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NAB oder Dreizack?

Hier kannst Du über Deine Favoriten diskutieren und findest einen Platz für allgemeine Dinge zum Thema ReVox die nicht unbedingt technisch sind.

Moderator: Administratoren


Beitrag Sonntag 31. Januar 2010, 19:23
mhecker Neuling

Beiträge: 1
hallo,

ich bin martin und dies ist mein erster eintrag in diesem forum.

ich habe mir jetzt auf ebay mal eine b77 geschossen und bin mit bandmaschinen nicht ganz so vertraut. eine wichtige anfängerfrage: ich habe normale dreizack-adapter auf der maschine. gibt es nachteile, bänder mit dreizack zu benutzen im gegensatz zu den nab-teilen (außer, dass diese allgmein teurer sind?) oder sind das einfach regional unterschiedliche standards (us vs. europa) ?

über eine kurze antwort würde ich mich freuen,

grüße,

martin

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Beitrag Sonntag 31. Januar 2010, 21:10
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Administrator
Administrator

Beiträge: 529
Wohnort: Würzburg

Hallo Martin,

willkommen hier im Forum! :-)

Nein - es gibt keine Unterschiede bei diesen beiden Typen. Du solltest nur darauf achten, dass Du immer gleichgroße Spulen verwendest. Am besten sind auch Spulen vom gleichen Typen. Also entweder zwei Spulen mit NAB-Adapter oder zwei Dreizack-Spulen.

Übrigens: im Forum darfst Du gerne die Groß- und Kleinschreibung nutzen (ist eigentlich so üblich und sollte nach Möglichkeit gerne so bleiben). ;-)

Viele Grüße und viel Spaß mit Deiner B77,
Christoph

Technik ändert sich - Gefühle bleiben!

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Beitrag Samstag 12. Februar 2011, 21:37
sibro Eroberer
Eroberer

Beiträge: 18
Wohnort: D-81673 München
..es sieht zwar symmetrischer aus mit beidseitig Dreizack- oder NAB-spulen, ich nehme trotzdem auch unterschiedlichen Spulenbetrieb bei mir vor (weil stets eine graue Dreizack-Leerspule im Koffer von Revox-g36HS bereitliegt)..ohne irgendwelche nachteiligen Lauf- oder Umspuleigenschaften--
die amerikanischen NAB-Bobbys und passende Spulen waren wegen schnellen, griffigen Wechsels im (semiprof)Studiobetrieb eingeführt, sie klackern aber immer mal, wenn nicht dichter Sitz und Verschränkung n. Verriegeln..vom Drehmoment belasten sie Wickelmotoren etwas weniger, aber unerheblich bei prakt. allen TB-geräten...
bei den sehr schnell umspulenden Revoxen der frühen 36er-serie (B-/ C-/ D-/ E- bis F-Typ und 25cm-Spulen) sollen jeweilige Spulen (NAB-25er-Typ fraglich, obs dies gab...?) gut und dicht sitzen, auch immer gleiche Größe haben, schon bei der G36, erst recht A- und B-77 war Wickelgeschwindigkeit um einiges niedriger, angepaßt an damals neues, dünneres Doppelspielband....

(Bei ggf. (AEG-Adapter)BAndtellerbetrieb und freie Bandwickeln nur mit gleichen Tellern arbeiten, seien es 26,5- oder 28cm-Scheiben, durch leichte manuelle Gegenbremsung b. Rückspulen für festeren Wickel sorgen. Flache Gerätelage ist sicherer als Senkrechtbetrieb, Bremsen sollten beidseitig optimal eingestellt sein, Schlaufen gabs immer mal, dann v. Hand straffen !)
Ps. kenne alle die genannten Tb_Geräte und Ku- wie metallspulen, teller-/ Bandwickel inkl. 38cs-Betrieb schon Jahrzehnte...--
fr.grüße, sbr.

Beitrag Montag 14. Februar 2011, 14:01
cavemaen Benutzeravatar
Lebende Forenlegende
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Beiträge: 2574
Wohnort: 34582 Borken / Hessen
sibro hat Recht, immer gleiche Spulendurchmesser benutzten.

Beim schnellen Umspulen hat der größere Spule eine höhere kinetische Energie und macht meim Abwickeln mit nachfolgender Bremsung eine große Bandschlaufe nicht selten mit Bandsalat (ohne Sauce)!

NAB-Adapter haben sich die Amerikaner ausgedacht und AEG-Kerne (Bobbies) haren aus Kostengründen die erste Wahl bei der Reichsrundfunkgesellschaft (RRG) hin bis zur ARD.

Die dicken Studiobänder lassen sich immerhin so fest wickeln, dass auch keine Spulen gebraucht werden und man erkennt beim Offenwickel besser die Gelbbänder und Klebestellen.

Leider mühen sich HiFi-Geräte mit offenen Wickeln ab, da diese halt keine Studiomaschinen mit entsprechender Kraft sind...

Rudy
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