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Revox StudioArt A100 im praktischen Betrieb

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Beitrag Mittwoch 24. Juli 2019, 16:20
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Zwei StudioArt A100 bereichern seit einigen Tagen unsere akustischen Hörmöglichkeiten. Weshalb zwei A100 und nicht die preiswertere und klanglich ebenso überzeugende Variante mit dem passiven Pendant P100 ? Davon ausgehend, dass in fast allen Räumen des Hauses Lautsprecherpaare mit entsprechenden Verstärkern installiert und Zugriff auf nahezu alle Quellen verfügbar sind, war die Entscheidung vordergründig durch den angedachten temporären Einsatz geprägt und die StudioArt A100 sollen unabhängig voneinander auf die verfügbaren Hörquellen zugreifen können.

Die Einbindung der StudioArt A100 in das Netzwerk via LAN und / oder WLAN ist schnell erledigt, ebenso die Belegung der 5 Presetmöglichkeiten mit Radioprogrammen. Ähnlich einfach gestaltet sich das Koppeln beider Geräte zu einem Stereopaar via Funkverbindung. Jeweils ein StudioArt A100 ist für den rechten und linken Kanal zuständig. Im Kopplungsmodus übernimmt ein StudioArt A100 die Masterfunktion, der zweite StudioArt A100 als Client wird in diesem Fall „bedienungslos“. Das Auftrennen der beiden Lautsprecher geht einfach und schnell, somit stehen beide StudioArt A100 wieder als autonome Geräte zur Verfügung.

Die Umschaltung der Quellen ohne die StudioArt-App geschieht durch Berührung der Glasbedienungsoberfläche am A100 und gestattet neben der Anwahl der gespeicherten Radioprogramme die Anwahl des Auxeingangs oder der Bluetooth-Funktion. Darüber hinaus ist auch unmittelbar am StudioArt A100 eine Veränderung der Lautstärke möglich; die Lautstärkeeinstellung wird in diesem Fall kurzzeitig über die LED’s der Presetanzeige signalisiert. Weitergehende Steuerungsmöglichkeiten ergeben sich aus der StudioArt-App, die darüber hinaus auch den Zugriff auf NAS-Laufwerke oder Mediaserver ermöglicht und das Aufrufen von Tidal, Spotify oder Deezer gestattet.

Die klangliche Reproduktion ist, entsprechend dem Ergebnis zahlreicher Veröffentlichungen, zuletzt in HifiTest, wahrhaft sehr hörenswert und lässt im alltäglichen Gebrauch keine Wünsche offen. Insbesondere die Streamingqualität in FLAC vom Revox Joy-AudioServer S37 ist ein Gedicht.

Die Kombination von StudioArt A100 mit dem passiven P100 oder auch einem zweiten A100 sowie dem Bassmodul B100 erfüllt durchaus hohe Ansprüche an die Wiedergabequalität, und das zu einem wahrhaft interessanten Preis. Darüber hinaus lässt sich eine gewählte Grundkonfiguration problemlos zu einer umfassenden Multiroomlösung ausbauen.

Der StudioArt A100 verfügt über einen eingebauten Akku sowie ein externes Netzteil, an dem er auch dauerhaft betrieben werden kann. Wahlweise kann er bei Nichtbetrieb in den Standbymodus versetzt oder vollständig ausgeschaltet werden. In ausgeschaltetem Zustand muss er am Gerät wieder eingeschaltet werden, im Standbymodus lässt er sich auch über die StudioArt-App aktivieren.

Alle wesentlichen Parameter des StudioArt A100 sind über die StudioArt-App abrufbar, beispielsweise Akkustand, Verbindungsqualität, Netzwerk, Software etc. Darüber hinaus lassen sich verschiedene Einstellungen (Aux-Eingangsempfindlichkeit, Loudness, Multiroom etc.) festlegen.

Automatische Updates werden bei einer LAN-Verbindung durchgeführt, in der StudioArt-App wird die Verfügbarkeit angekündigt.

Die Verarbeitungsqualität der StudioArt A100 ist revoxtypisch auf sehr hohem Niveau, haptisch ist er ebenfalls ausgesprochen überzeugend.

Aus meiner Sicht ist Revox mit der StudioArt-Familie ein großer Wurf gelungen, der klanglich genial ist, begeistert und technisch alle Möglichkeiten bietet, die mit diesem Konzept einhergehen sollten.
Bernd

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