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Pegeldifferenz

Fragen und Antworten zur Technik bei STUDER Geräten...

Moderator: Administratoren


Beitrag Sonntag 17. Dezember 2017, 14:51
AAAMusik Doppel As
Doppel As

Beiträge: 85
Hallo,
es wäre doch sooo einfach, sich einfach hinzusetzen und den Spulen beim Drehen zuzuschauen und einfach nur Musik hören. Statt dessen erzeugt man einen Testton mit definierter dB, schaut sich das im Mischpult an und über AES auf den Digitalgeräten... und dann stellt man fest das die VU der A810 nicht identisch sind. Ich muss dann wohl die BDA rauskramen und das Panel hochklappen und einstellen. Verstellt sich das denn häufig, habt Ihr Tips?
Zusätzlich ist der Pegel der A810 auch unterschiedlich zur A721 , und ein Digitalpult ist in dieser Konstellation auch nicht hilfreich. Werden Testtöne klassischerweise von einem externen Gerät direkt an der Bandmaschine angeschlossen? Für ein Analogpult wäre doch der Vorverstärker des Pultes auf 0dB und der Mix-Out zum Band auf 0 und die VU zeigen 0dB, bei -20dB eben -20 und so auch bei -40 Db.

Klassische Anfängerprobleme

Grüße Gerald

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Beitrag Sonntag 17. Dezember 2017, 17:38
Alfred Trippel As
Trippel As

Beiträge: 161
Wohnort: Heidenheim
AAAMusik hat geschrieben:
Hallo,
es wäre doch sooo einfach, sich einfach hinzusetzen und den Spulen beim Drehen zuzuschauen und einfach nur Musik hören. Statt dessen erzeugt man einen Testton mit definierter dB, schaut sich das im Mischpult an und über AES auf den Digitalgeräten... und dann stellt man fest das die VU der A810 nicht identisch sind. Ich muss dann wohl die BDA rauskramen und das Panel hochklappen und einstellen. Verstellt sich das denn häufig, habt Ihr Tips?
Zusätzlich ist der Pegel der A810 auch unterschiedlich zur A721 , und ein Digitalpult ist in dieser Konstellation auch nicht hilfreich. Werden Testtöne klassischerweise von einem externen Gerät direkt an der Bandmaschine angeschlossen? Für ein Analogpult wäre doch der Vorverstärker des Pultes auf 0dB und der Mix-Out zum Band auf 0 und die VU zeigen 0dB, bei -20dB eben -20 und so auch bei -40 Db.

Klassische Anfängerprobleme

Grüße Gerald


Hallo Gerald,
also verstellen tut sich das nicht so ohne weiteres von alleine. Wichtig ist, dass die Eingangs- und Ausgangspegel richtig kalibriert sind, dann muss auch den VU's gleicher Pegel angezeigt werden! Wenn es via Band geht, kommen noch andere Faktoren ins Spiel: Bandfluß und zB. Dreck auf den Köpfen etc.
Der Pegel zwischen A810 und A721 über Band wird unterschiedlich sein, da die A810 ist auf einen höheren Bandfluß eingemessen wird.

Gruß Alfred

Beitrag Sonntag 17. Dezember 2017, 20:16
cavemaen Benutzeravatar
Lebende Forenlegende
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Beiträge: 2617
Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Ein Entwickungs-Ingenieur sagte mal zu mir:

Sag mir weches Messergebnis du haben willst und überlasse mir die Messmethode!

Es kommt darauf an, mit welcher Filterkurve man misst, z.B. dB-A bewertet, dB-M oder dB-V.

Dann kommen unterschiedliche Anstiegs und Rücklaufzeiten noch hinzu und ob man auch sym. Pegel mit 600 Ohm abschließt oder hochohmig.

Spruch:

Wer viel misst, der misst Mist!

R.

Beitrag Montag 18. Dezember 2017, 18:28
AAAMusik Doppel As
Doppel As

Beiträge: 85
Hallo,
klar kann ich die Pegeldifferenz beim Eingang unkalibriert ausgleichen (der Toning. schüttelt sich an dieser Stelle) und eigentlich wollte ich um das Bestellen von Eichbändern und Messgeräten wie PMG-13 herumkommen. Muss ich mir einen NF-Generator, ein Milivoltmeter und ein Klirrfaktormessgerät anschaffen als Minimum?

Ich bin begeistert.
Grüße Gerald

Beitrag Dienstag 19. Dezember 2017, 16:06
cavemaen Benutzeravatar
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Beiträge: 2617
Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Wer eine Bandmschine einmessen möchte, kommt um ein entsprechendes "Bezugsband" nicht herum.

Ferner erleichtert es die Sache weiter, wenn man einen guten Tongenerator hat, damit meine ich nicht die fernöstlichen Attrappen mit 9V Batterie, sondern ein Gerät mit mind. 2V Ausgang an 600 Ohm.

Auch wenn ich jetzt Prügel beziehe, es reicht auch keine Soundkarte mit virtuellem Programm und ähnlichem Spielzeug aus dem Versandhaus oder Elektronik-Restposten.

Messen geht, aber beim Generieren von Signalen an niederohmigen Geräten der Studiotechnik erschöpfen sich rasch die Möglichkeiten und das Geld ist versenkt!

Zum Schluß sollte mind. ein RTW oder NTP als Bezugsgröße vorhanden sein und man damit umgehen können.

Ich habe auch mal klein angefangen und mir Zeug von Monacor & Co. beschafft, stellte aber schnell fest, dass man damit zwar basteln, aber nicht vernünftig arbeiten kann.

Nun, 40 Jahre später sind Gerätschaften da von W&G, R&S, Hameg-Turm ect.

Aber verehrter Gerald, hattest Du nicht mal nach ACE Mischpultsachen gefragt?

Ein Kollege möchte sein ACE Pult (ac+e = abe Becker) mit 48 Kanälen und Faderautomatic verkaufen.

R.

Beitrag Donnerstag 28. Dezember 2017, 18:56
Tasos Eroberer
Eroberer

Beiträge: 21
Hallo Leute,

Grundsätlich gibt es nur zwei verschiedene Studio Pegel VU oder PPM anzeigen
VU (Volume Meter)0VU entspricht +4dBu. Zu erkennen an den gelben VU Meter.
PPM (Peak Program Meter) 0PPM entspricht +6dBu. Zu erkennen an den weissen PPM Meter.

Zwischen VU anzeige US standart und PPM anzeige Europa standart gibt es 6 dBu unterschied das entspricht den vorlauf der VU anzeige.

Lieber Gruss

Tasos

Beitrag Freitag 29. Dezember 2017, 15:17
cavemaen Benutzeravatar
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Beiträge: 2617
Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Weltweit gibt es noch mehr Pegelnormen aus unterschiedlichen Ländern.

Schau mal bei RTW nach, da findest Du die wichtigsten Daten oder "goggelst" mal danach, wie z.B. hier:


https://de.wikipedia.org/wiki/Aussteuerungsmesser

Beitrag Freitag 29. Dezember 2017, 20:38
Alfred Trippel As
Trippel As

Beiträge: 161
Wohnort: Heidenheim
Hallo zusammen,

egal welche Normen Ihr jetzt anführt, Gerald bleibt nichts anderes übrig als sich einen Frequenzgenerator und ein vernünftiges Pegelmessgerät zu beschaffen.

Erst in zweiter Linie ist dann zusätzlich noch ein Messband erforderlich, um die Maschine einmessen zu können...... Wobei ich mir vorstellen könnte, dass dies bei seinem Anwendungsfall der Bandsättigung eventuell gar nicht so relevant ist....

Gruß und demnächst einen guten Start ins Neue Jahr

Alfred

Beitrag Samstag 30. Dezember 2017, 03:16
cavemaen Benutzeravatar
Lebende Forenlegende
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Beiträge: 2617
Wohnort: 34582 Borken / Hessen
Stimmt Alfred, aber bitte keine Generator-Attrappe mit 9V Batterie aus Asien!

Als Empfehlung kann ich den RTW 1206 nennen, da dieser günstig ist mit einem Gehäuse und Netzteil.

Neuere Modelle haben Chinch & XLR Anschlüsse, ältere haben 'ne DIN-Buchse. Die anderen RTWs und NTPs sind im Einschubmodelle für 24V oder +15 / -15V.

Die ganz alten NTPs fangen mit 177... an, brauchen eine Federleiste wie die Revox-Karten und die letzte Serie 477... verreckt reihenweise und ist unreparierbar aufgrund gebrochener Drähtchen am Display!

Uffpassen!

Rudy

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