Nagra Firmengeschichte

Alles zum Thema "Fragen und Technik" bei Nagra Kudelski

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cavemaen
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Nagra Firmengeschichte

Beitrag von cavemaen »


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A721
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Re: Nagra Firmengeschichte

Beitrag von A721 »

Rudy, danke für den Link. Habe mir den Artikel ausgedruckt. Nagra und Stellavox sind zwei würdige Vertreter der Magnetbandgeräteherstellerfraktion (neben Telefunken -Pro- und Studer-Revox).
Bernd

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cavemaen
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Re: Nagra Firmengeschichte

Beitrag von cavemaen »

Danke Dir, doch leider auch sehr kostenintensiv und teilweise unerreichbar im Preis.

Wenn ich mir da den neuen Nagra CD-Spieler ansehe für 13.000,-€ :? (unteres Gerät)

Rudy
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A721
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Re: Nagra Firmengeschichte

Beitrag von A721 »

Sieht schon recht schnuckelig aus und stilecht im Sinne von Nagra obendrein. Und, ja, die Preise.......ich hatte schon zur Revision meiner Studers und Revoxe sehr viel Geld aufgewendet.
Bernd

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cavemaen
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Re: Nagra Firmengeschichte

Beitrag von cavemaen »

Hallo Bernd!


13.000,- CD-Spieler
7.000,- der Verstärker
8.000,- der Vorverstärker
20.000,- die Röhrenendstufe VLP mit je 2 Stück 845er Glimmstengeln.

Ideal für denjenigen, der neben seinem Ferrari noch etwas besonderes braucht (und Angestellte unter 10,-€ malochen lässt) :?

Rudy

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A721
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Re: Nagra Firmengeschichte

Beitrag von A721 »

Hallo Rudy,

ups, nettes Preisgefüge. Passt nicht so recht in die breitere Wirklichkeit.
Bernd

revfan
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Re: Nagra Firmengeschichte

Beitrag von revfan »

Hallo Bernd,

einige zahlen diese Preise ohne mit der Wimper zu zucken, andere stehen fassungslos daneben - das ist die Wirklichkeit. Nebenbei ist ein Ferrari doch neben einem Maybach oder Bugatti Veyron nur ein Volkswagen.

revfan

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cavemaen
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Re: Nagra Firmengeschichte

Beitrag von cavemaen »

Hallo Arno!

Ein Freund von mir baute früher High-End als Mitinhaber von Outsider (Endstufen + Boxen) und Insider (Vorverstärker).

Da kam zur Zeit der DM einer mit 'nem Porsche Carrera angefahren, rote Nummernschilder dran und kaufte gegen cash eine Anlage komplett für knapp 30.000,-DM.

Als mein Freund ihn nach der Maschine fragte bekam er nur zur Anwort; "das wisse er selbst nicht und ist ihm egal, das Ding gefiel ihm und er hätte ihn gleich mitgenommen"...!

Rudy

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Krottendorf
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Re: Nagra Firmengeschichte

Beitrag von Krottendorf »

revfan hat geschrieben:Hallo Bernd,

einige zahlen diese Preise ohne mit der Wimper zu zucken, andere stehen fassungslos daneben - das ist die Wirklichkeit. Nebenbei ist ein Ferrari doch neben einem Maybach oder Bugatti Veyron nur ein Volkswagen.

revfan

HO, HO, HO, HO

Das wäre was für unseren Freund der die A820 um 20.000,-- gekauft hat.


L.G: Konrad

Also ehrlich, ich sage Euch ich war nicht der Käufer.....

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Re: Nagra Firmengeschichte

Beitrag von revoxidiert »

§ A 820

aber so kann man wenigstens abschätzen was die
eigenen Stücke zur Zeit Wert sind.

Irgendwie beruhigend.

Gruss
Wolfgang

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Krottendorf
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Re: Nagra Firmengeschichte

Beitrag von Krottendorf »

Hallo Wolfgang

Da hast DU natürlich recht, ein beruhigendes Gefühl, wenn man nicht gerade eine Maschine sucht...

L.G. Konrad

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cavemaen
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Re: Nagra Firmengeschichte

Beitrag von cavemaen »

... oder aus Langeweile sich so'n Teil gleich vergolden lässt.

Leider haben solche Leute ihren Lebensunterhalt sich selbst nie verdienen müssen, haben geringe Wertschätzung dem Gegenüber und sind nach meiner Meinung nach ohne den goldenen Löffel im Hals absolut lebensunfähig!

Wir hier können uns noch freuen über einen wunderbar handwerklich perfekt gearbeiteten Tonkopf, aber diese o.g. Leute wissen noch nicht mal annähernd, über was wir hier reden... :?

Rudy

revfan
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Re: Nagra Firmengeschichte

Beitrag von revfan »

Leute, das sind doch meist Mondpreise, die auch gar nicht tatsächlich gezahlt werden.

Da bietet dann ein Kumpel oder auch der Verkäufer selbst über einen anderen account. Kurz darauf "einigt" man sich, dass der Verkauf rückgängig gemacht wird und ebay schreibt die Provision, wieder gut.

Eine Sache ist genau soviel wert, wie ein anderer tatsächlich dafür zahlt und nicht, was der Verkäufer gerne dafür hätte.

revfan

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Re: Nagra Firmengeschichte

Beitrag von hugohabicht »

Hallo zusammen,

eine weit verbreitet Betrugsvariante ist auch die "second chance". Man gibt sein Höchstgebot ein von z.B. 100 Euro. Der Kumpel des Verkäufers bietet dann z.B. 1000 Euro und bekommt den Zuschlag für 101 Euro. Dann bekommt man eine Nachricht es ist noch ein zweites Teil da und man kann es für 100 Euro bekommen. Bei normalem Ablauf der Auktion hätte man den Zuschlag aber für 1 Euro über dem nächsten darunter bietenden bekommen; was deutlich unter den 100 Euro liegen könnte. Also Vorsicht! Immer die Gebotsliste bei "second chance" ansehen!

Viele Gruß,
Hagen
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Re: Nagra Firmengeschichte

Beitrag von cavemaen »

Hier die aktuellen Preise der Nagra "Stereoanlagen":

http://www.raum-ton-kunst.de/index.php? ... &Itemid=63

... wie billig ist dagegen nun doch Revox :?

hugohabicht
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Re: Nagra Firmengeschichte

Beitrag von hugohabicht »

Hallo Rudy,
wieso Revox? Studer ist sogar billig dagegen. Oder haben die auch 7000 Euro für einen Phono Vorverstärker abgegriffen? Aber warum weniger verlangen wenn es bezahlt wird.
Viele Grüße,
Hagen
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Garuda
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Re: Nagra Firmengeschichte

Beitrag von Garuda »

Hallo Hagen,

solange es Menschen gibt die Ihr Ego über den Preis Ihrer Spielzeuge definieren und nicht über deren Qualität werden solche Preise gezahlt werden.
Und solange eine sogenannte Fachpresse dieses Spielzeug in den Himmel lobt und nach Höhe des Preises bewertet, so lange werden uns einige Hersteller Verarschen und von nie gehörten Klangwelten reden. Und mit einem Netzkabel für 1800 € fällt der letzte Schleier von der Musik :roll:
Du musst nur ganz fest daran Glauben :lol:

Mit freundlichem Gruß aus der friesischen Karibik

Jürgen

P.S. Wenn das Netzkabel bei Vollmond gedengelt wird klingt es noch besser.

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Re: Nagra Firmengeschichte

Beitrag von hugohabicht »

Hallo Jürgen,

ich habe mir mal den Text vom 14500 Euro CD Spieler durchgelesen:

"The CDC offers a revolutionary front loading design with the playback module mounted securely in the CD drawer." Das Laufwerk in der Schublade hat glaube ich Studer/Revox vor 30 Jahren schon gehabt; also wohl nicht so ganz revolutionär.

"The brushed aluminium case and the gold plated encapsulation for the digital-to-analog converters ensures that there is no interference of the audio signal from radiation, and thus guarantees signal purity." Das Alublechgehäuse ist sicherlich geeignet um Störstrahlung abzuhalten aber Gold um den Wandler ist dafür wohl eher weniger geeignet. Warum wird überhaupt noch analog gewandelt? Heute gehe ich doch digital durch bis in die Lautsprecher. Dann brauche ich mir über 1-2 Volt Brummspannung auf den Kabeln auch keine Gedanken machen. Und das Netzteil baumelt extern noch irgendwo rum. 50 Euro Consumer Elektronik hat die Netzteile zum Abtastsignal (und zur Endstufe falls vorhanden) synchonisiert und gut ist's.

Featuring a traditional Nagra modulometer the CDC allows the integrity of the restitution to be visiually monitored all the time. So wie ich das hier interpretiere sind die guten alten analogen Zeiger VU Meter wieder zurück. So etwas in einen CD Spieler einzubauen halte ich schon eher für revolutionär; wirklich keine schlechte Idee. Dann sieht eine Nagra 4.2 ja wieder modern daneben aus.

So, genug gemeckert... Und wieder mal 1,5k Plattenplatz auf dem Server sinnlos vergeudet. Sorry Christoph; ich gelobe Besserung.

Viele Grüße,
Hagen
.

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Re: Nagra Firmengeschichte

Beitrag von cavemaen »

Ist schon verrückt, was wirtschaftlich so alles abgeht...!

Völlig legal werden Heerscharen von Familienvätern zu Sklaven gemacht durch Zeitarbeit unter Umgehung geltender Tarifverträge und so ganz nebenbei erfährt man, dass der Hauptauftraggeber für jede Figur von unserem Laden bis zu 80,-€ Stundenlohn löhnen muß und beim zwangverpflichteten Arbeiter kommen nur 10,30€ Lohn an, plus 0,65€ Zulagen versteht sich!

Von der Differenz werden dann SUFF-Autos angeschafft, es wird gezockt, ein Handy mit Brillies der Alten geschenkt im Gegenwert eines Hauses und man gönnt sich mal so eben eine Nagra-Anlage, da man hier ja eh keine Steuern abdrückt.

Was zum Leben fehlt, dass legt der Staat drauf und verjubelt mal rasch frische Zocker-Chips an Banken und Mittelmeerländer, damit das Zocken nicht aufhört, oder die ihre überfälligen Rechnungen bei uns zahlen können...

Leute, so kriege ich (wieder mal) 'n Hals, aber nie meinen Blutdruck in den Griff :(

hugohabicht
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Re: Nagra Firmengeschichte

Beitrag von hugohabicht »

off topic:

Hallo Rudy,

so lange die bedeutende Mehrheit der Bevölkerung nie merkt wie das System läuft wird sich nicht viel ändern. Ein alternatives System bei dem jeder mehr oder weniger gleich viel verdient funktioniert leider auch nicht (zumindest im großen Stil); die meisten Länder die das probiert haben sind mittlerweile ja auch zum Kapitalismus übergegangenen.

Viele Grüße,
Hagen
.

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