriert: Montag 13. September 2004, 19:04
Wohnort: Wiesbaden

Re: Revision B7xx-Serie - mehrere Fragen

Beitrag von pmeinhold »

Hallo Florian,
Du hast doch fast Alles gemacht mit Deinen Kenntnissen ??
Was willst Du mehr ??
Sonst schick die Sachen zu Revox Villingen Schwenningen ??
Die Teile haben doch einige Jahre hinter sich !!
Möchtest Du Neugeräte haben ???
Gruß
Peter
Nullstrom
Jungspund
Jungspund
Beiträge: 11
Registriert: Montag 19. August 2019, 23:53
Wohnort: Donaueschingen

Re: Revision B7xx-Serie - mehrere Fragen

Beitrag von Nullstrom »

Vielen herzlichen Dank für eure Beiträge.

Ich selbst bin gelernter Elektroniker und staatl. gepr. Feinwerktechniker. Somit denke ich, passt die Grundlage ziemlich gut. Damit wäre auch das Thema VDE und diverse Sicherheitsbedenken erledigt. Natürlich stehen mir hier auch diverse Messgeräte wie Multimeter, 4-Kanal Scope, Frequenzgenerator & Zähler zu Verfügung.
Bei jeden Gerät ging ich systematisch vor - angefangen beim Netzteil natürlich. Auch habe ich das Gerät nach jeder revidierten Platine ausgiebig getestet - falls doch ein Fehler passiert, kann man diesen besser eingrenzen. Auch wurde ein Gerät nach dem anderen abgearbeitet. Alle Geräte haben nun schon mehrere Betriebstage auf dem Buckel und funktionieren perfekt.

Zwischenzeitlich ist auch das B77 vollständig revidiert - sowohl mechanisch als auch elektrisch. Eine erste Frequenzgangmessung zwischen 30Hz und 16KHz ergab eine Abweichung von +-2dB (mittels einer etwas besseren Soundkarte und diverser Software gemessen).

Auch wurde am B710 MKII mehrere Fehler behoben, wie sich verzählender Zähler und dass man die Kassette nicht vollständig umspulen konnte. Hierbei war wohl ein OP dezent angeschlagen. Er erfüllte teilweise noch seine Funktion, aber trotzdem tauchte ein Fehler auf. Daraus ergab sich auch die Frage, ob man diverse ICs auch tauschen sollte.

@Peter,
Mir ging es eigentlich nur darum, ob ich grundlegend irgendwas vergessen habe. Für mich waren es die ersten Geräte, welche ich komplett revidiert habe und die meisten Infos hab ich von verschiedenen Seiten im Internet zusammengesammelt. Da ist man Anfangs immer bisschen unsicher. Zwischenzeitlich hat sich diese Unsicherheit gelegt.

@All: Diese Revisionsgeschichte will ich auch niemals professionell für andere machen - auch wenn schon diverse Anfragen kamen. Für mich ist und bleibt es ein Hobby und ich mach dies ausschließlich für mich. Außerdem wohne ich im Schwarzwald, wo zwei professionelle Ansprechpartner zu finden sind (Revox in Villingen und Herrn Sütterlin in WT).

Und ja, es macht noch immer Spaß - auch nach dem 6. Gerät. Zwischenzeitlich habe ich auch die meisten Elkos, Transistoren, Standart-ICs usw auf Lager.
Es wird immer weitergehn', Musik als Träger von Ideen
Nullstrom
Jungspund
Jungspund
Beiträge: 11
Registriert: Montag 19. August 2019, 23:53
Wohnort: Donaueschingen

Re: Revision B7xx-Serie - mehrere Fragen

Beitrag von Nullstrom »

Anbei mal paar Eindrücke meinerseits:
Revox B750 MKII - Die Anschlussplatte für die Lautsprecher wurde aus 5mm Pertinax gefräst und gebohrt. Anschließend mit einem Klarlack überzogen und mit gedrehten Messingschrauben montiert. Die Anschlüsse selbst gibt es beim Reichelt für 2-3€
B750.JPG
Revox B225. Nicht nur das Gerät selbst wurde vollständig zerlegt und gereinigt. Auch die Frontplatte und Kontaktenmatten wurden zerlegt und vorsichtig mit Isopropanol gereingt. Alle Taster reagieren wieder perfekt. Die Displayreparatur selbst habe ich in einem anderen Thread beschrieben.
B225.JPG
Anfertigung und Überarbeitung mechanischer Komponenten. Die obere Reihe zeigt eine kleine von mir hergestellte Vorrichtung um das Lager im B225 zu überarbeiten. Die untere zeigt die Herstellung der Kippschalter - von denen an meinem B750 drei Stück abgebrochen waren.
Mechanik.JPG
Leider kann ich nicht mehr Bilder hochladen. Mein B-Turm ist nun auf jeden Fall vollständig.

Geplant ist nun (erstmal für mich) die Anfertigung einer Chincherweiterung für alle Geräte. Klar gibt es diese fertig zu kaufen - aber mir persönlich zu teuer. Über eine Prototypenfirma lasse ich mir 100-200 Platinen anfertigen (FR4/1.6mm Dick) mit vergoldeten Flächen, getrennten Massen (L+R), Lötflächen und schwarzem Lötstopplack. Preislich liegen diese Platinen bein ca. 25 Cent. Hinzukommen noch 1-4€ für die Chichanschlüsse - je nach Qualität. Die Platinen selbst habe ich schon fertig Designed und die Gerberfiles erstellt.

Viele Grüße
Flo
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Es wird immer weitergehn', Musik als Träger von Ideen
Benutzeravatar
Niederberger Jean
Trippel As
Trippel As
Beiträge: 198
Registriert: Montag 15. Januar 2007, 22:41
Wohnort: Lugano

Re: Revision B7xx-Serie - mehrere Fragen

Beitrag von Niederberger Jean »

Mein Kompliment für die revidierten Geräte und die schönen Bilder.
Einzig die Terminals der Lautsprecher-Anchlüsse des B 750 könnten auch eine Gefahr für den Verstärker oder auch Personen (z.B. Kinder die bei Betrieb mit den Finger einen Elektroschock ausgesetzt sein könnten), da die Terminals normalerweise aussen nicht leitende Teile tragen müssen.
Mit freundlichen Gruessen
ein Revox Studer Fan aus dem Tessin.
Broesel6900
Eroberer
Eroberer
Beiträge: 24
Registriert: Freitag 13. August 2010, 01:39
Wohnort: Bregenz

Re: Revision B7xx-Serie - mehrere Fragen

Beitrag von Broesel6900 »

Diese Revisionsgeschichte will ich auch niemals professionell für andere machen
lasse ich mir 100-200 Platinen anfertigen
200 Platinen für Dich selber?!?


Klar gibt es diese fertig zu kaufen - aber mir persönlich zu teuer.
€ 9.90 verlangt einer der davon lebt und auch Steuern bezahlt!!


Bänder Strickst Du Dir sicher auch selber, den € 50,- für ein Band wird Dir wohl auch zu teuer sein....

Ich kann es nicht mehr hören (lesen), Oldtimer haben wollen, aber jeden Cent 2 mal umdrehen!!
eyes
Foren As
Foren As
Beiträge: 56
Registriert: Montag 23. März 2009, 11:48

Re: Revision B7xx-Serie - mehrere Fragen

Beitrag von eyes »

Broesel6900 hat geschrieben:
Ich kann es nicht mehr hören (lesen),
Dann lass es einfach........................ :roll:

Ich z.B. habe diesen Bericht gerne gelesen.

Ich finde es schon interessant, wie der Eine oder Andere seine Reparatur durchführt und Lösungswege anbietet - auch in meinem Alter lernt Mann gerne noch dazu.

Das dann einfach zu bekriteln, ist für zukünftige Veröffentlichungen sicherlich nicht förderlich............

So meine ganz subjektive Meinung
Servus
Tom
Nullstrom
Jungspund
Jungspund
Beiträge: 11
Registriert: Montag 19. August 2019, 23:53
Wohnort: Donaueschingen

Re: Revision B7xx-Serie - mehrere Fragen

Beitrag von Nullstrom »

200 Platinen für Dich selber?!?
Ja, für mich selbst, da es nur noch paar Euro ausmacht ob ich jetzt 50 oder 200 bestelle. Und ich gehöre nicht zu den Leuten die für jede Kleinigkeit Geld verlangt. Wenn mich jemand Fragt, ob er paar Stück haben kann, kann er diese gern Geschenkt haben.
€ 9.90 verlangt einer der davon lebt und auch Steuern bezahlt!!
Stimmt, dass muss ich nicht - aber wieso soll ich jemanden Geld bezahlen, wenn ich es für mich selbst billiger machen kann inkl. meinen Wünschen und vielleicht auch Verbesserungen bzw. Änderungen.

Bänder Strickst Du Dir sicher auch selber, den € 50,- für ein Band wird Dir wohl auch zu teuer sein....

Ich kann es nicht mehr hören (lesen), Oldtimer haben wollen, aber jeden Cent 2 mal umdrehen!!
Ja da kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen. Dann lies es einfach nicht und unterlasse auch solche Kommentare. Ziemlich unverschämt, wie man hier "angefahren" wird, nur weil man einen zweiten bzw. einen anderen Lösungsweg vorschlägt. Ich wiederhole mich, wieso soll ich Geld ausgeben, wenn es günstigere Wege gibt - dabei spielt es keine Rolle ob es sich hierbei um einen Oldtimer oder sonst was handelt. Auch wenn es vom Thema abtriftet, ich selbst fahr zwei größere BMWs und die kann ich mir leisten, weil ich alles selbst mache. Wieso soll ich einer Werkstatt Geld in Rachen werfen, wenn ich es kostenlos selbst machen kann (und ja, ich kanns).

Warum soll ich ein Axial Lager kaufen für 15€, wenn ich es für NULL (!) Euro selbst schnell überarbeiten kann?
Warum soll ich 60€ ausgeben für ein neues Lautsprecher Terminal, wenn ich selbst einen Messschieber und eine Fräsmaschine bedienen kann - dabei auch noch kostenloses Material im Lager hab und für die Klemmen 5€ bezahle?
Warum soll ich für eine (nicht Nextel) Lackierung bei einem Lackierer 100€ ausgeben, wenn mich der Lack paar Euro kostet, ich eine SATA Spritzpistole inkl. Kompressor und Spritzkabine hab und es selbst machen kann?
Warum soll ich für Ersatzgriffe pro Stück 15-20€ ausgeben, wenn ich passendes Aluminium Rundmaterial hier rumliege habe und gerne feinmechanische Arbeiten durchführe. Für NULL (!) Euro, steh ich gerne mal eine Stunde an der Drehbank und Fräsmaschine. Andere hängen vor dem Fernseher rum in der Zeit.

Und da ich das ganze für mich alleine Privat mache, kann dir dies doch sowas von egal sein? Vielleicht gibt es andere Leute, die sich über solche Tipps freuen? Falls ich überhaupt mal wieder Lust habe, hier sowas zu posten - ignorier bitte meine Posts.

An alle anderen, vielen Dank für die netten Antworten. Wer vielleicht mal bei was mechanischen etwas Unterstützung benötigt, kann sich gerne an mich wenden.

Und außerdem - als geborener Schwabe darf ich auch bisschen Sparsam sein :lol:
Es wird immer weitergehn', Musik als Träger von Ideen
Antworten