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REVOX Joy AudioServer S37

Hier kannst Du über Deine Favoriten diskutieren und findest einen Platz für allgemeine Dinge zum Thema ReVox die nicht unbedingt technisch sind.

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Beitrag Dienstag 4. Juni 2019, 17:01
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Eine ernsthafte Alternative oder gar Ergänzung zum Revox Joy CD-Player S22 stellt der Joy AudioServer S37 dar. Genau so vorbildlich in edlen Materialien verarbeitet, wartet der S37 mit identischen Abmessungen wie die Netzwerkreceiver Joy S119 Mk II und Joy S120 Mk II sowie der Joy CD-Player S22 auf. Ausgestattet mit einem Festplattenlaufwerk (Standard ab Werk sind 1TB) kann optional gegen Aufpreis auch ein SSD-Speicher verbaut werden. Angeboten wird der S37, passend zu den Joy-Netzwerkreceivern, mit silbernem oder schwarzem Aluminiumgehäuse und dunkler Glasfront sowie in weiß mit weißer Glasfront.

CD‘s sind in WAV, Flac oder auch MP3/320 kB-Format speicherbar. Der Kopiervorgang einer CD dauert nur wenige Minuten, Cover und Inhalte lädt der S37 sofort über Gracenote; die CD wird nach dem Speichervorgang wahlweise ausgeworfen. Über das Netzwerk lassen sich auch Musikinhalte anderer Speicher übertragen, via USB können Musikinhalte ebenfalls auf den S37 kopiert werden.

Die Audiosignale können bei nicht netzwerkbasierten Anwendungen auch parallel zu Audiostreams abgerufen werden. In Verbindung mit UPnP-basierten Geräten kann der S37 bis zu 16 Audiostreams bei extrem kurzen Zugriffszeiten anbieten. Während des Einlesevorgangs ist auch das Abhören bereits gespeicherter Inhalte möglich, die Inhalte werden unmittelbar nach Abschluss des Speichervorgangs auf der Funkfernbedienung S208 dargestellt und sind abrufbar.

In Verbindung mit einem TV (über HDMI) sind neben der Darstellung der Inhalte mit Cover, Titel, Spielzeit verschiedene Modi verfügbar, bis hin zur individualisierten Bezeichnung von Wiedergabelisten, auf die direkt über die S208 zugegriffen werden kann. Eine Datensicherung bietet der S37 selbstverständlich ebenfalls an. Bei entsprechender Aktivierung werden die Inhalte automatisch immer dann auf einer direkt angeschlossenen externen Festplatte oder einem Speicher im Netzwerk gesichert, sobald eine Änderung der Inhalte erfolgt ist.

Die klanglichen Abbildung des auch im Hinblick auf den Bedienungskomfort hervorragend ausgestatteten S37 ist überragend bei sehr kurzen Zugriffszeiten, die Festplatte arbeitet leise, beinahe unhörbar. Externes Netzteil, alle Anschlüsse sehr gut zugänglich. Reiner CD-Wiedergabebetrieb ist ebenfalls möglich. Die gespeicherten Inhalte sind über die Joy-Fernbedienung S208 sowie die Revox Apps S232 (iOS) / S235 (Android) abrufbar.

Über einen einstellbaren Annäherungssensor (wie beim M100) werden die auf der Glasfront hinterlegten Touchfelder für Power und Disc sowie das USB-Symbol beleuchtet, um, losgelöst von der S208 oder der im Lieferumfang befindlichen IR-Fernbedienung den S37 ein- oder auszuschalten resp den Auswurf einer CD auszulösen.

In der Summe bietet der schicke S37 eine sinnvolle Ergänzung hochwertiger Audiokomponenten und zeichnet sich durch eine erstklassige Material- und Klangqualität aus, wie bereits image hifi in ihrer Ausgabe 5/2017 begeistert bestätigte.

Technische Daten:
(Quelle Revox)


Abmessungen
H 88 x B 200 x T 322 mm (ohne Kabel)
Gewicht 3,4 kg
Spannungsversorgung:
Externes Netzteil
Empfohlen 12 V; 5,5 A
Innen 8-19 Volt
Außen GND
Leistungsaufnahme typisch 15 Watt
maximal 40 Watt
Stand-by < 1 Watt

Daten Audio Video:
Audio Ausgang
Optisch bis 192 kHz 24 bit
HDMI bis 96 kHZ 24 bit
Analog
Video Ausgang
HDMI 1920x1080
VGA
Audio Formate AAC, FLAC, LPCM, MAC, MP1, MP2, MP3, Vorbis, WMA, WMA lossless
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Bernd

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Beitrag Donnerstag 31. Oktober 2019, 12:09
A721 Benutzeravatar
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Bei Einbindung des Joy AudioServers S37 in das eigene Netzwerk können ohne großen Aufwand Musikdateien von anderen im Netzwerk befindlichen Speichermedien, wie beispielsweise vom AudioServer M37 oder einem NAS-Laufwerk, auf den Joy S37 kopiert werden.

Der Joy S37 bietet die Möglichkeit, bestimmte Ein- und Ausschaltzeiten, ergänzt um feste Abschaltzyklen, zu hinterlegen. Andererseits ist er so konzipiert, dass er 24 Stunden im Netzwerk eingebunden sein kann. Das Gehäuse wird selbst bei Dauerbetrieb nicht nennenswert warm, Laufwerksgeräusche sind nicht wahrnehmbar.
Bernd

Beitrag Freitag 15. November 2019, 13:08
cavemaen Benutzeravatar
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Hmm, ein interessantes Gerät.

Leider hat nicht jeder 2.650,-€ über, was sein PC schon kann.

Für reine Audiozwecke habe ich mir den Tascam SS R1 beschafft, der symetrische, asym. und digitale Ein und Ausgänge hat, sowie nutzbar wie eine Bandmaschine ist auf Basis der CF-Speicherkarten.

Selbst das aktuellere Modell Tascam DA 3000 ist mit seiner Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten und einem Neupreis von unter 1.000,-€ nach meiner Meinung anwenderfreundlicher gerade bei Menschen, die auch mal was mitschneiden möchten und nicht vorgenanntes Budget haben.

https://www.musik-produktiv.de/tascam-da-3000.html

Rudy
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Beitrag Freitag 15. November 2019, 16:15
Niederberger Jean Benutzeravatar
Trippel As
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ciao Rudy
Der Audiorecorder TASCAM DA-3000 ist für den Preis ein fantastisches Gerät, das ich selber kenne.
Alle Tascam Geräte in meinem Besitz (wie auch Studer, Revox, Nagra Stellavox) sind zuverlässig und langzeitstabil.

Der Revox Joy Audioserver hat m.E. einen etwas anderen Einsatzbereich, ist aber von höchster Qualität gebaut.
Mit freundlichen Gruessen
ein Revox Studer Fan aus dem Tessin.

Beitrag Samstag 16. November 2019, 14:58
cavemaen Benutzeravatar
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... gewiss Jean, wer hat schon Netzwerkleitungen in seiner Wohnung versteckt.

Prima finde ich, wenn eine Firma innovativ ist und neue Technik auf den Markt bringt, keine Frage.

Dennoch finde ich die Preise von Revox im Zusammenhang mit designlosen nach Schuhkartons aussehenden Geräten zu "gehobenen Preisen" nun mal nicht für jeden erschwinglich, was ich an diesem Beispiel zeigen wollte - auch auf die Gefahr hin, Majestätsbeleidigung zu ernten.

Früher gaben sich Revox (und Studer sowieso) Mühe, uns Kunden möglichst gute und bezahlbare Technik bei excellentem zeitlosem Design anzubieten.

(Beispiel Revox A740 erzielt noch heute gebraucht den Neupreis!)

Aber ein weiß lackierter Blechwürfel mit einer Zentral-Fernbedienung aus Plastik bei sehr hohem Preis und automatisierter CNC-Fertigung rechfertigt nicht den Preis, den man bei früherer Herstellung und Abstimmung von Hand (Spulengruppen bei Tunern) erforderlich war und selbst Revox in den Prospekten stolz war darüber, dass man deren Geräte nur gebraucht bekommen könne aufgrund der stundenlangen Einlaufzeit zur Stabilisierung der HF-Kreise.

Klar, heute sitzt da bestenfalls ein Tausendfüßler drin nach dem PLL-Synthesizerverfahren, der nix mehr kostet, DAB kann und Internetsprachen beherrscht wie R2D2 oder C3PO - für denjenigen, der's braucht.

Darüber bin ich enttäuscht, dass unter dem bekannten Markennamen Technik billig produziert und zum maximal möglichen Preis unter's Volk gebracht werden soll.

Anders ausgedrückt:

Früher bekam ich als Kunde viel edele Technik mit höherem Aufwand und Handarbeit (B-Serie) im Verhältnis günstiger bei geringerer Marge als heute. :?

Rudy

Beitrag Samstag 16. November 2019, 16:44
A721 Benutzeravatar
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....schön, dass mit Cavemaen hier ein Kenner der Materie vertreten ist; kann er doch mit Sicherheit und aus eigener Erfahrung die Produktion und Qualität eines aktuellen Revox-Produkts beurteilen. Seine Expertisen sind einzigartig, schmälern allerdings noch nicht ansatzweise die Freude, die beispielsweise mit durch Handarbeit hergestellten Geräten der Joy-Familie einhergeht.

Ach ja, auch früher war schon Revox im gehobenen Preisbereich vertreten und nicht für jede(n) erschwinglich. Und, vielleicht schon vergessen, Revox entwickelt und produziert den Joy AudioServer S37 in der Schweiz resp. in Deutschland, hat heute im Gegensatz zu früher eine erheblich andere Unternehmensgröße und bedient auch völlig neue Zielgruppen.
Bernd

Beitrag Samstag 16. November 2019, 18:15
cavemaen Benutzeravatar
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Danke für die Blumen!

In der Tat habe ich früher Geräte gebaut u.a. für Krankenhäuser und kann kalkulieren, was Platinen kosten mit der Mechanik, Pulverbeschichtung, Kosten für Prüfung und Abnahme, Margen für Logistik und Vertrieb.

Solange ein Hersteller mit mehreren hundert Prozent arbeitet und seine Produkte Abnehmer finden, ist das legitim.

Dann wünsche ich Dir gute Umsätze!

R.

Beitrag Samstag 16. November 2019, 19:08
KarlMeyne Benutzeravatar
Jungspund
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Also Rudi,

dass Revox billig produziert halte ich doch für sehr übertrieben.
Ich finde die Produkte sehr hochwertig von der Verarbeitung bis hin zu den verwendeten Materialien.

Preislich befanden sich die Geräte immer im oberen Bereich.

Viele Forenmitglieder konnten sich die früher nicht leisten,
kaufen sie heute gebraucht und bezahlen viel für Revisionen und Restaurierungen....
Karl

Beitrag Samstag 16. November 2019, 22:56
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Rudi, ich kann mir nicht recht vorstellen, was Du für ein Problem hast. Anstatt sich darüber erfreut zu zeigen, dass es Revox, im Gegensatz zu Studer, noch heute gibt, sie in der Nische glücklicherweise mit zeitgemäßen und erstklassigen Produkten ihren Platz gefunden, darüber hinaus noch über ein riesiges Ersatzteillager für ältere Geräteserien verfügen, mäkelst Du ohne Kenntnis der tatsächlichen Gegebenheiten permanent absolut unsachlich herum und redest grundsätzlich alles schlecht. Das ist kein guter Stil.

Und meine Umsätze, nun ja, ich habe keine, bin auch kein Fachhändler. Ich engagiere mich lediglich leidenschaftlich für eine Audiomarke mit langer Tradition und einer bewegten Geschichte. Im Gegensatz zu Dir schätze ich die Notwendigkeit aktueller Entwicklungen, kann mir aus eigenen Erfahrungen erlauben, zum Produktportfolio von Revox substanziell und solide etwas beizutragen.

Stillstand bedeutet Rückschritt. Und das letzte Jahrhundert liegt schon eine Weile zurück.
Bernd

Beitrag Sonntag 17. November 2019, 14:29
DerThomas Jungspund
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Beiträge: 10
Ganz persönlich finde ich es immer sehr schade, wenn zwei Hobbyisten, Mitglieder des selben Forums bzw. Begeisterte für Studio- und Hifi-Technik, die grundsätzlich die selbe Leidenschaft teilen, aber aus unterschiedlichen Perspektiven darauf blicken, sich etwas unversöhnlich in die Haare geraten. Denn ich finde, dass beide Perspektiven wichtig und absolut bereichernd sind.

Das Zauberwort ist hier wohl wirklich die "Betriebswirtschaft" oder halt die betriebswirtschaftliche Darstellbarkeit. Es ist kein Geheimnis, dass die Firma, die heute noch Revox heißt und natürlich auch auf ein reiches Erbe blickt, erstens mal kurz vor dem Verschwinden stand und zweitens heute komplett anders aufgestellt ist - nämlich nicht mehr als Hifi-Arm eines großen Studiotechnik-Körpers, sondern als Marke für gewiss hochwertige Endverbraucher-Audioprodukte.

Dieser Markt ist zweifellos irre schwierig geworden, es hat da schon viel größere Hersteller erwischt, von denen man das nie erwartet hätte, und angesichts der Studer-Revox-Vergangenheit freut es mich umso mehr, dass sich Revox Deutschland so gut halten kann und auch noch den Mut und die Substanz hat, neue Produkte zu entwickeln (nicht typologisch neu, sondern halt als Erweiterung der eigenen Angebotspalette). Die Geräte der "Joy"-Serie machen, wie auf den Revox-Treffen unschwer zu erkennen war, den Eindruck von robuster, langlebiger Industriestandard-Qualität - was ich in Abgrenzung zu Konsumware absolut positiv meine und dabei auch weiß, wovon ich rede.

Für mich haben die traditionellen Studer-Revox-Geräte des von mir aus lange zurückliegenden "letzten Jahrhunderts" aber auch den größeren Charme, und letztlich blickt ja Revox selbst heute noch gern auf diese Tradition zurück, wenn sie einerseits immer mal mit der Studiotechnik-Vergangenheit oder dem Bild der B77 werben und andererseits einen unvergleichlich gepflegten Ersatzteilbestand und Reparaturservice für die älteren Geräte anbieten.

Einge frühere Anbieter kommen aktuell wieder mit neuen Hifi-Geräten auf den Markt, und wie gesagt freue ich mich, dass Revox noch dazugehört und hoffe, dass sie ihre neuen Zielgruppen und Abnehmer finden, damit auch zukünftig "meine" Zielgruppe davon profitiert.

Einen schönen Sonntag wünscht
Thomas

Beitrag Mittwoch 4. Dezember 2019, 13:35
A721 Benutzeravatar
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Der Revox-Joy-AudioServer S37 entpuppt sich im täglichen Gebrauch als wahres Universaltalent.

Neben der Bereitstellung der eigenen CD-Sammlung, die über verschiedene Anzeigemodi u.a. auf der Funkfernbedienung S208 oder der Revox-App abgerufen werden können, greift er wahlweise auf andere im Netzwerk befindliche Speichermedien, wie beispielsweise den Revox M37, Revox M57 oder ein NAS zu, ohne dass deren Inhalte auf dem S37 vorhanden sein müssen.

In der von uns verwendeten Kombination eines Joy-Netzwerkreceivers S120 Mk II mit dem Joy-AudioServer S37 erfolgt einmal die Einbindung in das Netzwerk und darüber hinaus über die optischen Digitalein- resp. -ausgänge der beiden Geräte. Letzterer Anschluss dient auch zur Wiedergabe einzelner CD´s, wobei der Joy-AudiServer S37 hier als CD-Player fungiert; die entsprechenden Einstellungen werden im dafür vorgesehenen Menü des S37 angewählt.
Bernd

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