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Zuordnung Tonköpfe NAGRA

Alles zum Thema "Fragen und Technik" bei Nagra Kudelski

Moderator: Administrator


Beitrag Samstag 22. Dezember 2018, 21:31
bernie50 Foren As
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Wohnort: Neckartenzlingen bei Stuttgart
Ich komme zum Jahresende dazu meine Sachen aufzuräumen.

Kann mir einer mal die Zuordnung der Köpfe nennen bzw. die eingravierten Nummern erklären?

Anbei die Bilder.


Vielen Dank!

bernie

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P1000547_.jpg


noch ein Set

P1000551_.jpg


P1000552_.jpg
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Beitrag Montag 24. Dezember 2018, 14:20
cavemaen Benutzeravatar
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Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Das sind normale Tonköpfe der Nagra IV, passen zur IV-S, IV-SJ, T-Audio ect.

Darunter sind Pilotköpfe und einer könnte ein TimeCode-Kopf sein.

Die handgeschriebenen Nummern könnte ein Herstellungsdatum sein, oder kodierte Seriennummer.

Beim 2. Bild ist links der Aufnahmekopf (erkennbar am sichtbaren Kopfspalt), mittig der Pilottonkopf, rechts der für Wiedergabe.

R.

Beitrag Mittwoch 26. Dezember 2018, 13:07
bernie50 Foren As
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Danke nochmal, dann kann ich sie so zuordnen, mit den Nummern konnte ich gar nichts anfangen, habe gedacht das es evtl. Produktions Unterschiede gibt wegen den eingravierten Nummern. Habe eine IV-S-TC

Schöne (Rest) Weihnacht

BE

Beitrag Mittwoch 26. Dezember 2018, 16:41
cavemaen Benutzeravatar
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Danke gleichfalls!

Für die IV-S TC sind die richtig. Für Audio wären Köpfe mit breiterer Netzspur (0,75mm) besser geeignet.

Rudy

Beitrag Sonntag 30. Dezember 2018, 14:20
revfan Lebende Forenlegende
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Hallo,

Nagra ist heikel, da die wohl eher manufakturmäßig gearbeitet haben.

Ich habe mal bei meiner STC das Display ausgetauscht, weil es wie bei etlichen, die ich gesehen habe, nicht mehr in Ordnung war. Die Punkte unten, die die flags anzeigen, waren teils dauernd, teils nie zu sehen. Dabei musste ich lernen, dass nicht nur das Display selbst, sondern auch ein SMD Vorwiderstand ausgetauscht werden muss, dessen Wert individuell an das jeweilige Display anzupassen war.

Ich könnte mir daher gut vorstellen, dass aus den Zahlen irgendwelche Anpassungswerte für die nachfolgende Schaltung folgern.

revfan

Beitrag Donnerstag 24. Januar 2019, 21:34
bernie50 Foren As
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Hallo,

@revfan
ja das kann durchaus sein, ähnliche Argumentation hatte ich schon bereits gehört.

@cavemaen
hast du Daten von den breiteren Nutzspur? Gab es auch für die NAGRA Schmetterlingsköpfe?


grüße
bernie

Beitrag Freitag 25. Januar 2019, 12:56
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Daten zu Nagra-Köpfen habe ich keine, Schmetterlingsköpfe gab es nie ab Werk.

Nagra's sind Filmtonmaschinen, keine Mastermaschinen für Musikproduktionen.

Daher gibt es die entweder mit Pilot oder TimeCode und dann nur in Zweispur.

Es gibt aber 0,75mm Tonköpfe für die Nagra's, sehen aber aus wie Zweispur.

Gruß,

Rudy
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Beitrag Sonntag 27. Januar 2019, 15:01
bernie50 Foren As
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Hallo,

ist das sicher das es _keine_ Stereo ohne Pilot/TC gab? Mir ist natürlich klar das es primär für den Filmton gedacht ist.

Das mit den Schmetterlingsköpfen wollte mir ein Zeitgenosse aufschwätzen, deswegen nochmal die Nachfrage weil ich nie dazu was gefunden habe.


Grüße
bernie

Beitrag Montag 28. Januar 2019, 12:24
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Für Nagra gab es nur "Zweispurtonköpfe" mit 2mm Trennspur, mittig lag das TimeCode-Signal der IV-S TC wie bei der Studer A810 TC oder A812.

Ab Werk, so damals Nagra München zu mir, gab es nur neben Mono diese Zweispurköpfe und ab Wunsch die abgebildeten 0,75mm Zweispurköpfe optional - nur wenn diese geordert wurden.

Das ist mein Stand.

Ob es mal versuchsweise einen Schmetterlingskopf-Versuch oder Baumuster eines Herstellers gab, ist mir nicht bekannt.

Nagra's mit 0,75mm Köpfen sind sehr selten und kosteten vor 2-3 Jahren rund 440,-€ + MwSt. als Ersatzteil je Stück.

Was vermutlich kaum jemand weiß ist, dass es eine ganz kleine Serie Nagra IV-S sogar mit Telcom C4 gab in Form einer winzigen Karte im Laufwerk an der Stelle, wo man die Pilottonkarte plazierte.

(Die Nagra IV-S Telcom mit der Seriennummer 0001 wurde mir letztes Jahr gezeigt).

Da der mechanische Aufwand zu groß war, änderte man das um in eine externe Anschlußmöglichkeit und bot optisch passend zur Nagra das Dolby 280b an.

R.

http://bryston.com/PDF/Manuals/280B_MANUAL.pdf

Beitrag Dienstag 29. Januar 2019, 10:57
bernie50 Foren As
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Hallo,

interessant, weil ich nur die externe Möglichkeit von Telcom/Dolby kannte.

Im Prinzip macht die NAGRA IV-S mit ihren Standard Köpfen schon relativ gute Aufnahmen.

grüße
bernie

Beitrag Dienstag 29. Januar 2019, 15:12
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... ja schon, sind aber stets nur Filmtonmaschinen gewesen.

Mir ist keine kommerzielle Studioaufnahme oder CD / Plattenproduktion bekannt, die auf einer Nagra gemastert wurde.

Vielleicht lag es auch daran, dass in den damaligen 1970er und 80er Jahren schon die Mono-Nagra soviel kostete, wie eine neue B67 stereo und die Nagra IV-S exakt den gleichen Neupreis hatte wie eine A80 (14.400,-DM + MwSt.). :?

Rudy

Beitrag Dienstag 29. Januar 2019, 21:31
bernie50 Foren As
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ja da bin ich bei dir das die NAGRA primär als Filmton Maschine schlecht hin galt, ich habe von Filmton " Jungs" aus der Münchner Szene gehört das sie teilweise weil sie leicht und praktikabel ist in kleineren Live Konzerten eingesetzt wurde und auch teilweise Produziert wurde besonders im angelsächsischen Raum wo schon mal für Aufnahmen eine TEAC/TASCAM oder sogar bei JoyDivison ein TASCAM Kassettendeck herhalten musste. ( davon habe ich die LP). Es wurde bei der NAGRA mit der 38,1 MASTER Einstellung aufgenommen und musste zwangsweise auch von derer übernommen werden. Einzelne Entwickler wie der ehemalige Produktmanager/Entwickler von Grundig schwören drauf das eine NAGRA Stereo bei manchen Aufnahmen besser ist wie eine Studiomaschine.

Sei es wie es ist, die NAGRA ist für mich auch ein feines Uhrwerk.

Beitrag Mittwoch 30. Januar 2019, 14:14
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Na ja, besser möchte ich nicht sagen.

Habe damals mit meiner IV-S ein großes Orchester mit Chor mit über 100 Mitwirkenden aufgenommen mit dem fatalen Fehler, die untere Grenzfrequenzen nicht zu beschneiden mit dem Ergebnis, dass ein grollendes Echo mit auf der Aufnahme war.

Hinterher erfuhr ich, dass unterm Kirchschiff eine große Krypta ist - hatte mir niemand gesagt.

Der Großspulen-Adapter QGB war bei E-Musik ungeeignet, da das interne Geriebe hörbar ratterte.

1979 war ich kurze Zeit bei der €uropawelle Saar und kam mit Telefunken M10 in Kontakt und wurde spontan infiziert, eine M5 und T9u waren rasch beschafft und die A77 mußte weichen.

Später machten die Platz für Revox A700, eine A67 kam dazu und damit die sich nicht einsam fühlten, gesellten sich B67, A810 mit der neuen M21 hinzu, er hier erlernte die Messtechnik und Servive für diese Maschinen, 3 M15en wurden adoptiert, nach dem Telefunken V72-Pult kam eine V800 Tonregie, später neuerer Kleinkram von EMT Neumann Rohde & Schwarz, Wandel & Goltermann, ein Hameg Messgeräte-Turm, diverses Zeug von RTW und NTP hinzu, ein Studer 904 mit 50 symphatischen Kanälen verliebte sich in mich und produzierte 11 Jahre lang professionell Hörfunksendungen.

So hatte ich die seltenen Möglichkeiten nicht nur Bandmaschinen, sondern auch Mikrofone und Vorverstärker ausgiebig zu testen und miteinander zu vergleichen.

Ergebnis war, dass alle nur mit Wasser kochen.

Niemand kann mir sagen, mit welchem Mikrofon oder Bandmaschine ein bestimmter Sound aufgenommen wurde.

Aber:

Die letzten "verglasten Tonköpfe" von Studer & Telefunken waren der große Wurf!

Die schon zuvor in Tonstudios beliebten B67 wurden durch die A810 ersetzt oder ergänzt, die ARD bekam M21 mit gleich konstruierten Tonköpfen und identischen Schaltkreisen in den AW-Verstärkern mit gleichem großartigen klanglichen Ergebnissen.

Tipp: hört Euch mal Schlager-Schallplatten von Teldec an, so klingt Telefunken!

Studer A80 und M15A waren einfach für Privatstudios zu teuer und Telefunken kaufte um 1980 sogar alte Bandmaschinen zurück, damit sie vom Markt waren und nahm bei Neukäufen sogar alte Ruinen wie M5 und M10 in Zahlung, die unter notarieller Aufsicht in Hamburg in einer hydraulischen PKW-Schrottpresse vernichtet wurden.

Auch Studer soll einen Kleinwagen voller neuer Tonköpfe verschrottet haben, um die Preise stabil zu halten...

Aufgrund einer persönlichen Allergie gegen Digital (gibt noch immer keinen Impfstoff) wurde ich aber eines besseren belehrt durch einen ehemaligen Dipl.-Ing. von Telefunken (intern: neknufeleT), der mit sein HD-Recording-System mit 24Bit(burger) und 96KHz vorspielte und damit die Sennheiser MKH 40 "genießen" durfte.

Aber das is'n anneres Thema.

R.

Beitrag Donnerstag 31. Januar 2019, 00:17
bernie50 Foren As
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ja ich gehe davon aus das es Befürworter aber auch Gegner gab. Ich denke es spielte auch der Kompromiss eine Rolle wenn bestimmte Aufnahmeverfahren verwendet werden die nicht gerade im Studio stattfanden. Insofern kann ich da nicht mitreden, da ich nicht die Erfahrung selber habe sondern auch nur vom _HÖREN_SAGEN_ aus erster Hand.

Aber schon interessant wenn (wie deine) Erfahrungswerte man von verschiedenen Akteuren hört.

Bei meiner Nagra 10½" Large Reel Adapter QGB habe ich 2 Motoren mit kurzem Riemenantrieb auf Mitnehmerscheibe, da höre ich nur mal das klicken der Relais, mehr nicht, vielleicht meinst du den "Lärm". Ein Getriebe habe ich dort nicht.


Viele Wege führen nun mal nach Rom.

grüsse
Bernie

Beitrag Donnerstag 31. Januar 2019, 13:29
cavemaen Benutzeravatar
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Mein QGB hatte Plastik-Zahnrädchen verbaut, die Geräusche abgaben.

Das Teil wollte unbedingt jemand haben - gut und weg damit.

Die Nagra IV-S ging auch an einen Sammler. Gleiches galt für meine alten Neumann Röhrenmikros, wer glaubt das schlecht gespielte Musik mit Neumännern besser klingt, dann bitte.

Die rauschten alle (KM254, KM56, M269,SM23), oder die Kapseln waren fertig bis auf das M49.

Habe mir eine Nagra 4.2 geholt mit den Vorverstärkern der IV-S drin, die auch 48V Phantomspeisung können.

Mit einem Sennheiser MD421 oder Neumann KMS 105 dran bin ich gut bewaffnet.

R.

Beitrag Sonntag 10. Februar 2019, 09:50
revfan Lebende Forenlegende
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Hallo,

Rudi, das ist mal wieder Quatsch. Mein Nagra QGB hat auch kein Getriebe, sondern genauso wie das von Bernie zwei Antriebsriemen. Da rattert gar nichts. Ich habe hier auch zwei Schallplatten und eine Masterbandkopie liegen, die mit einer Nagra S aufgenommen wurden.

Die gab es natürlich auch ohne TC (die mit heist STC)

revfan

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