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Willi Studer Technik der Steinzeit

Fragen und Antworten zur Technik bei STUDER Geräten...

Moderator: Administratoren


Beitrag Freitag 18. Oktober 2013, 21:05
revfan Lebende Forenlegende
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Beiträge: 690
Hallo,

damit sich Clemens mit seiner Uralttechnik von AEG im Forum nicht so alleine fühlt - gell so bin ich halt :lol: - lege ich jetzt auch mal nach
mit einem Gerät mit Willi Studer, das mir kürzlich zugelaufen ist.

Kurzes Quiz: Was könnte es sein ?

Teilnahmebedingung: heinzmen darf nicht mitmachen, sondern mir nur beim Restaurieren helfen

(der kommt mir zu schnell auf die Lösung ;-) )



SAM_2195.JPG


SAM_2182.JPG



revfan
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Beitrag Samstag 19. Oktober 2013, 10:52
heinzmen Benutzeravatar
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Moin,

denn sach ich mal nix.....

Gruss Heinzmen

Beitrag Samstag 19. Oktober 2013, 11:51
revfan Lebende Forenlegende
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Hallo Heinzmen,

alles klar ;-)

revfan

Beitrag Samstag 19. Oktober 2013, 13:15
heinzmen Benutzeravatar
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Wohnort: 34513 Sachsenhausen - Waldeck

Moin Arno,

Baujahr 2.März 1948..... :lol:

Gruss Heinzmen

Beitrag Samstag 19. Oktober 2013, 16:19
cavemaen Benutzeravatar
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Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Ach, ihn gibbts ja au noch!

Tach Heinz, was haste denn da eingefangen?

Lass uns ma widder telefonanieren...

Rudy

Beitrag Samstag 19. Oktober 2013, 17:18
revfan Lebende Forenlegende
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Hallo,

anbei noch ein weiteres Bild von einem der mehreren ausgebauten Elkos (trotz schweizer Herstellers kaputt)

SAM_2228.JPG



und einem Teil der eingebauten Röhren (USA , gemessen und 1a in Schuss) des gesuchten Geräts.



Man sieht, sogar noch zwei Stahlröhren !



revfan
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Beitrag Samstag 19. Oktober 2013, 18:54
heinzmen Benutzeravatar
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Moin,

ist ja eine feine Sache... aber mit Röhren fange ich nicht auch noch an... zu viele Baustellen...

Alles was ich mit Röhren hatte habe ich in gute Hände abgegeben...

Ich habe eigendlich viel zu viel Zeug.... die Bude ist voll... nur für eine A800 oder A820 MCH wäre noch eine Ecke frei...

:lol: :lol: :lol:

Gruss Heinzmen

Beitrag Samstag 19. Oktober 2013, 19:42
cavemaen Benutzeravatar
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... nu sag schon; was ist das für "Glimmstengel-Technik"?

Ein Bekannter von mir verkauft gerade einen RRG Mikrofonvorverstärker Typ V40 von 1938 im Originalzustand mit Netzteil:
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Beitrag Samstag 19. Oktober 2013, 22:21
revfan Lebende Forenlegende
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Beiträge: 690
Okay, aber was für ein Gerät ist es denn jetzt :D ?

Anbei noch ein Foto der Endstufe (ausgebaut)


Noch ein weiterer Tipp: Nach allem was man lesen kann, hat bei diesem Gerät Willi Studer noch persönlich (!) und mit eigener Hand gelötet,

z.B.: den obigen schweizer Elko eingelötet (die anderen stammen aus den USA).


revfan
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Beitrag Sonntag 20. Oktober 2013, 11:31
revfan Lebende Forenlegende
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Beiträge: 690
Und noch ein Hinweis:

Laut Friedrich Engel • Gerhard Kuper • Frank Bell; Zeitschichten: Magnetbandtechnik als Kulturträger; Chronologie der Magnetbandtechnik und ihr Einsatz
in der Hörfunk-, Fernseh-, Musik-, Film- und Videoproduktion; Erfinder-Biographien und Erfindungen; Dritte Ausgabe: 2013 ( :roll: )


"Es ist allerdings, ungeachtet seiner Mängel, das erste Heimton- oder „Amateurgerät” auf dem Weltmarkt"

revfan

Beitrag Sonntag 20. Oktober 2013, 12:40
Niederberger Jean Benutzeravatar
Trippel As
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ciao revfan

ich denke es handelt sich um einen Soundmirror (vielleicht BK 401) der Brush welche Traco Trading damals importierte und Willi Studer beauftragte diese Bandgeräte dem europäischen Standard anzupassen (220 V/50 Hz anstelle 110 V und 60 Hz.

NB: ein Freund von mir besitzt ein solches Gerät und hat eine schöne Homepage (teils noch "im Aufbau") !

link

http://www.revoxmania.com/
Mit freundlichen Gruessen
ein Revox Studer Fan aus dem Tessin.

Beitrag Sonntag 20. Oktober 2013, 17:15
revfan Lebende Forenlegende
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Hallo Jean

der Kandidat hat 100 Punkte :D .

SAM_2213.JPG




Es war so ein soundmirror BK-401 der Firma Brush, das Willi Studer im Januar 1949 erst auf die Idee gebracht hat, eigene Tonbandgeräte zu entwickeln. Erst Ende 1949 kamen dann die ersten Dynavox Geräte, die über die Firma Traco des Herrn Caspar vertrieben wurden.

Im Januar 1949 hatte Herr Studer von Herrn Caspar den Auftrag erhalten, diese Geräte, die Herr Caspar in den USA gekauft hatte,so umzurüsten, dass sie in der Schweiz liefen (so jedenfalls Holenstein in: die sprechenden Maschinen).

Anders ausgedrückt, ohne dieses Gerät hätte es wohl keine Studer/Revox Tonbandgeräte gegeben. :sound:


:D :D :D Der besondere "Gag" an dem bei mir - jetzt zerlegt - stehenden Gerät ist, dass es nicht eines der amerikanischen Geräte ist, die man auch gelegentlich im Internet sehen kann, sondern ein von Willi Studer in seiner damaligen Kellerwerkstatt unter seiner Züricher Wohnung mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar eigenhändig umgebautes Gerät. :D :D :D

Das erkennt man an dem Aufkleber der Züricher Vertriebsfirma Traco ("General Vertretung für die Schweiz" vgl Bild oben) aber auch an etlichen Modifikationen, die nicht im Schaltplan des BK 401 aufgeführt sind, wie einem zusätzlichen Schwingkreis im HF-Oszillator. Diese wurden dann mit Teilen ausgeführt, die nicht- wie der Rest - aus den USA stammten, sondern aus der Schweiz (siehe den oben abgebildeten Elko).

Kurioserweise wurde das Gerät zwar auf 50 Hz umgestellt, blieb aber weiter bei 110 Volt.

Das ist das historisch interessanteste Tonbandgerät, das mir bisher in die Hände fiel.

revfan
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Beitrag Sonntag 20. Oktober 2013, 18:58
Niederberger Jean Benutzeravatar
Trippel As
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Beiträge: 162
Wohnort: Lugano
in Solothurn/Schweiz (gleich neben dem Bahnhof) gibt es das ENTER Museum...
Dort sind praktisch alle gebauten Computer ausgestellt und auch viele Audio/Video Geräte (Revox/Studer/Nagra etc.) und alte Radios.
Es bleiben unvergessliche Erinnerungen und ein Besuch versetzt uns in die "alte Technikwelt" !
link
http://www.enter-online.ch/
Mit freundlichen Gruessen
ein Revox Studer Fan aus dem Tessin.

Beitrag Sonntag 20. Oktober 2013, 19:33
revfan Lebende Forenlegende
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Beiträge: 690
Hallo Jean,

ein wirklich netter Internetauftritt. Ich habe zwei T26 (eins ist ev auch ein Dynavox) gesehen. Aber ein BK 401 noch dazu in der Studerausführung haben sie nicht :lol:


Hier noch ein Bild vom ausgebauten Bandantrieb. Das Band wickelt sich um die Messingrolle, der Motor steckt unter der Platte. Die Motorachse wurde mit einer Art Feder umwickelt, vermutlich auch wg der Bandgeschwindigkeit bei 50 Hz.

Das schwarze ist ein gummiertes Reibrad - und leider ziemlich eingedellt vom Stehen.


revfan
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Beitrag Sonntag 20. Oktober 2013, 21:23
Niederberger Jean Benutzeravatar
Trippel As
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Beiträge: 162
Wohnort: Lugano
ciao Arno (alias revfan)

doch da sollte auch mindestens ein Soundmirror ausgestellt sein. Aber mein italienischer Freund und Revoxfan (Luca) hat dort ein (ich glaube sogar ein zweites aber nicht komplettes) Soundmirror in diesem Jahr gekauft, wo ich ihn begleitete. Es sind nicht alle Geräte im Besitz des Museumsbesitzers in Solothurn dort ausgestellt, aber ich war schon zweimal dort im Museum.
Soviel ich mich erinnere hat ein Bekannter von mir (Rudi Rothen) in Bern auch noch ein funktionierendes Soundmirror , es handelt sich um enen pensionierten Techniker von Radio Bern. Er hat auch eine Telefunken K8 (wenn ich mich nicht täusche) funtionierend und u.A. auch eine komplette Studer A 27 (funktionierend) unter vielen antiken Bandmaschinen. Bei Interesse kann ich gerne seine Kontaktdaten geben.
Mit freundlichen Gruessen
ein Revox Studer Fan aus dem Tessin.

Beitrag Montag 21. Oktober 2013, 19:47
studer289 Trippel As
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Beiträge: 137
Autsch...Lieber Revfan

Hier und nun melde ich mich auf deinen beitrag :roll: ich hatte mal einen soundmirror,die maschine war aber in einem erbärmlichen zustand.
Ich hätte dir die maschine natürlich gerne als teileträger gegeben,habe sie aber vor jahren mal abgegeben.

Ein tolles gerät,und ich sehe wir beide lieben die kisten,je älter um so besser.... ;-) ;-)

Herzliche grüsse Clemens

Beitrag Dienstag 22. Oktober 2013, 20:01
revfan Lebende Forenlegende
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Beiträge: 690
Hallo Clemens,

wirklich schade :( Ersatzteile hätte ich gut brauchen können.

Die Elektronik funktioniert nach Austausch einiger Elkos :sound: . Ich muss aber noch an das magische Auge ran (die Röhre 6E5 ist mit ca 35 EUR bei Händlern echt teuer) . Der Antrieb rumpelt wegen des angeplatteten Treibrads allerdings noch stark, ich denke da aber schon an einen einfachen "workaround" auf Kosten der Geschwindigkeitstreue.

Das Gehäuse ist noch eine richtige Aufgabe.


Hallo Jean,

frag doch Deinen Bekannten bitte einmal, ob er bestätigen kann, dass das Gerät in der Schweiz nach dem Krieg kurzzeitig sogar im Rundfunk Verwendung fand
(so jedenfalls Friedrich Engel • Gerhard Kuper • Frank Bell; Zeitschichten: Magnetbandtechnik als Kulturträger; Chronologie der Magnetbandtechnik und ihr Einsatz in der Hörfunk-, Fernseh-, Musik-, Film- und Videoproduktion; Erfinder-Biographien und Erfindungen; Dritte Ausgabe: 2013 ( :roll: ) Seite 260 )

Beste Grüße an Euch alle

revfan

Beitrag Mittwoch 23. Oktober 2013, 01:05
Niederberger Jean Benutzeravatar
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Wohnort: Lugano
@ revfan
ich werde Rudi Rothen sobald als möglich die Frage stellen, ich denke schon, weil er seinen Gerätepark durch Ausmusterung vom Radiostudio Bern kaufen konnte und eigentlich die meisten Geräte von dort stammen.

Sende mir Deine Postanschrift per PM und ich werde Dir eine DVD (28 min.) vom letzen Besuch im November 2012 mit Luca für den privaten Gebrauch schicken sofern Rudi es mir gestattet.
Mit freundlichen Gruessen
ein Revox Studer Fan aus dem Tessin.

Beitrag Donnerstag 24. Oktober 2013, 20:14
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@ revfan
habe soeben mit Rudi ein interessantes Gespräch geführt und er hat mir bestätigt, dass damals im Jahre 1948 die Reportagewagen des Schweizer Radio (Radio Bern, Zurich, Lausanne und Basel) je Reportagewaren zwei Stück Soundmirror hatten. Er sagte mir, dass die Aufnahmequalität nicht besonders fantastisch war, aber für Sprachaufnahmen (früher wurde ja in der Regel mit Plattenschneidemachinen, Thorens und eine deutsche Marke) die Aufnahmen auf Platten aufgenommen. Rudi besitzt auch solche Plattenschneidemaschinen z.B. Thorens wo praktisch aufgenommen und durch ein zweites Pickup wieder abgespielt und gesendet wurde....).

Rudi Rothen besitzt auch K8 Bandmaschinen, welche damals 1949 mit Vollspur und 76 cm/s gefahren wurden und eine sehr gute Audioqualität hatten.
Mit freundlichen Gruessen
ein Revox Studer Fan aus dem Tessin.

Beitrag Donnerstag 24. Oktober 2013, 20:42
revfan Lebende Forenlegende
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Beiträge: 690
Hallo Jean,

das ist ja interessant. Zeitzeugen sind einfach durch nichts zu ersetzen :-) .

Mit modernem Bandmaterial klingt das Gerät eigentlich recht gut, wenn nur der Bandlauf etwas konstanter wäre. Vermutlich auch daher zwei dieser Geräte pro Wagen, für den Fall, dass eines kurzfristig ausfallen sollte. Grüße bitte Deinen Bekannten von mir.

Vielen Dank

revfan

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