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guuden morsche freaks

Hier kannst Du über Deine Favoriten diskutieren und findest einen Platz für allgemeine Dinge zum Thema ReVox die nicht unbedingt technisch sind.

Moderator: Administratoren


Beitrag Donnerstag 11. März 2010, 23:21
desmo Neuling

Beiträge: 1
Hai Revox freaks,

bin neu in eurer Gesselschaft, bin seit 2 Jahren sehr Bandmaschinen infiziert. Habe nun Revox A77 MKI &MKIV ausgiebig getestet und in Betrieb und will "mehr".
Grundlegend bin ich Technics orientiert, wobei mir die Bandmaschinen außer auf den Fotos im Prospekt nicht gefallen. Liebäugele nun mit PR99 MKII, frage mich aber welche vorteile sie außer der optik gegenüber der B77 bietet. Da ich die Bandmaschine im Wohnzimmer für den Heimbetrieb nutzen möchte, fällt natürlich bei der PR99 noch zusätzlich ein Gehäuse an. Hat jemand Erfahrung mit dem Einbau einer PR99 in ein B77 Gehäuse? Oder gibt es weitere Gehäusealternativen als die vom revoxjoschi? Wie sind im Moment die Preise für gebrauchte gut-sehr gut erhaltenen PR99 MKII?
Wäre prima ein paar infos von euch zu bekommen.

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Beitrag Dienstag 16. März 2010, 13:11
cavemaen Benutzeravatar
Lebende Forenlegende
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Beiträge: 2574
Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Willkommen hier im Club!

Der grundlegende Unterschied A77 / B77 ist der, dass die Maschine völlig überarbeitet wurde und eine völlig neue Elektronik bekam.

Verbesserung B77 zur PR99: symetrische Ein -und Ausgänge, Autolocator und preislich unschlagbar gegenüber Studer und Telefunken.

Bevorzuge beim Kauf die HS* Zweispuversion, da durch den breiteren Nutzrasen der Rauschabstand mit Dynamic besser sind und man Studiobänder abspielen kann.

* Die HighSpeed hat das Geschwindigkeitspaar 19/38. Im Studio fährt man sogar mit Schmetterlingsköpfen, die nur 0,75mm Trennspur haben, die Zweispur hat gar 2mm Trennspur.

Interessiert man sich für eine PR99 mit 19/38 und CCIR Entzerrung mit 0,75mm Schmetterlingstonköpfen, hat man die teuere Version, welche gebraucht mehr kostet, als eine Lowspeed in NAB mit Viertelspur.

So setzen sich die Preise zusammen.

Möchtest Du professionell arbeiten, empfehle ich die Studer B67, A810 oder A80, Alternativ dazu: Telefunken M12A, M15A oder M21.

Gruß,

Rudy

Beitrag Mittwoch 4. August 2010, 18:40
surri1 Neuling

Beiträge: 1
Hallo cravemaen,

habe so einen Umbau wie Du Dir vorstellt vor 2 Jahren vollzogen, PR 99 Mk II in B 77 Gehäuse ist machbar, wobei es verschiedene Ausführungen gibt. Im Netz haben andere schon von ihren Erfahrungen geschrieben. Es sind mehrere Umbauten mit Foto dokumentiert. Je nach Geschmack und Verwendungszweck sind vorgängig grundlegende Ueberlegungen anzustellen.
Vor dem Kauf eine Occasions-Maschine ist die Geschwindigkeitsfrage zu klären. Damit verbunden die Frage der Entzerrung und des zu verwenden Bandmaterials.
Wir sind da schon sehr nah am Profibereich, wo bekanntlicherweise andere Kriterien gelten als der Heimbereich verlangt. Diese vertragen sich nicht unbedingt ohne weiteres miteinenader.

Die Variante von Revoxjoschi sieht toll aus, macht den Eindruck von Wertarbeit, die Maschine selbst bleibt unangetastet. Dafür hat sie nach wie vor die Anschlüsse nach oben gerichtet (stört meinen Sinn für Aesthetik nachhaltig), konstruktionsbedingt bleibt eine vorstehende Gehäusekante sichtbar und die Maschine hat nach wie vor keinen Traggriff. Ich habe die Bilder lange studiert, bevor ich mich zum Umbau mit einem B 77 Gehäuse entschied.
Bei meinem Umbauprojekt habe ich die XLR-Anschlüsse wegen der kurzen Leitungen innerhalb der Anlage geopfert, vergoldete Cinch-Anschlüsse montiert und die
Leitung für die Fernsteuerung mit farblich entsprechenden Originalkabeln neu konfektioniert.
Du benötigst gewisse Teile zusätzlich, um das Ganze nicht als Balstelei aussehen zu lassen (Anschlussfeld und Querträger oben aus einer B77 Mk 1, Blech nicht Guss!).

Allein die Bereitsstellung der entsprechenden Teile hat mich rund 1 Jahr Geduld und Planung gekostet ( ist halt mein Hobby). Aber das Resultat hat sich gelohnt (Bedienungskomfort, Klang, sowie etwas selber auf die Beine gestellt zu haben, was es nicht zu kaufen gibt).

Auch wenn Forumsteilnehmer der Ansicht sein könnten, die Geräte dürften nicht verändert werden, sehe ich das grundsätzlich auch so.
Da ich aber hier meine ganz persönliche Maschine bearbetet habe und das für mich allein stimmen muss, bin ich hier von meinem Prinzip abgeweicht.
Ich habe auschliesslich Teile der B 77 verwendet und keine Fremdteile.

Solltest Du Interesse an weiteren Informationen oder allenfalls Teilen haben, melde Dich.

Gruss
surri1

Beitrag Donnerstag 5. August 2010, 13:46
cavemaen Benutzeravatar
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Beiträge: 2574
Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Nun, auch im habe mal klein angefangen mit einer Grundig TK46, danach kam eine A77, A700, PR99, B67, A710 dann Telefunken T9, M10, M5, M28, M15 und jetzt habe ich 7 M15A, diverse M21, M12A und morgen hole ich M20TC (TimeCode).

Die Revox A700 und die B67 lassen "fliegende Aufnahme" zu, ohne das es auf dem Band einen "Klick" vom Relaise hinterlässt.

Das ich wichtig, wenn man Wortproduktionen macht und sich beim Versprechen fliegend reinlöschen will.

Die ARD hat CCIR Entzerrung, neben AES von den Amerikanskis hat man im Land vom Sushi (hmm, sehr lecker!) und Sake NAB entzerrt, was bei der Auslieferung über die Vertriebskette der Kühlschrank & Saugstauberhändler üblich war.

Aber so gravierend ist der Unterschied nicht. NAB aufgenommende Bänder hören sich auf 'ner CCIR (Coka Cola im Regler) Maschine etwas spitzer an, was man am Mischpult wegschrauben kann.

Von Techniggs halte ich wenig, da man Daten aus dem Labor angibt, welche nach 1-2 Jahren weg sind.

Studer und Revox gaben technische Mindestwerte an, welche jedes Gerät hatte und eine Werbung erinnert mich an den Satz, dass man Revox nur gebraucht bekommt!
Diese Aussage betrifft vor allem analoge Tuner, welche man stundenlang einbrennen lässt bis sich alle Schaltungen stabilisiert haben und misst die Geräte erst dann entgültig ein!


Mit Revox-Joschi habe ich mal gesprochen und habe einer soliden Eindruck von ihm.

Dafür, dass er von seiner Arbeit lebt und zweimal wöchentlich im Schwabenländle ausliefert und Reparaturen mitnimmt, sind die Preise völlig in Ordnung.

Viele User möchten ihre Geräte original erhalten, was ich nachvollziehen kann. Ein verspoilertes Auto ist gebraucht auch nicht so gefragt und ich persönlich mag es nicht, wenn jemand das Rad neu erfinden will oder schlauer als die Entwicklungs-Ing. sein möchte.

Leider ging es (nach meiner Meinung) mit Deutschland bergab, als man den Ingenieuren die Macht nahm und diese den Kaufleuten gab!

Noch heute glauben unsere Manager und Prokuristen, sie stünden im Rang über den Entwicklungsingenieuren, denn damals wurde etwas entwickelt und der Kaufmann sollte das vermarkten.


Heute sagt der Kaufmann dem Ingenieur, wie er was zu bauen hat.

Resultat:

Produkte bei "ich bin doch blöd" und anderer Industriemüll sind die Folge.

Ich sage nur: good Bye!

Rudy


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