Warum hast Du alles auf einmal zerlegt? So glaube ich kaum, dass Du die Maschine wieder zum Laufen bekommst!
Die linke Umlenkrolle sieht zerfressen aus, könnte Dir eine Neue vermitteln.
Selbst habe ich noch ein Paar Bremsbänder gefunden und Kopfträger liegen auch noch im Keller, falls Bedarf besteht.
Aber schlimmer sähe es aus, eine Vollmer 204 zu restaurieren...
Rudy
Re: Mein Telefunken T9u
Verfasst: Donnerstag 12. September 2013, 21:33
von studer289
Autsch...auch ich habe bauteil für bauteil restauriert,jedoch schon vor der neulackierung alles vom trägergestell entfernt.
Entweder hat der mensch ein elefantengedächnis,oder hat wie ich alles auf papier und digital festgehalten...
Liebe grüsse Clemens
Re: Mein Telefunken T9u
Verfasst: Freitag 13. September 2013, 12:43
von cavemaen
Hallo Clemens!
Falls Du was brauchst, helfe ich gerne!
Jedes einzelne Drähtchen wieder zuzuordnen, dürfte das Hauptproblem werden.
Bedenklich ist es auch, die Maschine an 235V zu betreiben, da ich mehrere Leute kenne mit durchgebrannten Motoren!
Interessant ist übrigens die Tatsache, dass diese rund 50 Jahre alte Maschine leiser startet, als alle anderen welche ich danach hatte, keinen "Klack" des Gummiandruckaggregates oder Bremsen, einfach leise.
Die Motoren der K8 und T9 sind die einzigen, welche durch Käppchen an der Frontplatte nachgeölt werden können und deren Motorenachsen auf gehärteten und geschliffenen Plättchen mit einer Kugel absolut perfekt und geräuschlos laufen!
Lass die Motoren aber zu, sonst werden die im Stützlager undicht.
Auch die Bremsen kann man ignorieren, die sind - von eventueller Verschmutzung abgesehen - wartungsfrei.
Hast Du die Verstärker mit dazu bekommen?
Die älteren sind die V66 und V67u, die neueren V86 und V87. V396/97 der M10A / M15 laufen auch.
EF12k habe ich auch noch.
Alternativ kann ich Dir neue Wiedergabekarten von Ludwig Jahnke anbieten, der diese für Vollmer und Vollmerino baute und für Telefunken Tonköpfe impedanzmäßig angepasst sind.
Solltest Du Röhrenverstärker haben, muß der 2. Aufnahmeverstärker auch einen Löschkopf im HF-Kreis haben, sonst nimmt er nicht auf - Alternativ einen gewickelten Drahtwiderstand mit 1,0 Ohm und die HF beider Aufnahmeverstärker muß ansynchronisiert werden, sonst wird die Differenz hörbar.
Rudy
Re: Mein Telefunken T9u
Verfasst: Freitag 13. September 2013, 19:59
von studer289
Guten abend Rudy
Ich denke dein angebot geht an mich meine T9 spielt aber wunderbar mit M5 röhrenverstärkern(mono)
Und eine maschine total zu zelegen finde ich übertrieben,so schleichen sich doch nur fehler ein.....
Und zudem hat herr total zerleger mich um bilder gebeten,wo ich nichts dagegen habe...
Falls ich zeit habe mache ich welche,da die meiner urrrrT9 nicht viel bringen(andere verdrahtung und anderer kapstanmotor)
Herzliche grüsse Clemens
Re: Mein Telefunken T9u
Verfasst: Freitag 13. September 2013, 21:40
von mackaalack
cavemaen hat geschrieben:Eine schöne Maschine, hatte ich auch mal...
Warum hast Du alles auf einmal zerlegt? So glaube ich kaum, dass Du die Maschine wieder zum Laufen bekommst!
Die linke Umlenkrolle sieht zerfressen aus, könnte Dir eine Neue vermitteln.
Selbst habe ich noch ein Paar Bremsbänder gefunden und Kopfträger liegen auch noch im Keller, falls Bedarf besteht.
Aber schlimmer sähe es aus, eine Vollmer 204 zu restaurieren...
Rudy
Hallo Rudy!
Wegen Neulackierung musste ich es zerlegen.
Es muss einfach wieder laufen - ist doch ein Telefunken
Die erwähnten Bauteile würden mich interessieren.
Sind die Bremsbänder für neue oder ältere T9 ?
Re: Mein Telefunken T9u
Verfasst: Freitag 13. September 2013, 21:52
von mackaalack
studer289 hat geschrieben:
Und zudem hat herr total zerleger mich um bilder gebeten,wo ich nichts dagegen habe...
Falls ich zeit habe mache ich welche,da die meiner urrrrT9 nicht viel bringen(andere verdrahtung und anderer kapstanmotor)
Herzliche grüsse Clemens
Erst nach der Zerlegung des Motors hat es sich für mich herausgestellt, dass das Ölkanal verstopft ist.
grüsse
h t z
Re: Mein Telefunken T9u
Verfasst: Samstag 14. September 2013, 00:07
von studer289
Grüezi
Wechsle auf den unterbereich telefunken.....die bilder der T9u sind da
Re: Mein Telefunken T9u
Verfasst: Samstag 14. September 2013, 13:41
von cavemaen
Nun, einer der Ölkanäle "kann" nicht verstopft sein, es sei denn, jemand hat das unter der Einfüllkappe zu findende Filzstück in das Röhrchen gerammt!
Neue Filze, welche ein Docht-Funktionhaben ähnlich der Tropföler an Dampfmaschinen, kann man mit einem Locheisen selbst herstellen.
Und: Umkippen würde ich eine Telefunken K8 / T9 niemals, da bei Undichtigkeit der Lager das Öl in die Bremsen läuft, also "uffpasse".
Wie ich befürchtet habe, schleichen sich auch nach Meinung anderer Forenmitglieder bei einer Totalzerlegung Fehler ein, welche zuvor nicht da waren.
Zum Lackieren ist es völlig ausreichend, die Tastatur am Kabel nach unten hängend und Abkleben relevanter Baugruppen die Frontplatte problemlos bearbeiten zu können.
Jetzt können die alten Kabel brechen, bei kommender Verkabelung und einem Kurzschluß brennt ein wichtiger Kontakt der Tastatur ab, ein Motor brennt durch, die Bremsbänder incl. deren Werkseinstellung werden versaut, der Pertinaxantrieb der Bandzähluhr zerbröselt und die vollständige Grundeinstellung des Laufwerkes mit Bandzug, Bremsmoment, Höhenjustierung aller bandführenden Teile sind ohne Spezialwerkzeuge dahin - das alles nur wegen einer Neulackierung!
(seufz)
Re: Mein Telefunken T9u
Verfasst: Sonntag 10. November 2013, 19:34
von cavemaen
Ein Holländer zeigt hier seine Telefunken T9u im Video:
Bei ca. 4:55 min. hat die Maschine Probleme beim Vorspulen, vermutlich