Start STUDER STUDER Technik 169 reinigung potis wie?

169 reinigung potis wie?

Fragen und Antworten zur Technik bei STUDER Geräten...

Moderator: Administratoren


Beitrag Montag 1. Juli 2013, 06:34
thirstyramone Neuling

Beiträge: 1
Wohnort: Karlsruhe
Hey Freunde!!

Hab vor jahren ein 169 erstanden! Das Teil ist der Wahnsinn , und optisch in einem nahezu neuen Zustand!!
Es stand 25 Jahre in einem Schrank in einem Staatstheater als es dort auf den Flohmarkt landete un dann bei mir zuhaus.

es Hat 4 summen, 8 kanäle und insges. 10 analoge pegel-meter auf der meter-bridge.
Habe vor (seit 5 jahren) zuhaus ein kleines studio einzurichten, komm aber net dazu...busy...
das ding steht also bis jetzt noch rum. Einmal hatte ich es bei uns im proberaum, als notersatz für die gesangsanlagen- vorverstärkung,
und dabei bemerkt das vereinzelte potis knacken.
Wie kann ich das beheben? soll ich es selber machen?
was würde eine Überholung des Pultes kosten und wo geht das und wer kann das?
geb das ding nich gerne aus der hand... is mein schatz.
Einer der wippschalter über dem Fader war abgebrochen... hab nen neuen eingelötet, der sockel is aber zu breit weil da die anderen 2 sind, hab dann re. u li. am Eratzpoti was abgeschliffen... is nich so die feine Art... hab keinen schmäleren schalter gefunden... bekommt man noch das orginalteil???
Ein Freund von mir, Graf Carl, produziert Hörspiele... das hab ich bei mir dann auch hobbymässig vor, mit meinem 169!!!
(IS echt n Tip: ""Juniordetektei Jammerthal" Autor Tobias G.Carl" wer durchgeknallte hörspiele mag...)
Wäre um Ratschläge dankbar

Die hier gezeigte Werbung wird nicht durch "Das STUDER und ReVox Forum" bereitgestellt, sondern automatisiert durch Google. Grundlage sind die verwendeten Schlüesselwörter in den Beiträgen. Besucher dieser Links werden gebeten sorgfältig mit den angebotenen Produkten/Seiten umzugehen.
 
Beitrag Montag 1. Juli 2013, 15:01
Administrator Benutzeravatar
Administrator
Administrator

Beiträge: 535
Wohnort: Würzburg

Hallo thirstyramone und willkommen hier im Forum!

Dein Ansprechpartner für eine fachgerechte Wartung und Überholung des Pultes ist ohne Frage Erich Schleicher von ES-Studiotechnik! Ruf ihn am besten einfach mal an...

http://www.es-studiotechnik.de

Gruß,
Christoph

Technik ändert sich - Gefühle bleiben!

Das STUDER und ReVox Infoportal | Tonbandgeschichte

Beitrag Dienstag 2. Juli 2013, 15:57
cavemaen Benutzeravatar
Lebende Forenlegende
Lebende Forenlegende

Beiträge: 2583
Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Mein Tipp:

DeoxIT D5

http://store.caig.com/s.nl/sc.2/category.188/.f

Das Zeug ist besser als alles andere, was es bisher an Sprays gab, aber mit über 20,-$ recht happich.

Rudy

Beitrag Dienstag 2. Juli 2013, 19:43
Administrator Benutzeravatar
Administrator
Administrator

Beiträge: 535
Wohnort: Würzburg

Hallo Rudy,

mal eine Frage...

Ich habe jetzt schon sehr oft gehört, dass diese Reinigungssprays letztendlich nichts wert sind, weil sie angeblich den Dreck nur verkleben statt ihn zu beseitigen. Logisch gedacht ist das ja auch irgendwie naheliegend weil man ja ein Mittel zum Dreck hinzu gibt und nicht den Dreck absaugt. Und in "Wohlgefallen" kann das Spray den Unrat ja auch nicht "auflösen"...

Wie verhält es sich nun also mit solchen Sprays? Vielleicht haben ja auch andere hier Erfahrungen gemacht... ?!

Gruß
Christoph

Technik ändert sich - Gefühle bleiben!

Das STUDER und ReVox Infoportal | Tonbandgeschichte

Beitrag Dienstag 2. Juli 2013, 20:00
heinzmen Benutzeravatar
Lebende Forenlegende
Lebende Forenlegende

Beiträge: 406
Wohnort: 34513 Sachsenhausen - Waldeck

Moin,

ich persönlich zerlege die Studer Potis ( ist ganz einfach) und streiche anschliessend die Leiterbahn mit einem Balistol geträngten Q-Tip ein. Die Mechanischen Führungen werden dann noch mit einem Pinsen schön mit Vaseline ein .

Habe die die beste Erfahrung mit gemacht.... schon seid Jahren...

Gruss Heinzmen

Beitrag Dienstag 2. Juli 2013, 20:42
hugohabicht Lebende Forenlegende
Lebende Forenlegende

Beiträge: 822
Wohnort: Irland
Ich reinige alles mit Isopropanol; Achsen / Führungen werden eingefettet; die Leiterbahn bleibt trocken.

Beitrag Mittwoch 3. Juli 2013, 17:54
cavemaen Benutzeravatar
Lebende Forenlegende
Lebende Forenlegende

Beiträge: 2583
Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Klar, geht auch.

Bei den modernen Potis ist mir aufgefallen, dass es weniger auf der Widerstandsbahn kratzt, sondern an dem herumgeführten Gegenkontakt, Metall auf Metall kratzend und aus billigem korrodierendem Material.

Habe das Problem mit dem gerade erworbenen Festplattenrecorder Mandozzi Dart 2 von etwa 1990, in dem alle Potis kratzen.

Meine mind. 30 Jahre alte Nagra 4.2 läuft noch heute kratzfrei mit ihren Originalpotis der Marke Bradley
!! :sound:

Rudy

Beitrag Mittwoch 3. Juli 2013, 22:12
hugohabicht Lebende Forenlegende
Lebende Forenlegende

Beiträge: 822
Wohnort: Irland
cavemaen hat geschrieben:
Meine mind. 30 Jahre alte Nagra 4.2 läuft noch heute kratzfrei mit ihren Originalpotis der Marke Bradley[/b]!! :sound:


Hallo Rudy,
sind das die gleichen wie Allen-Bradley (die bei Studer A8xx drin sind)? Oder ist das eine andere Firma?
Viele Grüße,
Hagen

Beitrag Donnerstag 4. Juli 2013, 12:15
studer289 Trippel As
Trippel As

Beiträge: 137
Grüezi zusammen

Auch bei meinen Nagras konnte ich bis jetzt eigentlich nie kratzprobleme feststellen,sind aber auch selten im einsatz..
Bei den Studer-pulten 289 habe ich viele potis zerlegt,vorsicht die zungen brechen gerne ab :? kontaktreiniger gibts bei mir keine.
Spätere potis sind bei Studer wohl genietet,also nicht so einfach zu öffnen und zu schliessen.

Mit regen grüssen aus der zentralschweiz

Clemens

Beitrag Donnerstag 4. Juli 2013, 12:19
studer289 Trippel As
Trippel As

Beiträge: 137
Und die panorama potis sind wie es aussieht die selben wie bei Nagra,auch in den einschüben waren es nicht die billigsten.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Zuletzt geändert von studer289 am Donnerstag 4. Juli 2013, 12:35, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag Donnerstag 4. Juli 2013, 12:29
cavemaen Benutzeravatar
Lebende Forenlegende
Lebende Forenlegende

Beiträge: 2583
Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Ich grüße Euch!

Ja Hagen, das müssen die Potis von Allen Bradley sein - extrem robuste Ware!

Hatte mal eines geöffnet und festgestellt, dass der innenlaufende Ringkontakt schön eingefettet ist.

Die Wiederstandsbahn ist schön massiv ausgeführt und für die Ewigkeit gebaut.

Von Penny & Giles hatte ich mal einen Fader aus leitendem Plastik. Der Vorbesitzer hatte den innerlich mit Spray geflutet und das Teil zerstört.

Auf dem leitenden Kunststoff wird ein Besen zur Kontaktbahn geführt, der irgendwann auch den Staub wegfegt.

Durch den Spray verklebte der Besen und kratzte nur nur irgendwo punktuell und mußte ersetzt werden.

Nachteil: der Besen ist beim Stereofader extrem schwer justierbar, um einen 0,5dB Gleichlauf zu erhalten!

Auch extrem robust waren die Fader von Eckmiller und Danner, sowie die ganz alten Riesenpotis von Preh in Röhrenradios; null Probleme!

Daher wurde Preh warscheinlich auch plattgemacht... :(

Rudy

Beitrag Donnerstag 4. Juli 2013, 16:16
hugohabicht Lebende Forenlegende
Lebende Forenlegende

Beiträge: 822
Wohnort: Irland
Ja Rudy, langlebige Produkte sind leider heute bei den Firmen und der Mehrheit der Verbraucher nicht mehr gefragt.

Die hier gezeigte Werbung wird nicht durch "Das STUDER und ReVox Forum" bereitgestellt, sondern automatisiert durch Google. Grundlage sind die verwendeten Schlüesselwörter in den Beiträgen. Besucher dieser Links werden gebeten sorgfältig mit den angebotenen Produkten/Seiten umzugehen.
 

Zurück zu STUDER Technik


cron