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Kopfspiegelbreite bei der B77

Verfasst: Dienstag 23. Juni 2009, 21:13
von Burkhard
Hallo zusammen

Ich habe hier mal eine Frage zur Kopfspiegelbreite.Ich messe bei meiner ca.30 Jahre alten B77 einen Kopfspiegel von nun mehr 4mm.Ist dieser Wert überhaupt noch vertretbar oder kann ich schon von verschlissenen Köpfen ausgehen? Wenn ich ein brauchbares Band einlege produziert die Maschine noch ganz akzeptabele Aufnahmen.Ich will dazu sagen daß ich die Maschine kaum noch für Magnetaufnahmen verwende. Gerne demonstriere ich aber den Interessenten die mich fragen, wie ich denn die Musik für unsere Tanzgruppe schneide, wie man es früher ohne Hilfe des PC mit so einem schönen Gerät angestellt hat(natürlich ohne wertvolles Bandmaterial zu zerschnippsel). Hauptsächlich oder gerade deshalb und weil sie toll aussieht, steht sie in meinem kleinen´´Studio´´.

Mit nettem Gruß
Burkhard

Re: Kopfspiegelbreite bei der B77

Verfasst: Mittwoch 24. Juni 2009, 00:36
von cavemaen
Der Kopfspiegel ist uninteressant, solange der Abschliff völlig symetrisch (gleichmäßig) und glatt verläuft und der Frequenzgang noch völlig in Ordnung ist!

Wenn statt 18KHz nur noch 16KHz erreicht werden, langt das allemal noch aus, um Radiosendungen aufzuzeichnen, welche eh bei 15KHz dicht machen.

Da die von Fersehsendern abgestrahlte Bildfrequenz 15624Hz beträgt, hat man die Sender bei 15KHz beschnitten.

Da alle Hörfunksender aus 'm Server Wave-Dateien senden, mach' Dir über Deinen Kopfspiegel keine Gedanken und genieße Deine Aufnahmen!

Rudy

Re: Kopfspiegelbreite bei der B77

Verfasst: Mittwoch 24. Juni 2009, 05:22
von Burkhard
Hallo Rudi

Na, da bin ich ja beruhigt.Vielen Dank für Deine Antwort.
(Waren die 15624 Hz nicht die Zeilenfrequenz?)
Mit nettem Gruß
Burkhard

Re: Kopfspiegelbreite bei der B77

Verfasst: Freitag 26. Juni 2009, 19:16
von Studeraner
Genau.

Exakt 15625 Hz, nämlich einfach die Anzahl der Zeilen (625) x der Anzahl der Bilder pro Sekunde (im PAL-Standard 25), also

625 x 25 = 15625

Schönes Wochenende allen Usern.

Grüße aus Stuttgart

Karl

Re: Kopfspiegelbreite bei der B77

Verfasst: Freitag 26. Juni 2009, 22:27
von Burkhard
Deshalb konnte man ja auch früher bei einem sich in Betrieb befindlichem Fernsehgerät ein feines, hohes Pfeifen aus der Elektronik vernehmen, welches von der Zeilenendstufe(Zeilentrafo,Ablenkjoch)herrührte.Davon abgesehen produzierten diese Endstufen soviel Oberwellen daß der AM-Empfang beim Radio oft gestört wurde.Ähnliche Beobachtungen hatte ich gemacht wenn ich von einem AM-Sender(DLF,RTL etc.)etwas mit dem Tonbandgerät aufnehme wollte und der Löschoszillator genau diese Frequenz störte(Schwebungston)Dazu verfügten später die Radio-Casetten-Recorder extra über einen Schalter,der bewirkte daß die Löschfrequenz leicht verschoben wurde. Aber das nur am Rande.

Mit nettem Gruß
Burkhard