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Vorband ankleben

Hier kannst Du über Deine Favoriten diskutieren und findest einen Platz für allgemeine Dinge zum Thema ReVox die nicht unbedingt technisch sind.

Moderator: Administratoren


Beitrag Montag 3. August 2009, 15:13
Pütz Eroberer
Eroberer

Beiträge: 20
Hallo,

bitte nicht lachen, aber ich habe als Neuling zwei Fragen zum Vorband. Gibt es einen Praxiswert wie lang das Vorband sein sollte? Und wird das Vorband beidseitig mit Klebstreifen an das Tonband geklebt oder reicht ein Kleber?

Peter

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Beitrag Montag 3. August 2009, 20:32
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Hallo Pütz,

das Vorspannband wird mit einem Klebestreifen am Anfang und am Ende des bandes befestigt.

Wie lange das Band sein soll entscheidest Du selber. Ich verwende immer so 1 - 2 Meter. Wenn es länger ist hast Du weniger Probleme wenn Du später mal die Anfänge nachkürzen musst weil etwas vielleicht verknittert ist. Das passiert z.B. wenn man das Band in den kleinen Schlitz am Bobby einfädelt oder durch den Schlitz an der Spule. Von beidem würde ich aber abraten. Mit ein wenig Übung und Geschick kann man Bänder sehr wohl ohne die "Schlitztechnk" einfädeln... ;-)

Übrigens: welche Farbe das Vorspannband hat ist offiziell genormt. Je nach dem wie professionell Du arbeiten möchtest solltest Du Dir mal folgende Seite von meinem Portal ansehen - da habe ich das Thema beschrieben:

http://studerundrevox.de/index.php?page=176

Gruß,
Christoph

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Beitrag Dienstag 4. August 2009, 08:18
Pütz Eroberer
Eroberer

Beiträge: 20
vielen Dank für die Antwort. Das mit der Farbe ist eigentlich eine gute Sache. So ist von Anfang an klar, mit welcher Geschwindigkeit das Band aufgenommen wurde.

Beitrag Dienstag 4. August 2009, 09:30
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Haudegen
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Hallo Peter,

die Länge des Vorspannbandes wähle ich recht großzügig aus; das Umspul- und Bremsverhalten der Maschinen ist unterschiedlich. So benötigt eine Revox A700 deutlich mehr Meter bis zum Stillstand, wo eine Studer A810 schon lange "steht". Im Schnitt gönne ich ca. 15m Vorlaufband jeder Spule.
Bernd

Beitrag Dienstag 4. August 2009, 13:42
Pütz Eroberer
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Beiträge: 20
Hallo Bernd,

also 15 Meter scheint mir aber doch sehr grosszügig zu sein. :roll: Hast du Spulen aus Blei? ;-) Aber 1.5 Meter scheint mir ein guter Wert zu sein.

Beitrag Dienstag 4. August 2009, 15:25
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Hallo zusammen,

ich denke auch, dass 15 Meter wirklich sehr viel Material ist - die Vorspannbänder gibts auch nicht gerade umsonst... ;-)
In den Pflichtenheften für Tontechniker der ARD wird so etwas sicherlich genauer beschrieben sein...

Allerdings hat langes Vorspannband beim Rückspulen auch den Vorteil das das Band vielleicht nicht wieder eingefädelt werden muss weil die Maschine vorher zum Stillstand kommt. Bei einer B77 die aber nicht vor dem Bandende abbremst, klappt das aber sicherlich nicht bei voller Umspulgeschwindigkeit...

Gruß,
Christoph

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Beitrag Dienstag 4. August 2009, 15:46
A721 Benutzeravatar
Haudegen
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Hallo zusammen,

Bleispulen verwende ich nicht wirklich ;-) , dennoch passiert(e) es bei A700 oder B77 immer wieder, dass beim schnellen Vor- oder Rücklauf bis zum Ende das Band aus der Spule lief. Und das vermeide ich durch großzügige Verwendung von Vorlaufband. Und gut ist :D .
Bernd

Beitrag Dienstag 4. August 2009, 23:34
cavemaen Benutzeravatar
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In der ARD nimmt man 2m Vorspannband und zwar in folgenden Farben:

Blau: 19cm
Blau / Weiß: 19cm stereo

Rot: 38cm
Rot / Weiß: 38cm Stereo
Rot / Weiß / Schwarz: Telcom C4 oder Dolby A / SR

Gelb: zwischen den Titeln, Alternativ Weiß

Grau: 76cm

Wichtig: Die Farben müssen auf der gleichen Seite sein wie die Bandbeschichtung (Nutzungsschicht)!

Heimtonbandmaterial hat oft Grau am Anfang und Rot am Ende als Hilfe, damit man darüber informiert ist, ob Bandanfang oder Ende ist bei Vierspurtechnik.

Da die ARD mit 0,75mm Trennspur arbeitet (auch heute noch, z.Zt. M15A Verkaufsstop!), macht man keinen Unterschied zwischen 0,75mm und 2mm Trennspur aus dem Semiprof. Bereich.

In England hat man viele Telefunken und Studer mit 2mm Wiedergabeköpfen nachgerüstet, um immer kompatibel zu sein.

Gruß,

Rudy

Beitrag Mittwoch 5. August 2009, 07:39
Pütz Eroberer
Eroberer

Beiträge: 20
@Rudy,

Wichtig: Die Farben müssen auf der gleichen Seite sein wie die Bandbeschichtung (Nutzungsschicht)!

Wie meinst du das genau? Ich habe rotes Vorband gekauft das eine matte und eine gläzende Schicht aufweist. Ich habe das Band so angeklebt, dass die matte Seite innen liegt, also direkten Kontakt zu den Tonabnehmern hat.

Beitrag Mittwoch 5. August 2009, 14:17
cavemaen Benutzeravatar
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Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Hallo Pütz!

Bei einfarbigem Band ist das egal.

Nur bei farblich kodierten Bändern - wie beschrieben - soll das Vorspannband so geklebt werden, dass die Farbcodierung auf der gleichen Seite ist wie die Beschichtung des Bandes.

Sinn und Zweck ist der, dass jeder welcher das Band in der Hand hält sofort weiß, wo die Nutzschicht liegt (innen oder außen vom Wickel) und welche Geschwindigkeit auf der Bandmaschine eingestellt werden muß.

Übrigens; Dolby A / SR und Telcom C4 wird ausschließlich mit 38cm gefahren.

Gruß,

Rudy

Beitrag Freitag 7. August 2009, 20:06
Struppi Trippel As
Trippel As

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Wohnort: Oberberg
@ Hallo zusammen,
15 Meter Vorlaufband halte ich für real ( sind auch auf meine Bänder ).
Es ist alleine schon bequemer wenn man seine Maschinen mit der Fernbedienung
aus dem Sessel bedient. ;-)
Gruß
Rolf

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