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Neue Tonköpfe von Revox

Fragen und Antworten zur Technik bei ReVox Geräten...

Moderator: Administratoren


Beitrag Donnerstag 16. Juli 2015, 11:13
Phasendreher Neuling

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Hallo,

im letzten Bluthard-Newsletter wurde berichtet, daß eine neue Charge an Köpfen für die B77 nachgefertigt wird.

Weiß jemand, wo man diese beziehen kann? Habe auch schon eine Anfrage an Herrn Bluthard geschickt, bin aber ob der Nachricht super ungeduldig :lol: Außerdem hat's vielleicht hier auch noch nicht jeder mitbekommen, keine Ahnung :D

Viele Grüße,

Hartmut

PS: Hat sich erledigt! Bezugsquelle ist der Revox-Zentralservice in Villingen-Schwenningen oder der Tonbandgerätemeister Deines Vertrauens :D 500,- EUR pro Kopf, sagt Herr Bluthard, allerdings brutto, immerhin :lol:
“He may look like an idiot and talk like an idiot but don't let that fool you. He really is an idiot.”
― Groucho Marx

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Beitrag Donnerstag 16. Juli 2015, 14:28
revfan Lebende Forenlegende
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Schluck :!: 2x500=1000 :roll:

Da kauft man sich besser gleich ein anderes Gerät

revfan

Beitrag Donnerstag 16. Juli 2015, 15:59
Phasendreher Neuling

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Naja, das kommt darauf an, was man für eines hat. Meine C270 hat 3mm Kopfspiegel, da überlege ich das schon... Leider kommt natürlich die Arbeitszeit dazu, um die Köpfe korrekt zu montieren und einzumessen. Aber ich denke auch, daß es sich für eine B77 nicht lohnen wird. Für eine PR99 und größer schon eher...
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― Groucho Marx

Beitrag Donnerstag 16. Juli 2015, 20:19
cavemaen Benutzeravatar
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Tipp:

Je breiter der "Kopfspiegel", also die Auflagefläche des Bandes mit dem Kopf, desto langsamer verschleist dieser.

Erst wenn der Spalt des Wiedergabekopfes breiter wird, sinkt der Pegel hoher Frequenzen.

Also besteht keine Panik... ;-)

Beitrag Freitag 17. Juli 2015, 12:39
revfan Lebende Forenlegende
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Hallo,

ich habe für meine komplette C270 mit guten Schmetterlingstonköpfen nicht soviel gezahlt und würde es auch nicht.

Ein 3 mm breiter Kopfspiegel ist im übrigen praktisch neuwertig. Lass Dir da nichts aufschwatzen :D


revfan

Beitrag Freitag 17. Juli 2015, 14:24
Phasendreher Neuling

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revfan hat geschrieben:
ich habe für meine komplette C270 mit guten Schmetterlingstonköpfen nicht soviel gezahlt und würde es auch nicht.


Herzlichen Glückwunsch nachträglich :D

revfan hat geschrieben:
Ein 3 mm breiter Kopfspiegel ist im übrigen praktisch neuwertig. Lass Dir da nichts aufschwatzen :D


Ich habe keine Ahnung, wie lange es dauert, bis ein 3mm Spiegel entsteht, was meinst Du denn, ab wann ein Kopf hörbar nachläßt? Ich wäre ja froh, wenn ich nichts an der Maschine machen muß!

Viele Grüße,

Hartmut
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Beitrag Freitag 17. Juli 2015, 15:38
revfan Lebende Forenlegende
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Hallo,

bei 3 mm musst Du definitiv noch gar nichts machen und hast bei normaler Nutzung noch lange Zeit Ruhe.

Lies mal Rudys Beitrag. Das Entscheidende ist - die Technikpäpste mögen mich korrigieren - die Tiefe und nicht die Breite des Abriebs bzw die daraus resultierende Spaltbreite.
Solange die in Ordnung ist und der Kopfspiegel nicht infolge Fehlmontage der Tonköpfe oder übler Behandlung irgendwie deformiert ist, ist alles in Ordnung.

Ab wann es kritisch wird, wurde hier schon kontrovers diskutiert. Ich habe eine 36 Jahre alte A77 (selbe Köpfe wie B77, PR 99, C270 jeweils Normalköpfe usw) 4 Spur mit den Originalköpfen und locker 6 mm Abrieb. Auch die funktioniert noch anständig, wenn auch Frequenzgangmessungen - hätte ich zum Vergleich ein Messprotokoll von Früher - sicher schon erste Abweichungen ergeben würden. Hören "tut" man aber nichts Auffälliges :sound: :sound: :sound:

Man muss leider sagen, dass die Normalköpfe von Revox nicht die härtesten sind und schneller verschleißen als die manch anderer Hersteller. Ich weiß, jetzt gibt es Dresche :hammer: :hammer: ist aber so.

Fazit: behalt Dein Geld oder wenn Du es übrig hast, kauf dafür noch ein weiteres Tonbandgerät :D

revfan

Beitrag Freitag 17. Juli 2015, 16:28
hugohabicht Lebende Forenlegende
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Phasendreher hat geschrieben:
Ich habe keine Ahnung, wie lange es dauert, bis ein 3mm Spiegel entsteht, was meinst Du denn, ab wann ein Kopf hörbar nachlässt?

3mm hast Du bei einem neuen Kopf. Dies ist die normale Umschlingung des Bandes und stellt noch keinerlei Verschleiss dar. Bei ca. 6-8mm ist dann mal das Ende erreicht. Warum die Leute immer einwandfreie Köpfe auswechseln und dafür einen Haufen Geld bezahlen ist für mich nicht nachvollziehbar. Gewechselt wird der Kopf wenn er die Messwerte nicht mehr erreicht. Völlig egal ob das dann 6 oder 9mm sind. Auch Nachläppen ist bei 1/4" Köpfen Krampf. Sowas macht man vielleicht mal bei 2" Köpfen oder wenn der Kopf schief eingebaut war. Oder wenn man Schrott auf eBay verkaufen will.

Beitrag Freitag 17. Juli 2015, 18:49
cavemaen Benutzeravatar
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Spielt nicht am Bandzug rum und Finger weg von alten Schmirgelbändern, dann halten auch die Tonköpfe!

Normalerweise kann ein Tonkopf bis zu den Sägeschnitten (Spurmarkierungen) tief ablaufen und kann noch wunderbar im Frequentgang sein.

Es gibt aber viele verbastelte Maschinen mit flaschen Bremseinstellungen, oder an denen Köpfe totgetaumelt werden und nach vor oder hinten kippen, oder nach Sturz krumme Wickelmotoren drin haben (Fostex & Co), wo sich das Band dann über den Kopf hoch oder runterschieben und der Kopf nur zur Hälfte verschleißt.

Putzt auch nicht so viel an den Köpfen rum, denn manche Chemie kann einen Tonkopf anlösen, oder den Spalt zu zementieren - für immer und ewig!

Solche Ruinen werden dann in iiBäh entsorgt - uffpasse!

Beitrag Sonntag 6. September 2015, 01:45
peter_l Jungspund
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Beiträge: 8
cavemaen hat geschrieben:
... denn manche Chemie kann ... den Spalt zu zementieren ...


Das verstehe ich nicht. Der Spalt ist doch vom Hersteller schon gefüllt worden - da hat nix mehr Platz drin.

Peter

Beitrag Sonntag 6. September 2015, 17:39
cavemaen Benutzeravatar
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Aber nicht bei ReVox Tonköpfen.

Nur die Studer Tonköpfe der Serie ...317 (Zweispur) und 318-Serie (Schmetterlingsköpfe) haben einen verglasten Kopfspalt wie die Köpfe der M20 / M21, sonst keine.

Da ist genügend Platz für Bandabrieb und "Zement" durch chemische Reiniger! :!:

Beitrag Montag 7. September 2015, 10:43
hugohabicht Lebende Forenlegende
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D.h. da ist ab Werk ein Luftspalt? Oder Glas?

Vielleicht solltest Du Dir mal ansehen wie ein Tonkopf gebaut wird...

Beitrag Montag 7. September 2015, 12:57
cavemaen Benutzeravatar
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Mein Gudster, det hann ich schonn - unnerm Mikroskop, sonst würde ich nit darübber red'n...

Das Thema war schon ausführlich hier besprochen worden, auch dass sich durch Bandabrieb der Luftspalt zusetzen kann und die beiden Kopfpole elektrisch verbinden kann mit Pegelverlust, erhöhtem Rauschen und Verschleiß.

Du Dich erinnern Kollegga?

Beitrag Montag 7. September 2015, 14:05
hugohabicht Lebende Forenlegende
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Nö. ich erinnere mich nicht.

Und bei Studer ist weder Luft noch Glas im Kopfspalt.

Beitrag Montag 7. September 2015, 20:21
peter_l Jungspund
Jungspund

Beiträge: 8
cavemaen hat geschrieben:
Aber nicht bei ReVox Tonköpfen.


Ich tu mich schwer das zu glauben. Darf ich fragen, woher du diese Information hast?

Meine A77 Reserveköpfe haben jedenfalls grade eben unter meinem Mikroskop nicht so ausgesehen, als ob da nix drin wäre.
Nach Dreck schaut das was drin ist auch nicht aus.

Grüße

Peter

Beitrag Montag 7. September 2015, 20:56
pausenprofi Jungspund
Jungspund

Beiträge: 9
Hallo Revox Tonbandfreunde,
zum Thema "Revox und Studer Köpfe" ein paar Informationen
aus erster Hand,
wie Revox Tonköpfe gefertigt wurden, und was "im Spalt wirklich drin ist":
Harte Schweizer Koepfe.pdf von Marcel Siegenthaler (Revox / Studer)
ein Sonderdruck aus der Zeitschrift Radio TV Electrionic 11/1974

und "amorphous core material for Studer sound heads frozen chaos" von Rolf Hänggi
in swiss sound 23

Stelle ich auf Anfrage gerne zur Verfügung, wenn über goo..e nicht zu finden.

der Pausenprofi
Ernst

Beitrag Montag 7. September 2015, 22:02
peter_l Jungspund
Jungspund

Beiträge: 8
Tatsächlich hatte ich von den 'harten Köpfen' noch einen Ausdruck im Schrank - danke für die Erinnerung, hatte ich ganz vergessen.

... Beim Zusammenbau der Kernhälften bedarf es wiederum ruhiger Hände für das Einlegen der hauchfeinen ... ;-)

Peter

Beitrag Dienstag 8. September 2015, 08:08
dago Haudegen
Haudegen

Beiträge: 265
Wohnort: Obersulm
pausenprofi hat geschrieben:
Hallo Revox Tonbandfreunde,
zum Thema "Revox und Studer Köpfe" ein paar Informationen
aus erster Hand,
wie Revox Tonköpfe gefertigt wurden, und was "im Spalt wirklich drin ist":
Harte Schweizer Koepfe.pdf von Marcel Siegenthaler (Revox / Studer)
ein Sonderdruck aus der Zeitschrift Radio TV Electrionic 11/1974

und "amorphous core material for Studer sound heads frozen chaos" von Rolf Hänggi
in swiss sound 23

Stelle ich auf Anfrage gerne zur Verfügung, wenn über goo..e nicht zu finden.

der Pausenprofi
Ernst


Hallo Ernst,

habe leider nichts gefunden !!!

Grüße
Rainer

Beitrag Dienstag 8. September 2015, 10:58
hugohabicht Lebende Forenlegende
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Wohnort: Irland
Hallo Rainer,

Berylliumbronze, Tantal, Siliziummonoxid, Kapton, Glimmer.

Viele Grüße,
Hagen
.

Beitrag Mittwoch 9. September 2015, 18:59
cavemaen Benutzeravatar
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Wohnort: 34582 Borken / Hessen
... und zuletzt eine geschmolzene winzige Glasperle, welche aufgrund der Dochtwirkung sich in den Kopfspalt hineinzieht und später geläppt und poliert wird.

Bei der Fertigung wird tatsächlich hauchdünn in der gewünschten Starke des späteren Kopfspaltbreite beim Zusammenfügen der beiden Kopfhälften diese Folie als Abstandshalter eingefügt, welche aber später nicht immer dort verbleibt und unter den Herstellern unterschiedlich gehandhabt wird.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass elektrisch leitfähiges Material im Spalt verbleibt, da man dadurch - wie bei Bandabrieb - die Kopfpole fast kurzschließen würde.

Im HiFi-Bereich kenne ich nur Luftspalte ohne Füllung und später kam dann die Versiegelung durch Glas.

Wer hats erfunden? Die Schweizer. Wer hats geklaut?

Erkennbar sind die bei Studer an den Nummern 317 und 318.

Noch ein Tipp:

Aus Quellen von Telefunken habe ich die Info, dass sich ausgerechnet die Spalten der Ferritköpfe schneller mit Bandabrieb zusauen, sind aber schnell und leicht wieder zu polieren, da kein sichtbarer Verschleiß entsteht.

Vacodurköpfe sind da unempfindlicher, verschleißen dafür etwas rascher.

Hier ein Aufnahmetonkopf Typ AC05 für die Telefunken M5, T9 und M10 passend. Erkennbar ist der für Aufnahmeköpfe typisch größerer Spalt:
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