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Studer B67 II raucht und stinkt

Fragen und Antworten zur Technik bei STUDER Geräten...

Moderator: Administratoren


Beitrag Sonntag 10. Februar 2019, 19:55
analogfan Routiner
Routiner

Beiträge: 27
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Hallo,
es geht um meine B67 II die ich vor ein paar Jahren ohne VU gekauft und 2009 auf VU umgebaut hatte. Nach längerer Zeit wollte ich mir heute mal wieder ein Band anhören. Alles funktionierte auf Anhieb wie gewohnt bis es anfing zu rauchen und riechen so dass ich die Maschine aus Vorsicht sofort abschaltete. Danach schraubte ich sie hinten auf. Woher dieser penetrante Geruch kam ist unklar. Beim Hinlangen konnte ich keine überwärmten bzw. heißen oder verfärbten, geplatzten Teile ausmachen. Nun traue ich mich nicht sie wieder einzuschalten. Wer kann mir helfen? Womit soll ich anfangen? Bin dankbar für jeden Vorschlag.
D.
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Beitrag Sonntag 10. Februar 2019, 20:43
studer289 Trippel As
Trippel As

Beiträge: 153
Ist warscheinlich nichts übles....nur die rifa miniprints...

Bei jedem wickelmotor hats je 3-4 stück..und teils beim spannungswwähler....ebenfalls gibts teils noch beim
netz-eingang so blaue entstörfilter...

Kurz einschalten...schauen wo geraucht wird...dann ersetzen.. :D

Oder auf die suche nach allen miniprinten gehen und so ersetzen...

Sehen manchmal fit aus...sind sie aber nicht mehr....risse im harz..feuchtigkeit gezogen...und hopps...

Herzlich

Clemens

Beitrag Sonntag 10. Februar 2019, 20:46
studer289 Trippel As
Trippel As

Beiträge: 153
Bei dir ist schon ein kompakter filter im netz eingang zu sehen..

Die miniprinte sind aber noch alt...

Und keine NOS verbauen die gleich ausehen....auch alt und am Ar............

Neu Zb...WIMA X2 typen verbauen

Beitrag Dienstag 12. Februar 2019, 01:10
benmuetsch Foren As
Foren As

Beiträge: 57
Damit die B67 wieder wirklich betriebssicher wird und nicht ab und zu das rauchen oder stinken anfängt, sollte man alle Elekrolytkondensatoren, RIFA Folienkondensatoren, ITT Tantals und die Motorbetriebskondensatoren austauschen.

Beitrag Sonntag 17. Februar 2019, 19:38
analogfan Routiner
Routiner

Beiträge: 27
Hallo,
leider komme ich immer nur am Wochenende dazu meinem Hobby nachzugehen. Nun bin ich dabei die Kondensatoren zu ersetzen bzw. erst einmal neue zu besorgen. Und da ich meine schöne B67 nicht mit irgendeinem Schrott verbasteln will hier meine Fragen an die Fangemeinde.
Zu erst die Motorkondensatoren lt. Servicehandbuch ist die Wickelmotorkontrolle mit C2=6,5 uF, C3=1,5uF bestückt. Welches Fabrikat würdet Ihr bevorzugen?
- Alubecher wie das Original oder Kunststoffhülle
- Toleranz +/- 5 oder +/-10 %
- Temperaturbeständigkeit bis 70 oder 85 Grad C plus
- Langlebigkeit nach Spannung Klasse A,B,C
- Lötfahne oder Stecker
Sind die im Servicehandbuch angegebenen Werte strikt einzuhalten oder sind Abweichungen wie z.B. 7uF anstelle 6,5uF erlaubt ? Haben solche Abweichungen nach oben negative Auswirkungen auf die Motoren und auf die restliche Steuerelektronik ? Wo kann man die Motorkondensatoren kaufen ? ELV, Reichelt, Conrad ,Voelkner und Pollin haben nicht immer alles. Gibt es außer Ebay auch andere Quellen wo sich Endverbraucher einiges kaufen können ?
Noch eine Frage zu den Entstörkondensatoren z.B. C1 0,47uF von obiger Schaltung. Kann das ein normaler Wima-Kondensator oder muss es ein X2 von derselben Fa. sein. Was ist da der Unterschied ?
Bin dankbar für jede Anregung.
D.

Beitrag Montag 18. Februar 2019, 16:11
cavemaen Benutzeravatar
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... nimm die Werte, die im Handbuch angegeben sind.

Von Käufen bei iiBäh rate ich aus Erfahrung dringend ab, da die dort entsorgten Teile mind. genauso alt wie Deine Maschine sind, obwohl manche Verkäufer behaupten, alles sei noch neu und unbenutzt!

Es gibt aber wenige Händler, die sich auf Revisions-Ersatzteile spezialisiert haben und frische Ware ausliefern.

Hier im Forum findest Du u.a. den Erich (ES-Studiotechnik.de) und den Heinzmen, die Studer & Revöxe revidieren und solide arbeiten.

Rudy

Beitrag Dienstag 19. Februar 2019, 00:17
benmuetsch Foren As
Foren As

Beiträge: 57
Die originalen Werte sind schwer zu bekommen, macht aber praktisch auch nichts..

Hast du vor, demnächst mitsamt der Maschine in die USA auszuwandern? Nein? Dann hilft ein Blick in das Service Manual.

Der 50/60 Hz Schalter hinten tut nichts anderes, als die 1,5uF und die 6,5uF Betriebskondensatoren parallel zu schalten.

50Hz = 8uF
60Hz = 6,5uF

Mögliche Varianten:

a) den teuren Weg gehen, und bei z.B. nagravox spezielle Kondensatoren bestellen, die exakt dieser Spezifikation entsprechen und neu hergestellt wurden, sogar in einem Gehäuse
b) irgendwie die geforderten Werte auftreiben (an dieser Stelle wie erwähnt lieber keine NOS Ware)
c) den einfachsten und günstigsten: den ollen Schalter rauswerfen und einfach 8uF Kondensatoren verwenden. Dies ist ein Standardwert und heute gut zu erhalten. Ich habe bei meinen beiden B67 MKII 8uF der Marke MIFLEX verwendet, ebenfalls im Plastikbecher.. mit Lötfahnen, funktionieren einwandfrei, sind direkt an die Motorboards angeklemmt mit kurzer Leitung. Meiner Meinung nach eh die bessere Lösung, diese Parallelschaltung mit den langen Klingeldrähten im Original ist irgendwie.. naja.

Viel Erfolg beim Basteln!

Grüße,

Ben

Achja.. die Entstörkondensatoren müssen den Klassen X2 bzw Y2 (siehe Service Manual) entsprechen. Lies Dich am besten zu dem Thema etwas ein.

Beitrag Dienstag 19. Februar 2019, 19:51
studer289 Trippel As
Trippel As

Beiträge: 153
Grüezzziii

Denke die betriebskondensatoren sind nicht das grösste problem..

Wechsle zuerst die entstörglieder...und mache den fehler ausfindig!

Danach kann man komponent um komponent revidieren..

Es gibt leute die ersetzen alles total..zerlegen die maschine...machen keine fotos
und danach spielt das gerät nicht mehr..

Herzlich

Clemens

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