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A820 Broschüre

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Moderator: Administratoren


Beitrag Sonntag 29. Mai 2011, 20:04
Krottendorf Benutzeravatar
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Beiträge: 326
Wohnort: Österreich
Hallo Miteinander.

Ich habe mir gerade meine neu erworbene A820 Broschüre durchgelesen, könnte mir vorstellen das vor rund 25Jahren bei Herausgabe so mancher Tontechniker bzw. Studio Chef zumindest der, der die Maschine zahlen musste, ganz schön ins Schwitzen gekommen ist. Einerseits vor Neugier wie den das neue Teil wohl funktionieren wird, andererseits wenn er daran dachte wie er sie zahlen würde.
Fast ein wenig Ehrfürchtig habe ich da geblättert, das ich ein Normalo ( = ein Privater Musikhörer ohne Studio ) so eine Maschine in meinen heiligen Hallen stehen habe.
Muss man ja dem Erbauer danken, das er die Maschinen so robust gebaut hat das mit Sicherheit einige Generationen davon noch was haben werden, den der Tonband Virus wird kaum zu Ende gehen.


L.G. Konrado

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Beitrag Montag 30. Mai 2011, 12:50
cavemaen Benutzeravatar
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Beiträge: 2575
Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Hallo Konrad!

Mir sagte ein befreundeter Tonmeister, dass er die erste A820 für rund 23.000,-DM gekauft habe.

Danach rührte Studer die Werbetrommel und baute für ganz Europa eine einmalige Serie von 3.000 Stück, welche dann rund 48.000,-DM gekostet haben sollen.

Aus Restbeständen wurden noch mal weitere gefertigt, für die es eine Warteliste von mind. 6 Monaten gab, bis bestimmte Teile aufgebraucht waren, so meine Information dazu.

Zwischenzeitlich hatte man ja Telefunken Konstanz (wegen der Kundenliste) gekauft und baute aus deren vorhandenen Teilen noch einige M15A, M20 und M21 / M21R zusammen.

Soweit ich recherchieren konnte, wurden die bei Studer nachgebauten Konstanzer Maschinen AEG genannt. Von diesen Maschinen hatte ich einige unter meinen Fingern und stellte fest, dass man offenbat vergessen hat, den Capstanmotorstromkreis auf minimale Stromaufnahme zu justieren mit entsprechenden Folgen.

Rudy
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Beitrag Montag 30. Mai 2011, 13:35
erich Haudegen
Haudegen

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Hallo Rudy,

da muss ich nun doch einhaken:

Studer hat nie irgendwelche AEG - Telefunken Magnetophone nachgebaut oder gefertigt.
Alle AEG - Telefunken Magnetophone, die zwischen Mai 1989 und ca. Oktober 1992 über
den Vertrieb der Firma Studer überwiegend an die ARD verkauft wurden, wurden nach wie
vor in Konstanz gefertigt ( alle Typen zusammen ca. 400 Stück ).

Der Name Telefunken ging durch die Übernahme von AEG schon früher in den Namen
AEG - Telefunken über; auf den Geräten selbst wurde aber nur noch AEG aufgedruckt.

Gruß

Erich

Beitrag Montag 30. Mai 2011, 15:39
cavemaen Benutzeravatar
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Beiträge: 2575
Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Hallo Erich!

Das verwirrt mich nun etwas...

Ein Tonmeister und ein Ton-Ing. sagten mir das unabhängig voneinander so.

Der Tonmeister durfte sich sogar aufgrund seiner damaligen "Einkäufe" zu Sonderkonditionen* eine halbfertige M15A Mehrspur und zwei M21 in Regensdorf mitnehmen.
Die M21 standen OVP dort und die M15A 2" 24spur stand mit weiteren plus ein Telekonvolut herum und ein Techniker baute gerade eine AEG-Maschine zusammen, das ist meine Info darüber.

* Ferner wurde mir berichtet, dass die OVP M21 an Tonmeister und Ing. in Form früherer Kunden die M21 zu 1.500,-DM gleich anlässlich des Ausverkaufes haben mitnehmen können.

Zahlreiche der M21 tauchten im damals neuen iibäi auf und eine davon hatte ich zur Reparatur, da damit der Verkäufer (ein Kühlschrank+Saugstauberhändler) mit der Instandsetzung der Capstantriebsendstufe überfordert war.

Der bestätigte mir gegenüber auch den Einkaufspreis, denn er verscheuerte die nämlich für 6.500,-DM weiter, wo diese dann beim Kunden nach nur 3 Monaten verstarb!
(Die Organe TIP130 / TIP135 versagten)

Jetzt kommst Du.

Rudy
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Beitrag Montag 30. Mai 2011, 22:13
Krottendorf Benutzeravatar
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Beiträge: 326
Wohnort: Österreich
Hi, Rudy.

Bei den Telefunken kann ich nicht mitreden.
Aber wo hast DU das Foto her, das passt genau zu Dir. Das muss wohl eine Maschine für den Arabischen Raum sein, so in Richtung Dubai, oder.

L.G. Konrado


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